Adventszauber überall…

In zwei Tagen haben wir den ersten Advent. Die Zeit verging jetzt wie im Flug. Noch vor einiger Zeit hatten wir einen schönen Sommer und auf einmal haben wir die Vorweihnachtszeit. Da frage ich mich manchmal, wo ist die ganze Zeit geblieben?? Mein Balkon ist schon, ein bisschen länger im Winterschlaf (siehe Blog-Beitrag: Der Balkon geht in den Winterschlaf) und hat seinen passenden Look bekommen. Nach dem Balkon, war nun die Wohnung an der Reihe, um sie in einen Adventszauber zu verwandeln. Dabei ist mir wichtig, dass es meinen Geschmack und individuell gestaltet ist. Ein Hauptaspekt in meiner Dekoration sind die Lichterketten. Denn die Lichterquellen bilden einen romantischen Zauber in der Weihnachtsdekoration und stellen abends die Dekoration zusätzlich in den Vordergrund. Neben den Lichterketten finde ich, dass Tannenzweige oder anderes Schnittgrün in die Dekorationen miteinbezogen werden. Sie vermittelt den besonderen Weihnachtscharakter. Jeder kann sich mit Schnittgrün und ein paar Weihnachtselemente eine zauberhafte Dekoration zaubern, egal ob auf den Balkon oder in der Wohnung.

Hier ist mein Adventszauber auf dem Balkon zu sehen. Im unteren Bild zeige ich euch den Balkon noch einmal mit dem Zauber der Lichterquelle. Es ist jeden Abend ein schöner Anblick und lädt mich dazu ein zu träumen und die Zeit noch intensiver zu genießen.

Jetzt möchte ich euch über den Adventszauber in meiner Wohnung ein bisschen berichten. Vielleicht bekommt ihr ja noch die eine oder andere Anregung für euch. In meinem DIY-Tipp habe ich euch schon gezeigt und erklärt, wie man mit wenig Aufwand sich eine traumhafte Tischdekoration herstellen kann. Die Zauberleuchten verleihen den Raum schon in eine vorweihnachtliche Stimme, bevor der klassische Adventskranz zum Einsatz kommt.

Die erste Weihnachtsdecke hat sich schnell in Position gesetzt. Dadurch das der Stubentisch schon in einer besinnliichen Stimmung gesetzt wurde, konnte der weitere Adventszauber enstehen. Das Regel über der Couch wurde zum Treffpunkt der Wichtel und Weihnachtsmänner. sie erstrahlen besonders, wenn sie im Lichte der Lichterkette stehen. Außerdem bereichert, eine winterliche Kirche mit Lichtelement eine romantische Atmosphäre. Mit wenigen Handgriffen entstand eine schlichte, aber wirkungsvolle Dekoration.

Die beiden Bildern spiegeln eine romantische Dekoration wieder. Sie passt in jedes Wohnzimmer.

Jetzt fehlt nur noch der Adventskranz. Man kann ihn in fast jeden Supermarkt, Gartencenter oder in anderen Läden fertig kaufen. Aber ich habe mir die Zeit und den Arbeitsaufwand auf mich genommen, da ich es liebe selbst in dem Bereich der Floristik mich zu betätigen. Die Inspiration hole ich mir meistens aus Gartenzeitungen. Das binden des Kranzes ist sehr zeitaufwandig , aber ich kann euch versichern, dass die Mühe sich lohnt. Nach der Entstehung des Kranzes kommt der schönste Teil daran, die individuelle Gestaltung. In diesem Jahr habe ich miich für Silber entschieden. Es passt super zu meinem persönlichen Adventszauber und ist sehr edel anzussehen.

Wenn die Kerzen hell erleuchten, sieht der Kranz sicher nochmal schöner aus.

In den zwei folgenden Bildern zeige ich euch noch, den Adventszauber im Bereich des Flurs und des Schlafzimmer. neben den einbau von Lichterquellen, habe ich dort verstärkt auf Schnittgrün gesetzt. Im Flur ist der Buchsbaum in einer Holzkiste der zentrale Mittelpunkt. Außerdem ist eine Flasche mit Lichterkette und winterlichen Elementen das Highlight in dieser Dekoration.

Beim Schlafzimmer habe ich auf Eleganz gesetzt. Mit kleinen , aber feinen weihnachtlichen Elemente ist mir die Eleganz wohl ganz gut gelungen. Im Schlafzimmer sollte eine gewisse Romantik in der Dekoration mit eingebaut werden.

Ich hoffe, euch gefällt mein Adventszauber!

Eure Sandra

Buchrezension: Heide Bergmann/ Ulrike Ambrust: Wildkräuter aus Topf und Garten!

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Kräuter fand ich schon immer interessant und daher passt natürlich ein Buch über Wildkräuter, die man in Töpfe und Garten anbauen kann. In meiner persönlichen Buchrezension möchte ich euch, genau so ein Buch  präsentieren. Vielleicht wird euer Interesse an Wildkräuter ja geweckt.

Inhalt des Buches:

Das Buch “ Wildkräuter aus Topf und Garten“ beschäftigt sich mit der Thematik rund um die Wildkräuter. Dabei wird gezeigt, wie man Wildkräuter im Garten, sowie im Topf auf der Terrasse oder auf dem Balkon kultivieren kann. Zu jedem vorgestellten Wildkraut werden ein bis zwei Rezepte präsentiert, um zu zeigen, was man alles aus dem jeweiligen Wildkraut produzieren kann.

Aufbau des Buches:

Im ersten Eindruck ist das Buch sehr handlich und kann gut unterwegs gelesen werden.

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Der Buchrückentext beschreibt kurz und knapp, um welche Thematik es sich handelt. Außerdem werden schon die beiden Autorinnen kurz vorgestellt. So dass der Leser von Anfang an weiß, wer dieses Buch geschrieben hat und man gleich merkt, wie intensiv sich die Autoren mit dem Thema befasst haben. In der vorderen Buchklappe gibt es gleich ein übersichtliches, jahreszeitliches Kräuterinhaltsverzeichnis, somit gelingt ein super Einstieg in diese Thematik. Im Weiteren werden einige Wurzeln und Samen der Wildkräuter gezeigt, welche hervorragend verwenden kann.

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Auf der hinteren Buchklappe gibt es eine kompakte, informative Vorstellung der Autorinnen, sowie Tinkturen, Kräutertees. Gesamt gesehen, sind die vordere und hintere Buchklappe gut gelungen und dadurch wird der Einstieg sehr leicht gemacht.

Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich. Für die Wildkräuter gibt es ein seperates, gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis. Dadurch erhalten die allgemeinen Themen genauso die Aufmerksamkeit, wie die einzelnen Wildkräuter. Die getrennten Inhaltsverzeichnisse sprechen für eine gute Struktur des Buches.

Über das Buch. Mein persönlicher Eindruck!

Das erste Kapitel ist bereits eine große, gelungene Einleitung und so werden von Beginn an allgemeine Informationen zum Leser direkt gebracht. Im Weiteren sind Themen wie Pflege zum Beispiel zum Thema Erde, treffend beschrieben. Besonders gut ist es, dass diese Themen vor der Vorstellung der Wildkräuter und den passenden Rezepten behandelt wird. Somit ist der Leser gleich informiert, welche Arbeiten rund um den Anbau von Nöten ist, um eine reichhaltige Ernte zu bekommen. Dadurch können erste Überlegungen zum Wildkräuteranbau geführt werden.

Es ist schön, dass erst die Porträts der Wildkräuter vorgestellt werden, mit allen informativen Informationen und erst im Anschluss die passenden Rezepten. So entsteht ein optimaler Zusammenhang zwischen Informationen des Wildkrautes und welchen Nutzen es in der Küche findet. Der Leser bemerkt eine ausgeprägte Struktur und das ohne komplizierte Textpassagen.

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Jedes einzelne Porträt ist mit einfachen und verständlichen Worten beschrieben. Sie beinhalten alle wichtige Informationen, von Natur bis hin zur Kultivierung im Garten oder Topf. Im unteren Teil des Porträts befindet sich eine Zeitleiste, damit man schnell nachvollziehen kann, wie lange das jeweilige wildkraut zur Verfügung steht. So muss der Leser nicht immer von neuem, dass gesamte Porträt lesen.

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Die passenden Bilder sind immer genau auf das jeweilige Porträt abgestimmt und zeigen von dem Wildkraut jedes Detail. Daher weiß der Leser sofort, wie das Wildkraut geanu aussieht.

Gleich zu Beginn der Rezepte, genau wie bei den Porträts, gibt es eine kleine, einführende Einleitung. Die Rezepte sind übersichtlich und laden dazu ein, dass sie nachgekocht werden. Jeder einzelne Kochschritt ist genau erklärt und kann sehr leicht nachvollzogen werden. Auch bei den Rezepten sind die Bilder in einer sehr guten Qualität und sie zeigen, wie am Ende das fertige Produkt aussehen sollte. Das spricht sehr dafür, dass die Rezepte leicht um zusetzten sind.

Fazit:

Im Allgemeinen ist es, ein gelungenes Buch. Es ist handlich, kompakt und weist eine gradlinige Struktur auf. Die Porträts der Wildkräuter sind informativ und beinhalten alle wichtigen Informationen. Besonders gelungen ist, dass es gleich nach der Vorstellung der Wildkräuter, die passenden Rezepte gibt. So wird man ermutigt, Wildkräuter anzubauen, da man auch ihre Verarbeitung mit einbezieht.

Eure Sandra

Die Spinnmilbe,ein Dauergast in meiner Gartenkarriere!

Manche Schaderreger begleiten dich fast, dass ganze Leben. In meinem Fall ist das neben der Blattlaus, die Spinnmilbe. Schon zu Beginn meiner Ausbildung zur Gärtnerin trafen die Spinnmilbe und ich aufeinander. Als erstes sehr unscheinbar, aber im Laufe ihres Lebens immer deutliche sichtbar auf der Pflanze. Aber Freunde sind wir irgendwie nicht geworden, obwohl wir uns immer wieder gegegnet sind, egal ob Ausbildung, im eignen Garten oder im Studium.

Einige Zeit sind wir uns nicht begegnet, aber im letzten Jahr fing unsere ungewöhnliche Freundschaft wieder von vorne an. In diesem Jahr wurde es mal wieder intensiver. Im Laufe eines Produkttestes ist sie aufgekreuzt. Dadurch konnte ich mich weiter mit ihr beschäftigen. In Zusammenarbeit mit der Nützlingsfirma Sautter und Stepper teste ich verschiedene Nützlinge gegen die Spinnmilbe (siehe Kategorie Produkttestung). Zur Zeit läuft eine Nützlingstestung im Indoor-Bereich.

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Efeu mit starkem Spinnmilben-Befall und dem Nützling!

Wo kommt die Spinnmilbe vor?

Die gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) ist ein Schaderreger, der uns hauptsächlich im Zierpflanzenbau gegenet. Sie breitet sich über einen aktiven Wanderweg aus, dass bedeutet sie zieht von Pflanzenteil zu Pflanzenteil. Also steht eine befallene Pflanze neben eine gesunde Pflanze, kann schnell die gesunde Pflanze von der Spinnmilbe heimgesucht werden. Es gibt auch noch den passiven Wanderweg, dass bedeutet, dass sie sich über befallende Pflanzen, Wind oder sogar über die Arbeitsgeräte verbreitet. Wenn man ihr nicht den Kampf ansagt, verbreitet sie sich rasend.

Welche Ursachen sorgen für einen Befall, durch die Spinnmilbe?

Am liebsten mag sie trocknens, warmes Wetter. Dieses Witterungsverhältnisse  hatten wir in diesem Sommer ausreichend, wodurch es zur schnellen Ausbreitung der Spinnmilbe kam.

Ihre Schadsymptome?

Die Spinnmilbe saugt auf der Blattunterseite die Gewebe der Blätter aus. Somit zerstört sie jede Gewebeschicht des Blattes. Anfänglich entstehen Gelbfärbungen an den betroffenden Zellen. Im ersten Moment geht man gar nicht von einem Befall durch die Spinnmilbe aus. Erst durch das Erkennen, der roten Spinnfäden kommt man auf einen Befall durch die Spinnmilbe. Diese roten Spinnenfäden dienen der Spinnmilbe als Lebensraum, für ihre Eiablage.

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Ich hoffe, man erkennt deutlich, die Spinnfäden der Spinnmilbe. Den Schaderreger selber lässt sich nur schwer auf der Pflanze erkennen. Der gesamte Efeu war durch die Spinnfäden durchzogen. In diesem Fall konnte der Nützling nichts mehr ausrichten.

Kann ich vorbeugende Maßnahmen ergreifen?

In der Wohnung  sollte man das warme, trockene Klima vermeiden. Dies ist leider nicht immer möglich. Ich habe es im Schlafzimmer auch nicht vermeiden können, so dass der Befall der Spinnmilbe am Efeu sich rasend ausgebreitet hat. Durch Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Raum,kann man den Befall eingrenzen.

Wie wird die Spinnmilbe bekämpft?

Ich empfehle den Einsatz von natürlichen Gegenspieler. Im Garten würde ich keine Bekämpfung durchführen. Das sollte man alleine der Natur überlassen und nicht das biologische Gleichgewicht stören. Im Bereich Balkon/Terrasse, sowie im Innenbereich kann der Einsatz von Raubmilben sich als Nützlich erweisen. Für diese beiden Bereiche führe ich Testungen mit der Raubmilbe durch. Alles zum Nachlesen findet ihr in den Produkttestungen für die Firma Sautter und Stepper.

Die Thematik mit der Spinnmilbe wird mich sicher weiter beschäftigen. Vielleicht werden die Spinnmilbe und ich  irgendwann mal Freunde.

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Eure Sandra

 

 

 

 

 

 

Der Balkon geht in den Winterschlaf!

Nach einem atemberaubenden Sommer hat sich der Balkon seinen Winterschlaf wirklich verdient. Ich kann mich, nicht dran erinnern, dass ich den Balkon je so viel genutzt habe, wie in diesem Jahr. Die Blütenpracht in diesem Jahr, kann man eigendlich kaum in Worte fassen, war einzigartig schön. In der Katogorie „Sandras Balkonwelt“ konnt ihr alles zu meinem Balkon nachlesen, wie mein diesjähriges Balkonjahr war.

Nachdem mein Balkon zwischendrin einen frischen Look bekommen hat und nochmal uns den Herbst versüßt hat, ist jetzt die Zeit gekommen den Winter einzuläuten. Ich habe mir vorab, schon einiges überlegt, damit der Balkon im Winter auch noch schön ist.

So sah der Balkon im frühen Herbst aus. Ich konnte noch einige Sommerpflanzen mit aktuellen Herbstpflanzen kombinieren. Dadurch entstand ein schöner Kontrast.

Aber jetzt ist die Zeit gekommen, wo es draußen kälter wird und der Balkon in die Winterruh geschickt wird. In den unteren beiden Bildern seht ihr den Balkon, bevor er in den Winterschlaf geht. Man kann deutlich erkennen, dass die Zeit einiger Pflanzen jetzt entgültig vorbei ist. Beim Sedum sieht man klar, dass er seine Blühzeit deutlich hinter sich hat. Aber auch bei den anderen Pflanzen werden Spuren sichtbar, dass ihre Zeit vorbei ist. Die Zeit zwischen Sommer und Winter ist sehr schnell rum gegangen. Erst beim Umgestalten des Balkons von Sommer/Herbst zum Winter ist mir das ziemlich bewusst geworden. Aber auch im Winter wird der Balkon in der winterlichen Sonne erstrahlen.

Nachdem ich mir ein gesamt Überblick geschaffen habe, ging es in der spät herbstlichen Sonne ans Werk. Einige Pflanzen mussten entsorgt werden, da ihre Zeit deutlich vorbei war und sie nicht unbedingt winterfest sind. Es ist immer schade, aber man kann nicht jede Pflanze durch den Winter bekommen. Das war der erste Schritt in Richtung Winter auf dem Balkon. Im Weiteren wurden die winterfesten Pflanzen fachgerecht zurück geschnitten und von den schlechten Blättern befreit. So kann im Winter keine Quelle für Pilzinfektionen entstehen. Außerdem können sich die Pflanzen regenieren und uns im nächsten Jahr mit ihrer Blütenpracht wieder erfreuen.

So sah der Balkon nach den ersten Arbeiten aus. Es wirkte auf einmal wieder ordenlicher und zeigte eine gewisse Struktur auf. Auf der einen Seite fand ich es gut, dass es einen ordenlichen Eindruck vermittelt, aber auf der anderen Seite fehlte mir die Blütenpracht. Diese Gedanken habe ich bereits in meinen Vorüberlegungen mit einbezogen. Also habe ich mir gedacht, fast alles mit Tanne auszuschmücken und mit einer Lichterkette zum Strahlen zu bringen. Für den großen Blumenkasten wollte ich die ein oder andere winterharte Pflanze noch einpflanzen. Der Salix in den einen Kübel bekommt einen Winterschutz, damit er im nächsten Jahr wieder sein ganzes Grün zeigen kann. Das waren meine Überlegungen im Vorraus. Also machte ich mich an den zweiten Teil.

Der große Balkonkasten bekam mit zwei Christrosen und zwei Scheinbeeren eine tolle Winterbepflanzung. Die Christrose bllüht den ganzen Winter und kommt bei guter Pflege im nächsten Winter wieder. Auch die Scheinbeere erfreut uns den ganzen Winter. Sie bilden mit ihrer weißen Blüte und den roten Beeren einen weihnachtlichen Kontrast im Blumenkasten.

Die Lichterkette habe ich vorab schon mal, um die Kästen und Kübel gelegt. So konnte ich sehen, wie lang sie ist und welche Gefäße eingeesschlossen sind. Jetzt hatte der Balkon wieder ein paar Pflanzen, damit er nicht komplett trostlos aussah. Anschließend kam die Tanne zum Einsatz. Jeder Balkonkasten, die Obstkiste und die einge Kübel sollten mit Tanne abgedeckt werden. Erstens sieht die Tanne gut aus und bildet einen schönen Kontrast zu der Lichterkette. Zweitens dient sie als eine Art Winterschutz für die Pflanzen, die sich in den Kästen und Kübeln befinden. Also eine nützliche Art den Balkon zu verschönern im Winter. Die Tannenzweige habe ich in passende Größen geschnitten und jeweils in die Erde der Kästen und Kübel gesteckt. Bei der Obstkiste habe ich die Tannenzweige fest draufgelegt. Zum Schluss hat die Lichterkette ihren entgültigen Platz gefunden.

Nachdem alles so funktioniert hat, wie ich mir das überlegt habe, bin ich mit meinem winterlichen Balkon sehr glücklich. Zur Adventszeit wird dann der gesamte Balkon im Licht der Lichterkette erleuchten. Wenn dann noch Schnee liegt, ist es sicher ein besonderer Anblick.

Eure Sandra

Meine persönliche Erntebilanz! – Unglaubliche Mengen…

Die Erntezeit bei mir ist seit ein paar Wochen beendet. Daher finde ich es an der Zeit eine kleine Bilanz meiner diesjährigen Ernte zu ziehen. Zu Anfang der Garten-und Balkonsaison hätte ich nie gedacht, dass die Ernte in diesem Jahr so üppig ausfällt. Man plant und pflanzt, aber so wirklich weiß keiner, was am Ende gesamt geerntet wird. Als ich mit meiner diesjährigen Planung anfing, habe ich gedacht, hauptsache man hat was zum Naschen. Jetzt viel später, bin ich begeistert, dass einige Mahlzeiten produziert werden konnten.

Daher war es ein anstrengendes Garten-und Balkonjahr und man musste zittern, ob die Pflanzen überhaupt durchkommen und Ertrag bringen. Im Sommer hat es fast gar nicht geregnet und die Bewässerung im Garten oder auf dem Balkon war im Dauereinsatz. Ich fand es sehr schwierig, meine ganzen Gemüsepflanzen durchgehend und regelmäßig zu wässern. Das lag nicht an Wassermangel, sondern einfach daran, dass unsere Pumpe im Garten nicht den nötigen Wasserdruck hervorbrachte. Trotzdem haben wir es gemeinsam geschafft.

Trotz der Problematik der Bewässerung, förderte die enorme Wärme den Reifeprozess des Obstes und des Gemüses. Bei den Obstbäumen und Sträuchern wurde der schöne Reifungsprozess am Sichtbaren. Jeden Tag kam man in den Garten und entdeckte schon die nächste reife Frucht. Die Sauerkirschen waren erstaunlich schnell reif gewesen. Das fand ich schon ziemlich erstaunlich. Eine ziemlich große Menge wurde geerntet und zum Teil eingefroren, für den Wintervorrat. Die Menge war eindeutig mehr als im jahr 2017, wo wir fast keine Sauerkirschen geernet haben. Aber auch die anderen Obstarten beglückten uns mit einer enormen Menge an Früchten. Der Geschmack des eigenen Obstes ist intensiver und man genießt noch intensiver als beim gekauften Obst aus dem Supermarkt.

Beim Gemüse haben wir in diesem Jahr auch einen positiven Effekt erlebt. Das Pflanzenwachstum ging stetig höher und die ersten Früchte wurden sichtbar. Am besten konnten wir es im Tomatengewächshaus (siehe Blog-Beitrag: Wildes Tomatengewächshaus) beobachten. Dort fiel die Ernte, wie bereits in den Jahren seit der Entstehung sehr gut aus. Aber nicht bei den Tomaten und Gurken wurden wir überrascht, sondern auch beim Ertrag aus dem Hochbeet und dem Kräuterturm. Aubergine, mexikanische Minigurken, Salat und Kohlrabi beglückten unseren Gemüsehaushalt. Dazu kam noch der bunte Mangold, der enorm gewachsen ist und ausreichend geerntet wurde. So toll hatten wir, dass Hochbeet noch nie gesehen. Aber wir lernen jedes Jahr dazu…

DSC_1370-1.JPGNeben Gemüse und Obst waren die Kräuter unsere Star. Nach dem Neustart (siehe Blog-Beitrag: Neustart eines Kräuterturms) entwickelte sich der Kräuterturm zu einem Highlight im Garten. Auch hier konnten wir einiges ernten und für den Wintervorrat verarbeiten. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass er den Winter einigermaßen überlebt. Denn ansonsten wird es im nächsten Jahr den nächsten Neustart geben.

Fazit:

Mein persönliches Fazit aus der diesjährigen Ernte fällt sehr positiv aus. Wir konnten sehr viel ernten, probieren und ein kleinen Wintervorrat anlegen. Das gute Sommerwetter hat ziemlich gut dazu beigetragen, dass die Früchte von Obst und Gemüse kräftig und geschmacklich toll wurden.

Für das nächste Jahr erhoffe ich mir auch wieder eine so tolle Ernte. Es gibt nichts schöneres als Obst und Gemüse aus dem Garten zu verarbeiten.

 

Eure Sandra