Gehölzkunde: Hortensien

Die Hortensien ist ein wunderschönes Gehölze, welche im Halbschatten optisch sehr ansprechend aussieht. Neben der bekannten Bauernhortensie gibt es die Rispenhortensie, Ballenhortensie und die Kletterhortensie. In unserem Schrebergarten haben wir die bekannte Bauernhortensie, sowie eine Rispenhortensie. Beide Gattung finde ich sehr schön, besonders im Sonnenlicht des Herbstes. Die Kletterhortensie hab ich erst vor kurzem entdeckt, sie dient als Abgrenzung zum Nachbarn. Dabei ist sie attraktiv und bildet ein Grundgerüst für das gesamt Bild der Terrasse.

Charaktereigenschaften:

Bauernhortensie: Ihre Blüte setzt sich aus vielen kleinen, einzelnen Blüten zum Ballen zusammen. Die Blütenfarbe reicht von weiß über rosa bis hin zu Blau. Bei den Bauernhortensien mit einer blauen Blüte sollte mit Hortensien-Blau gedüngt werden, um die blaue Blütenfarbe zu halten! Die Blätter der Bauernhortensie sind oval-länglich und haben einen kräftigen Grünton. Das Zusammenspiel zwischen der Ballenblüte und des Blattes passt hervorragend und optisch ergänzen sie sich prima. Eine Besonderheit gibt es bei der Bauernhortensie, sie verträgt keinen Rückschnitt. Wenn ihr sie zurück schneidet, dann wird sie im darauffolgenden Jahr nicht blühen, erst wieder im darauffolgenden Jahr! Nur die verwelkten Blüten abschneiden!!

Rispenhortensie: Die breiten, kugelförmigen Blütenrispen können 20 -25 cm lang werden, je nach Sorte. Von Juli bis August erblühen sie am Ende der neuen Triebe. Die Rispe setzt sich aus vielen kleinen einzelnen Blüten zusammen. Beim Verblühen der Rispen verfärben sich die Blüten blassrosa oder dunkelrot, je nach Sorte. Die Blätter sind meistens gegegständig. Ihre Form könnte man als eiförmig beschreiben. Blattgröße 5-7 cm lang.

Einen Rückschnitt im Februar führt dazu, dass sich neue lange Triebe bilden, diese werden dann besondere große Rispenblüten bilden.

Kletterhortensie: Die Kletterhortensie wächst stark nach oben. Sie weist starke Triebe auf, die für das Halten notwendig sind. Im Winter kommen diese mit den neu gebildeten Blütenknospen zur Geltung. Die weiße Blüte sieht aus, wie ein Teller auf dem die Blüten darauf legen. Wenn die Blüte verwelkt ist, lasst sie stehen, denn sie sieht auch verblüht sehr attraktiv aus! Ihre Blätter sind oval-eiförmig und gehen eher ins dunkelgrün. Zum Herbst hin, werden sie gelblich, aber behalten ihren eigentlichen Charakter. Die Kletterhortensie verträgt einen guten Rückschnitt. Ich schneide immer die vertrockneten Äste raus und die zu lang sind. Dabei achte ich auf die Größe der neu gebildeten Knospen, um genau dort den Trieb ab zuschneiden. Die Kletterhortensie ist für Bienen und andere Insekten zur Blütezeit eine wichtiger Pollen und Nektarspender.

Standort:

Die Bauernhortensie mag es eher halbschattig bis schattig. Direkte Sonne sollte bei der Standortwahl vermieden werden. Durch direkte Sonneneinstrahlung kann es zu Verbrennungen der Blätter und Blüten kommen. Sie sieht schlapp aus, sobald sie wieder im Schatten ist, erholt sie sich gut.

Kletterhortensie und Rispenhortensie fühlen sich im Halbschatten, sowie an einem sonnigen Standort wohl. Unsere Kletterhortensie wächst an einem sonnigen Standort und die verträgt sie sehr gut. In der Sonne kommen die Blüten der Rispenhortensie besonders zur Geltung. Ein spannendes Farbenspiel wird sichtbar. Ich mag das sehr!

Bodenansprüche:

Bauernhortensie: Damit eure Bauernhortensie ordentlich anwachsen können, solltet ihr das Beet mit spezieller Erde bearbeiten. Dafür verwendet ihr am besten die produktfertiges Substrat für Hortensien, Rhododendron und anderen Moorbeetpflanzen. Dieses spezielle Substrat beinhaltet alle Nährstoffe, sowie den gewünschten pH-Wert, den Hortensien benötigen! Optimal Zeitpunkt Bauernhortensien zu pflanzen , ist das zeitige Frühjahr, denn dann ist der Boden bereits aufgewärmt und die Bauernhortensie kann gut anwachsen. Im Winter sollte sie nicht gepflanzt werden, denn sie wird nicht anwachsen. Es ist zu kalt dafür sie! Frostempfindlich!

Rispenhortensie: Der Boden für die Rispenhortensie sollte locker, humusreich und nicht zu nährstoffarm sein. Daher kann das Beet vor der Pflanzung einer Rispenhortensie optimal mit Kompost oder guter Pflanzenerde verbessert werden. Rispenhortensie können das ganze Jahr über gepflanzt werden, da sie frosthärter sind als die Bauernhortensie.

Kletterhortensie: Die Kletterhortensie benötigt einen leichten saueren bis sauren Boden. Daher ist zu empfehlen, in das Pflanzloch eine gute Handvoll Rhododendron-Erde zu geben. Sie mag keine kalkhaltigen Böden und man sollte darauf achten, dass es im Boden keine Verdichtungen gibt. Denn die mag sie absolut nicht nicht. Daher mal öfter den Boden rund um die Kletterhortensie lockern mit Hilfe einer Harke.

Pflege:

Bauernhortensie: Die Bauernhortensie braucht im Sommer eine ausreichende Wasserversorgung. Wer seine Bauernhortensie im Kübel kultiviert, sollte sie mindestens zweimal am Tag mit Wasser versorgen. Im Winter eher weniger! Um die Nährstoffversorgung gewährleisten zu können, ist es wichtig mindestens zweimal die Woche mit einem flüssigen Hortensiendünger die Bauernhortensie zu versorgen. So bleibt gleichzeitig der pH-Wert im Boden im saueren Bereich. Im Frühjahr die trocknen Äste rausschneiden, um so Licht und Platz für neu gebildete Triebe zu schaffen.

Rispenhortensie: Nach der Pflanzung einer Rispenhortensie ist auf eine gute Wasserversorgung zu achten. Es ist zu empfehlen, mit Herbstlaub oder Rindenmulch den Boden zu mulchen. So kann die Verdunstung verringert werden! Rispenhortensie im Kübel alle 8 bis 14 Tage mit einem entsprechenden Flüssigdünger versorgen. Alte und kranke Triebe aus der Pflanze entfernen, um so das weitere Wachstum zu stärken.

Kletterhortensie: Auch die Kletterhortensie braucht eine ausreichende Wasserversorgung, sowie eine regelmäßige Düngergabe. Ganz wichtig, die abgestorbenen und toten Triebe zu entfernen, so fördert ihr die Verzweigung der Kletterhortensie.

Krankheiten und Schädlinge:

Bauernhortensie, Rispenhortensie und Kletterhortensie sind anfällig für Dickmaulrüsseler, Echter Mehltau und Blattfleckenkrankeit.

Eure Sandra

Produkttest für die Firma Sautter und Stepper: Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben und Thripse!

In meinem zweiten Produktest in diesem Jahr für die Firma Sautter und Stepper habe ich mich verstärkt mit der Bekämpfung der Spinnmilbe mit der Raubmilbe beschäftigt. Da ich während des ersten Produkttestes gemerkt habe, wie schwierig die Bekämpfung der Spinnmilbe ist. Also habe ich mit Herrn Sautter beschlossen, einen zweiten Produkttest mit dem Schwerpunkt der Spinnmilbe durchzuführen.

Spinnmilben lieben trocknes und warmes Klima. Der Befall tritt hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter auf. Sie spinnen von der Unterseite her, dass ganze Blatt ein. Das Auftreten der Spinnmilbe war bei mir als Erstes beim Salix und zu meiner Verwunderung später auf der Fensterbank beim Efeu.

Der Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Raubmilbe gegen Spinnmilben“ auf dem heimischen Balkon und im Indoor-Bereich durchgeführt. Da ich einen Spinnmilben-Befall auf dem Balkon, als auch auf der Fensterbank festgestellt habe. Dadurch entschied ich mich den Produkttest auf beide Bereiche auf zuteilen. Für jeden Testbereich wurden 4 Pflanzen ausgewählt, die Andeutungen auf einen Befall aufwiesen. Die ausgewählten Testpflanzen würden mit Hilfe von Pflanzenschildern gekennzeichnet.

Die Raubmilben-Art mit ihrer mitgelieferten BioBox.

Indoor-Testbereich:

Der Indoor-Bereich war für mich erstmals eine neue Erfahrung. Aber durch meine Erfahrungen im Gewächshaus konnte ich es auf die Fensterbank übertragen.

Zimmerpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Efeu: Hier ist ein mittlerer bis leichter, starker Befall sichtbar. Die Spinnmilben sind sehr deutlich zu erkennen.
  • Palme: kein Befall zu erkennen, also Nützlinge wurden als vorbeugende Maßnahme eingesetzt.
  • Große Grünpflanze: mittlerer, leichter Befall an den Blättern erkennbar.
  • Grünlilie: steht neben dem Efeu, weist einen leichten Befall auf.

Für die Ausbringung der Raubmilbe (Amblyseius californicus) habe ich die BioBox verwendet. So konnten die Nützlinge gezielt aus gebracht werden, ohne dass Verluste zu erwarten sind. Denn die Mischung kann genau eingeteilt werden und man hängt die BioBox einfach in die Mitte der Pflanze. Beim Efeu habe ich von der Nützlingsmischung noch ein bisschen direkt auf die Pflanze gestreut, da der Befall dort am Größten war.

Die ausgebrachten Nützlinge im Innenraum!

Outdoor-Testbereich: Balkon:

Der heimische Balkon ist jetzt schon das dritte Mal mein Testbereich und es zeigen sich immer positive Ergebnisse auf.

Balkonpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Salix: ein leichter Befall war noch sichtbar, nachdem er in dem vorherigen Test einen sehr hohen Befall aufwies.
  • Erdbeerminze: Hier war der Befall zwischen mittel leicht und mittel deutlich zu erkennen.
  • Zitronenmelisse: leichter bis mittlerer Befall an den Blättern ausgemacht.
  • Euonymus: auch hier liegt ein leichter bis mittlerer leichter Befall vor.

Auf dem Balkon habe ich wieder mit Hilfe der BioBoxen die Raubmilben an den jeweiligen Testpflanzen rausgebracht. Auch hier war die Anwendung sehr einfach und zielgerecht.

Hier sieht ihr die ausgebrachten Nützlinge auf dem Balkon!

Ergebnis:

Indoor: Innerhalb des Testzeitraumes ist eine leichte Besserung eingetreten. Der Befall ging sehr leicht zurück. Bei drei der vier Testzimmerpflanzen kam es durch den Einsatz der Raubmilben zu keinen bis leichten Befall der Spinnmilben. Leider ist beim Efeu überhaupt keine Verbesserung des Befalls eingetreten. Der Befall ist während des Testzeitraumes sogar nochmal gestiegen. Eine Vermutung liegt darin, dass vielleicht das Klima an der Fensterbank nicht optimal für die Arbeit der Raubmilben war.

Outdoor: Der heimische Balkon zeigt mal wieder ein positives Ergebnis. Bei den gesamten Testpflanzen sind deutliche Verbesserungen sichtbar. Ich konnte keinen Spinnmilben-Befall mehr feststellen, als ich die Abschlusskontrolle durchgeführt habe.

Fazit:

Beide Testbereiche sind gut abgelaufen. Der Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben ist sehr zu empfehlen. Die Ausbringung ist einfach und schnell zu erledigen. Mit dem Einsatz der BioBox sind die Nützlinge gut geschützt vor Umwelteinflüsse, sowie der gezielte Einsatz der Nützlinge wird gewährleistet.

Herbstimpressionen aus meinem Garten!

Während ich diesen Blog-Beitrag schreibe, sitze ich gemütlich bei sonnigen Herbstwetter auf meinem Balkon und genieße einfach nur das herrliche Wetter (mehr zu meinem Balkon findet ihr in der Kategorie: Sandras Balkonwelt!). Ich kann kaum glauben, dass wir schon in Mitte des Herbst sind, denn es fühlt sich eher wie ein Aufleben des mega, warmem Sommer an. Nicht nur der Balkon strahlt in dieser fabelhaften Herbstsonne, auch mein Garten erstrahlt wunderschön. Dieser Herbstzauber aus meinem Garten möchte ich euch, über diesen Beitrag vermitteln.

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Die Blumen-Bank im herbstlichen Look!

Der ganze Garten erfreut uns im Herbst, mit seiner späten Blütenpracht. Es ist auch klar, dass einige Stauden oder Sommerblüher schon in ihrer verdienten Winterruhe sind. Erstaunlicherweise kämpfen sich einige Pflanzen nochmal hoch und zeigen uns all ihre Pracht, was bei diesem tollen Wetter uns gar nicht verwundert.

Die Hortensie und sogar die Rosen spiegeln ihre Schönheit noch mal wieder. Im Leuchten der Sonne kommen die Blütenfarben so richtig zur Geltung und zaubern mir ein einzigartiges Lächeln ins Gesicht. Ich bin jedes Mal erstaunt, was für Kräfte in den einzelnen Pflanzen stecken.  Man kommt nie vollständig hinter ihre Geheimnisse und das ist gut so. Daher sind für mich bestimmte Angaben in Büchern nur Richtwerte, aber nicht das ausschlaggebende für die Auswahl meiner Pfanzen. Denn es zeigt sich im Garten immer anders als beschreiben.

Tagetes eine klassische Sommerblume, zeigt ohne Unterbrechung seine wahre Blütenpracht. Jedes Mal, wenn ich in den Garten komme, bin ich so begeistert davon. Sie hat eine Ausdauer mit ihrer Blüte, dass andere Pflanzen daneben meistens erblassen. Die Dahlie ist jedes Jahr mit eine der letzten Pflanzen, die mit ihrer Blüte den Herbst erfreuen. Sie ist für mich eine der vielfältigen Blumen im Garten.

Egal, welche Blumen uns den Herbst im Garten versüßen, als wichtiges zählt nur die Blütenpracht in der herbstlichen Sonne. Besonders toll, neben der Blütenpracht machen sich Gräser. Im Frühjahr sehen sie eigendlich nach nichts aus, aber zum Herbst hin, geben sie den anderen Blumen eine gewisse Struktur (siehe auch Blog-Beitrag: „Gräser, die etwas andere Blattschmuckpflanze!“). Wir haben die Gräser als kleinen Beetabschnitt in Szene gesetzt. Dadurch wird die Laube und die gesamte Ecke besser in den Garten integriert. Vielleicht findet das ein oder andere Gras in einem anderen Beetabschnitt einen Platz zur Ergänzung der Blütenpracht.

Im Garten findet sich immer was zu tun oder man wird die eine oder andere Ecke neu gestalten. dadurch das wir ein mehr Generationsgarten sind, möchte sich jeder einbringen und das macht für mich unseren Garten aus. Denn nur durch solche gemeinsamen Ideen, entstehen erst diese schönen Herbstimpressionen und dieser schöne Blog-Beitrag.

Zum Abschluss kommt noch das ein oder andere Bild aus dem herbstlichen Garten!

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Das Blumen-Fahrrad in Mitte der Herbstsonne!

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Aus der Blumenwiese ist jetzt ein herbstliches Beet entstanden!

Der Herbst im Garten ist schon einzigartig und ich genieße jede Sekunde die ich im Garten verbringe.

Genießt noch das schöne Herbstwetter!

Eure Sandra

Buchrezension: Phillippe Collignon/ Bernard Bureau: „Mehrjähriges Gemüse!“

Jetzt sind wir bereits in Mitte des sogenannten „Golden Oktober“ und die Gärten werden langsam winterfest gemacht. Aber jetzt schon Beginnen die Planungen für die nächste Gartensaison und daher passt meine Buchvorstellung „Mehrjähriges Gemüse“ hervorragend. Denn auch ich bin schon ein bisschen in der Garten-und Balkonpalnung 2019.

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Vordere Seite des Buches.

Inhalt des Buches:

Das Buch “ Mehrjähriges Gemüse“ beinhaltet alles interessante und wissenwerte über den Anbau von mehrjährigem Gemüse. Es werden die unterschiedlichen Gemüsearten, sowie wie man Beete anlegt und pflegt beschrieben.

Aufbau des Buches:

Im ersten Eindruck ist es, ein sehr kompaktes, handliches Buch. Die Buchklappen geben erste Eindrücke wieder, was den Leser im Buch erwarten könnte. Der Buchrückentext lässt sich sehr schön lesen und man hat das Gefühl, als wenn es schon die passende Einleitung des Buches ist. Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich und zeigt somit einen Leitfaden für das Lesen des Buches auf.

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Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis mit einem schönen Bild als Unterstützung.

Besonders die Unterteilung der einzelnen Gemüsearten z.B Wurzelgemüse, Blattgemüse. Die Bilder im Buch sind immer passend gewählt und werden durch verständliche Untertexte prima ergänzt. Die Gemüsearten werden wie ein Lexikon vorgestellt, mit schönen Bildern und persönlichen Anmerkungen, sowie Tipps der Autoren.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Zu Beginn des Buches erwartet den Leser eine informative Einleitung, die mit ihren Worten die Motivation der Leser schon vorab steigern soll. Die Trennung der einzelnen Kapitel durch eine Doppelseite ist gut gelungen. Somit weiß der Leser genau, wann ein neues Kapitel beginnt und um welche Thematik es sich handelt.

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Ein neues Kapitel startet! Hier wird nochmal deutlich, die Unterteilung der einzelnen Gemüsearten!

Die gesamten Texte sind klar und deutlich geschrieben und beinhalten keine großen Fachausdrücke. Dadurch kann jeder Profigärtner, sowie Hobbygärtner oder ein Gartenneuling sie verstehen und das auch evtl. selber ausprobieren. Manchmal kommt leider der Bezug mehr zur Landwirtschaft, als zum Gartenbau. Erst später wird der Garten im Fokus gestellt.

In dem Kapitel „Beete anlegen“ werden schöne Beispiele von Gemüseanlagen vorgestellt und geben somit eine Hilfsstellung, wie man selber ein Beet anlegen kann.

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Beispele für die Anlage von Beeten!

Im Weiteren werden Vorteile und Nachteile von Reihen-oder Quadratbeeten erwähnt, welches für das Anlegen von Beeten wichtig sein kann.

Wichtige Tipps sind fettgedruckt und mit einem grünem Hintergrund hinterlegt, um sie somit zu verdeutlichen. Für die jeweiligen Kapitel gibt es keine Einleitung, so dass man sich gleich in Mitte des Kapitel befindet. Dadurch könnte es für Gartenneulinge schwierig werden, gleich zu verstehen, um welche Thematik es sich handelt. Da würde eine kurze, knappe Einleitung sicher hilfreich.

Für jedes Porträt der Gemüseart gibt es eine Einleitung, bevor die Kulturmaßnahme beschrieben werden. Dadurch bekommt man einen ersten Eindruck, über die Gemüseart. Der Aufbau der Porträts ist anschaulich und strukturiert. Besonders gut sind dabei, die persönliche Anmerkung und die Tipps der Autoren. Dadurch entsteht eine weitere Hilfsstellung für den Anbau der Gemüsearten. Hinzu kommt das erwähnt wird, welches Teil des Gemüses geerntet und verwendet wird. So bekommt der Leser eine gewisse Sicherheit, beim Anbau des jeweiligen Gemüses.

Viele unbekannte Gemüsearten werden beschrieben. Mit bekannten Arten ergibt sich dadurch eine gute Mischung in dem Buch. Das Bildmaterial der einzelnen Porträts ist passend gewählt. Die Gemüseteile, die geerntet werden, kommen somit nochmal zusätzlich in den Fokus. Nicht nur Gemüse wird präsentiert, sondern auch Kräuter und Früchte. Bei den Kräutern handelt es sich, aber ausschließlich um bekannte Arten. Für den Profigärtner eine Art Auffrischung seines Wissens und für Neulinge eine gute Ergänzung. Damit sie nicht noch jedes Kräuterbuch lesen müssten. Auffällig während der ganzen Pflanzenporträts ist dass, die Gemüsearten keine Krankheiten, sowie Schädlinge haben. Für den Gärtner besonders wichtig, um nicht noch zusätzlich die Zeit mit der Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten zu verplempern.

Das letzte Kapitel behandelt die „Pflege“, welches die westlichen Punkte behandelt. Es wird kurz und knapp, sowie verständlich beschrieben. Von der Aufteilung würde das Kapitel besser zwischen „Beete anlegen“ und den „Pflanzenporträts“ passen.

Fazit:

Im Allgemeinen ein gutes Buch, mit vielen Anregungen und tollen Vortsellungen der Gemüsearten. Einige Kleinigkeiten, die ich bereits erwähnt habe, finde ich nicht gut. Aber das mindert nicht den Gesamteindruck des Buches. Für den Gemüseanbau ist es bestens geeignet. Das ein oder andere werde ich sicher selber mal anbauen.

Bis zur nächsten Buchrezension!

Eure Sandra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Städte, als Gärten sehen!

Wenn sie durch eine Stadt gehen oder besuchen, sehen sie die Sehenswürdigkeiten oder Schopping-Meilen, aber nie das eine Stadt auch ein Garten sein kann. Daher habe ich mir gedacht, in letzter Zeit, es wäre mal eine interessante Serie für meine Gartenwelt, Städte als Gärten zu sehen. In dieser Serie möchte ich euch verschiedene Städte als Garten präsentieren. Denn ich habe diese Städte nicht nur als Stadt kennengelernt, sondern auch als Gärten gesehen. Egal, ob es sich um eine Gartenausstellung, Parks oder bunte Blumenbeete in Mitte der Stadt handelte. In diesem ersten Beitrag möchte ich euch eine kleine Einführung und einen Überblick  über diese atemberaubende Serie geben.

002Auf diesem Bild seht ihr ein Blumenbeet im Frühling in einem Park in Erfurt. Solche schön bepflanzten Blumenbeet entdecke ich öfters in Städten oder kleinen Gemeinden. Dadurch verschönert es bestimmte Plätze oder sogar Verkehrsinseln und noch einiges mehr. Diese Tendenz ist innerhalb der Städte in den letzten Jahren gestiegen.

Mit offnen Augen durch die Stadt gehen und man stößt auf kleine bzw. große grüne Oasen oder Hingucker. Dabei kann es sich um, den einfachen Park oder sogar um ein Stadtfriedhof handeln. Es lohnt sich wirklich, die eigene Stadt oder Dorf nicht nur als Wohnort zu betrachten, sondern das ganze auch als Garten zu entdecken.

2015-09-04 19.05.21Ein See mitten im Wald in Hannover, zur Abendstunde. Sogar kleine Wälder in Mitten einer Stadt, sorgen für Entspannung nach einem anstrengenden Tag. So verlässt man für einen kurzen Moment die Stadt und macht einen Urlaub in entspannter Atmosphäre. Ich genieße diese Augenblicke sehr, obwohl ich selber einen Kleingarten besitze und das ja schon meine Wohlfühl-Oase ist. Trotzdem finde ich das Abschalten in Mitte der Stadt genauso reizend. Für viele Menschen ohne Gärten besonders reizvoll.

001Diese bepflanzten Schiffchen habe ich gleich bei meinem aller ersten Besuch in Erfurt entdeckt und das fand ich traumhaft schön. Einfach die bei eurem nächsten Städte-Besuch oder in der eignen Heimatstadt auf solche Schönheiten achten, man wird garantiert überrascht.

Was erwartet euch jetzt in meiner neuen Reihe „Städte, als Garten entdecken“? Ich möchte euch meine Heimatstadt Hannover, Hamburg und Erfurt gerne als Gärten vorstellen. Außerdem zeige ich euch den Harz als Garten. Dazu könnt ihr jetzt schon als Einstimmung den Blog-Beitrag „Einen Herbstspaziergang durch den Kräuterpark“ lesen.  Der Kräuterpark befindet sich in Altenau im Harz.

Kleiner Bildausschnitt aus dem Kräuterpark.

Im Verlauf der Serie können weitere Ergänzung hinzu kommen, also lasst euch auf eine magische, Gartenreise ein. Vielleicht entdeckt ihr eure Lust, den Garten in der Stadt zu sehen.

DSC_0062Eine atemberaubende Clivie in dem Berggarten in Hannover.

Im zweiten Beitrag dieser Serie wird es um meine Heimsatdt Hannover gehen. Seit gespannt!

Eure Sandra