Buchsbaumzünsler, ein neuer Gast in unseren Gärten!?

Ein neuer Produkttest für die Firma Sautter und Stepper steht wieder an. In diesem Produkttest wird es um das Monitoring Buchsbaumzünsler gehen. Der Produkttest wird an einem Buchsbaum in meinem Garten stattfinden. Wie genau der Ablauf und das Ergebnis des Produkttestes aussieht, werde ich euch in einem ausführlichen Blog-Beitrag berichten. Vorab möchte ich euch den Buchsbaumzünsler vorstellen. Somit wisst ihr Bescheid, was für ein Schädling im Mittelpunkt des Produkttest geht.

Ich persönlich, habe den Buchsbaumzünsler selbst noch nicht gesehen. Letztes Jahr habe ich Raupen an einem Euonymus entdeckt. Aber ich bin mir nicht sicher,ob es der Buchsbaumzünsler war. Aus diesem Grund möchte ich gerne ein Monitoring durchführen und sehen,ob der Buchsbaumzünsler mein neuer Gast im Garten ist.

Der Buchsbaumzünsler ist ein sehr schwieriger Schädling. Die Schäden die er verursacht, sind verheerend und ganze Buchsbaumhecken sind bereits zerstört. Innerhalb kurzer Zeit sind die Buchsbäume abgestorben.

An der Blattunterseite legt der Falter seine Eier ab und daraus entstehen die Raupen. Insgesamt gibt es 6-7 Larvenstadien bis es zur Verpuppung kommt. Aber nicht der Falter bringt den größten Schaden, sondern die Raupen. Sie fressen sich komplett durch den gesamten Buchsbaum, sogar die Rinde bleibt nicht verschont. Durch diesen Kahlfraß sterben die Pflanzen ab. Die Falter also das Erwachsenetier leben nur 8.Tage, aber haben in dieser kurzen Zeit einen enormes Vermehrungspotenzial.

(Foto: Herr Sautter von der Firma Sautter und Stepper) Links sieht man deutlich die Raupe und rechts sieht man den Falter!

Man kann sich kaum vorstellen, dass diese sehenswerte Raupe enorme Schäden verursachen kann. Es ist ein sehenswerter Anblick, aber nicht gesund für den Buchsbaum.

Eine Bekämpfung der Raupen ist sehr schwierig. Denn sie schützen sich, durch ein dichtes Gespinst. Durch dieses Gespinst können die Larven ohne Probleme zwischen den Blättern überwintern. Dadurch treten die Raupen frühzeitig im Jahr am Buchsbaum auf.

Das Pheromon (Sexuallockstoff) verströmen die weiblichen Zünsler in der Natur ,um die männlichen Falter anzulocken. Die männlichen Falter gelangen so in eine Falle und können sich nicht mehr vermehren. Dadurch kann der weibliche Falter keine Eier mehr ablegen. Mit Hilfe dieser Pheromonfallen kann der Befall durch den Buchsbaumzünsler überwacht , aber nicht bekämpft werden.

Diese Überwachung werde ich ab April an den Buchsbaum im Garten durchführen. Über die Durchführung, sowie das Ergebnis werde ich wie gewohnt euch in einem ausführlichen Blog-Beitrag berichten!

Eure Sandra

Meine Pläne für die Terrasse!

In dem ersten Beitrag habe ich euch einen kleinen Gesamteindruck über meine neue Terrasse berichtet, sowie einige vorab Ideen. Seit fast 2 Wochen gucke ich aus dem Fenster und sehe jeden Tag die Traum-Terrasse. Das regt an, endlich einige Pläne zu entwickeln. Leider hat das Wetter in den letzten zwei Wochen nicht mitgespielt, um einiges zu begutachten. Gestern war ich das erste Mal seit Einzug auf der Terrasse und so konnte ich mir ein genaues Bild machen.

Mein Hauptaspekt wird sein, dass die Terrasse kinderfreundlich ist. Daher möchte icheine Kombination aus Zierpflanzen und Nutzpflanzen. Denn ich finde, eigene Ernte bringt viel Freude und das möchte ich meinem Sohn zeigen beziehungsweise beibringen. Das dauert zwar noch ein bisschen, aber ich kann es schon vorab ausprobieren.

Unter die Kletterhortensie möchte ich gerne eine Art Pflanzentreppe haben. Somit könnte ich den bunten Töpfe einen ordentlichen Platz ermöglichen. So stehen sie nicht wild auf der Terrasse. Sicher bilden sie einen optischen Kontrast zur Kletterhortensie. Die Kletterhortensie treibt sehr gut aus und ich denke, es wird eine atemberaubende Blüte geben.

Gegenüber der Kletterhortensie befinden sich Blumenkästen, die mit der Terrasse verbunden ist. In diesen Kästen möchte ich gerne Erdbeeren einpflanzen. Die Kästen eigenen sich hervorragend für den Anbau von Erdbeeren. Auf den Stein-Etagen könnte man Töpfe mit Kräutern kultivieren. Aber da bin ich mir noch nicht sicher.

Zwei Unterbepflanzungen werden auf jeden Fall vorgenommen. Einmal bekommt der Salix eine passende Bepflanzung, genauso wie die Laterne. Diese Bepflanzung wird je nach Jahreszeit erfolgen. Den Beginn machen die Frühjahrsblüher.

Die Obstkiste wird einen neuen Platz finden. Wo das weiß ich noch nicht genau. Neben den Blattschmuckpflanzen werden vermutlich ein oder zwei Stauden eingepflanzt. Eine zweite Obstkiste wird der Ersten Gesellschaft leisten. Die genaue Bepflanzung steht noch nicht fest.

Außerdem werden Tomaten extra im Kübel kultiviert. Einen ganz besonderen Versuch ist in Planung. Ich möchte Kartoffeln im speziellen Topf groß ziehen. Wie genau das funktionieren wird, weiß ich selber noch nicht. Darüber werde ich euch dann ausführlich in meiner Gartenwelt berichten.

Neben den Pflanzen soll eine gemütliche Sitzecke entstehen, um schöne Stunden dort zu verweilen. Wichtig ist, dass der Grill seinen Platz bekommt. In Kombination mit der Sitzecke wird das sicher eine schöne Art von Outdoor-Wohnzimmer. In Moment ist das der vorläufige Plan für den gemütlichen Bereich. Welche Gartenmöbel bei uns einziehen, dass ist noch völlig offen. Die Stühle vom Balkon werden wir sicher auf der Terrasse einen Platz finden. Der Tisch ist zwar total schön, aber für die große der Terrasse leider zu klein. Fürs Erste wird er weiterhin genutzt.

Die Gartenmöbel vom Balkon!

Im hinteren Bereich befindet sich eine Art Beetbereich mit verschiedenen Gehölzen. Die brauchen erstmal nur ihre Grundpflege. Später kann man in diesem Bereich auch Veränderungen vornehmen.

In diesem Beetbereich haben wir einen kleinen Springbrunnen. Dieser sieht optisch nett aus, aber ihm fehlt das Gewissen etwas. Da muss ich mir echt noch das Highlight überlegen. Als Erstes werden schöne Steine eingesetzt. Ob Pflanzen sich dort wohl fühlen würden, dass muss ich noch recherchieren. Das wird sicher spannend.

Das sind erstmal so meine Pläne für die Terrasse. Es ist aber auch klar, dass im Laufe der nächsten Jahre noch Veränderungen durchgeführt.

Ich werde euch jeden Monat über den aktuellen Stand beziehungsweise meine Pläne, Arbeiten auf der Terrasse in eine Art Tagebuch berichten.

Eure Sandra

Projekt Kakteen!

(unbezahlte Werbung für Compo)

Zum Abschluss zur Thematik Kakteen, möchte ich euch gerne mein persönliches Kakteenprojekt vorstellen. Die Entwicklung des Projektes ist durch die Zusendung der Kakteenerde von Compo entstanden. In Teil zwei „Faszination Kakteen“ habe ich euch schon berichtet, wie die Pflege von Kakteen abläuft. In diesem Projekt habe ich, dass Umtopfen von Kakteen in den zentralen Mittelpunkt gestellt. Durch den Praxistest möchte ich euch gerne zeigen, dass die Pflege der Kakteen nicht schwer ist.

Wie oft muss man Kakteen umtopfen?

Diese Frage stellen sich vermutlich einige. Kakteen muss gar nicht so oft umgetopft werden. Sie wachsen sehr langsam, da sie nicht viel Fotosynthese betreiben und daher weniger Energie zum Wachsen benötigen. Ich habe meine Kakteen jetzt seit ca. 3 Jahren und nach dieser Zeit benötigen sie neue Erde plus einen größeren Topf. Aber ich denke, wann Kakteen umgetopft werden, sollte jeder nach seinem persönlichen Gefühl entscheiden. Nur nicht nach kurzer Zeit, denn durch zur häufiges Umtopfen kann sich der Kaktus nicht wirklich entwickeln.

Meine Kakteensammlung vor dem Umtopfen!

Was muss ich beim Umtopfen von Kakteen beachten?

Das Wichtigste für ein erfolgreiches Anwachsen der Kakteen ist die Erde. Die Kakteenerde sollte einen gewissen Sandanteil, sowie einen gewissen Nährstoffvorrat für die ersten Wochen. Das hat besonders im Winter einen kleinen Vorteil, da man im Winter die Kakteen nicht mit Dünger versorgt. Kakteenerde besitzt keinen Torfanteil. Die Struktur ist locker und dient so einer guten Wasseraufnahme. All das wird bei der Kakteenerde von Compo erfüllt.

Neben der Erde spielen die Töpfe eine Rolle. Die Töpfe sollten mindestens zwei Nummern größer sein als der Ursprungstopf. Welche Töpfe oder Gefäße verwendet werden, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wichtig ist, dass das überschüssige Wasser abfließen kann. Kakteen mögen keine Staunässe!

Wie topfe ich meine Kakteen um?

Um die Arbeitsschritte so klein wie möglich zu halten, sollte all seine Arbeitsmaterialien und die Kakteen griffbereit haben. Das ist Erstens optimales arbeiten und zweitens spart man an Zeit.

Der Boden des Topfes oder Gefäß (bei Gefäßen ohne Löchern, eine Drainage Schicht auf dem Boden geben.) mit einer guten Portion Erde bedecken. Um eine gleichmäßige Verteilung zu erzielen, einfach den Topf auf den Boden klopfen. Den Kaktus mittig in den Topf mit der ersten Erde stellen. So gewähren sie, dass der Kaktus schön gerade wächst. Jetzt wird der Topf mit dem Kaktus mit der Erde aufgefüllt. Im oberen Bereich des Topfes bitte einen kleinen sogenannten Gießrand lassen. Dadurch schwemmt die Erde nicht weg. Jetzt wird der Topf nochmals auf den Boden geklopft und dadurch verteilt sich die Erde zusätzlich noch in die Zwischenräume des Topfes.

Fertig sind die Kakteen in ihrer neuen Umgebung!

Das Projekt hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht und es passt sehr schön als Abschluss meiner Reihe „Faszination Kakteen“ . Ich hoffe, euch gefällt die Thematik Kakteen!

Eure Sandra

Faszination Kakteen, Teil 3!

Bereits im vergangenen Jahr habe ich euch über die Faszination Kakteen in zwei Teile berichtet. Im ersten Teil ging es, um die allgemeine Thematik der Kakteen. Der zweite Teil beinhaltete Informationen zu der Pflege der Kakteen und was man dabei beachten muss. Jetzt kommt der letzte Teil zu meiner Faszination Kakteen. In dem dritten Teil liegt der Schwerpunkt bei der Vermehrung von Kakteen.

Nicht nur in speziellen Gärtnereien werden Kakteen vermehrt, auch der Hobbygärtner hat die Möglichkeit seine Kakteen zu vermehren. Zwar dauert es, seine Zeit bis sich wunderschöne Kakteen entwickeln. Aber die Geduld wird später dann belohnt. Es gibt drei Möglichkeiten, diese atemberaubenden Kakteen zu vermehren. Die folgenden Vermehrungsarten stelle ich euch in diesem Beitrag vor:

  • Aussaat
  • Stecklinge
  • Pfropfen, wird eher selten von den Hobbygärtner verwendet

Aussaat:

Die Aussaat ist nicht gerade einfach und daher für einen Neuling nicht gerade zu empfehlen. Das Saatgut für die Kakteen wird von speziellen Kakteengärtnereien oder von einem Saatgutfachhandel bezogen. Somit ist die Qualität des Saatgutes entsprechend gewährleistet. Dabei ist die Keimfähigkeit in den meisten Fällen vorhanden. Die Größe der Samen reicht von Staubfein bis 0,5 cm. Bei der Farbe und Form können ziemlich unterschiedlich ausfallen.

Für die Aussaat wird eine spezielle, fein gesiebte Kakteenerde verwendet. Dabei sollte man auf eine gute Zusammensetzung achten und nicht die Billigste kaufen!

(unbezahlte Werbung) Die Kakteenerde von Compo eignet sich zum Beispiel für das Aussäen von Kakteen.

Wichtig ist, dass die frische Aussaat warm und feucht gehalten wird. Die Keimung setzt schon nach einigen Stunden ein. Aber kann auch mehrerer Wochen dauern. Die Keimung hängt von der Kakteenart ab. Ich selber habe es noch nicht ausprobiert.

Stecklingsvermehrung:

Die Vermehrung durch Stecklinge ist die gängigste Methode, um neue Kakteen zu gewinnen. Dabei handelt es sich um Ableger oder Kindel. Diese sind bereits bewurzelt und sind an der Mutterpflanze vorhanden. Dabei werden die Triebe einfach von der Mutterpflanze getrennt und sofort können sie eingepflanzt werden. Nach kurzer Zeit entsteht eine optimale Jungpflanze.

Nach Bildung von Seitensprossen kann man mit Hilfe von einem Messer, Schere oder Säge sie von der Mutterpflanze trennen. Die Schnittstelle trocknet ab und anschließend findet sie in der Kakteenerde ihren neuen Platz.

Achtung, Stecklinge nur in der Wachstumsperiode von April bis August schneiden!

Propfen:

Das Propfen ist noch seltener für den Hobbygärtner. Aber trotzdem sollte es kurz erwähnt werden. Die Methode wenden Gärtnereien an, um die Kakteen schnell in den Verkauf zu bringen. Viele gepropfte Kakteen findet man in Gartencenter oder Baumärkte mit Gartenabteilung.

Es werden kleine Sämlinge benutzt, die auf eine starkwüchsige Unterlage gesetzt. Der Sämling wächst schnell mit Hilfe der Unterlage zu einem verkaufsfertigen Kaktus.

Der kleine Kaktus ist durch eine Stecklingsvermehrung gewonnen. Dieser hatte zwar keine Wurzeln, wächst aber hervorragend in der Kakteenerde. Der hintere Kaktus ist ein aufgepropfter. Man sieht sehr gut, im unteren Bereich die starkwüchsige Unterlage und der gelbe, obere Bereich ist der Sämling.

Ich hoffe, die kleinen Teile zur Thematik der Kakteen hat euch gefallen. In einem abschließenden Beitrag werde ich euch noch über mein Kakteenprojekt berichteten.

Eure Sandra 🌻🌸🌺

Der Garten steht in den Startlöchern!

Vor einigen Tagen hatten wir die ersten sonnigen Tag. Die Vorfreude auf den Frühling steht uns allen ins Gesicht geschrieben! Die Wärme der Sonne tut unserem Seelenwohl gut und vertreiben die trüben Gedanken. Ich habe das schöne Wetter genutzt, um in den Garten zu gehen. In der winterlichen Sonne sieht der Garten fröhlich aus und man merkt schnell, dass die kommende Gartensaison vor der Tür steht. Aber nicht nur ich merke es, sondern auch die anderen Kleingärtner. Das Pläne schmieden macht bei dem Wetter besonders Spaß, weil man direkt vor Ort ist. Ich bin jedesmal begeistert, wenn ich in den Garten komme. Es ist ein besonderer Ort für mich, meine Kindheit hat ihr statt gefunden und durch den Garten bin ich zu meinem Beruf gekommen. Im Garten komme ich zur Ruhe und kann Kraft tanken. Ich hoffe, meinem Sohn wird es ähnlich gehen.

Die winterlichen Gewächse, sowie die ersten Frühjahrsblüher zeigen ihre Blüten und vertreiben den tristen Eindruck des Gartens. Man merkt sofort, dass der Garten in den Startlöchern für das Frühjahr steht.

Hinzu kommen die Knospen der sommerlichen Gehölze. Sie haben eine ordentliche Größe und bereiten sich auf ihre Zeit vor. Jetzt hoffe ich, dass nicht noch extremer Frost kommt. Das wäre ziemlich schade, wenn die schönen Knospen nicht in die Blüte gehen könnten.

Auch die Stauden stehen schon bereit für ihre Zeit. Sie wachsen ordentlichen aus ihren Wurzelwerk heraus und genießen die Kraft der Sonne. Es ist faszinierend, wie sich eine Pflanze neu entwickelt. Ein unbeschreiblicher Kreislauf der Natur bez.der Pflanzen. Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert.

Man kann schön erkennen, wie die Fetthenne den Winter gemeistert hat. Durch die alten Triebe aus dem letzten Jahr, entstehen die Triebe für dieses Jahr. Die zukünftigen Blüten kann man nur erahnen. Das Laub, welches neben der Staude liegt, bietet einen gewissen Winterschutz.

Nun möchte ich euch gerne eine kleine Übersicht geben, welche Pläne wir für den Garten dieses Jahr haben:

  • Ein neues Hochbeet wird entstehen. Somit wird unser Gemüseanbau noch intensiver.
  • Der Kräuterturm bekommt Gesellschaft. Es soll wohl eine Art Steingarten werden.
  • Ein Beet im Schatten soll besser gestalten werden. Das Beet liegt unter dem Flieder und ist seit ein paar Jahren schwierig zu bepflanzen.
  • Ein Baum für unseren Sohn wird gepflanzt. Wahrscheinlich wird es ein Obstbaum?!

Über jedes Projekt wird ausführlich in meiner Gartenwelt berichtet!

Ich kann es kaum erwarten, in den Garten zu gehen und mit meiner Familie an diesen Projekte zu arbeiten. Der Garten ist zu jeder Zeit ein besonderer Ort für mich und meine Familie.

Wer mehr zu meinen Familiengarten erfahren möchte, findet weitere Beiträge in der Kategorie “ Das Leben mit einem Schrebergarten!

Eure Sandra 🌻🌸🌺