Langsam beginnt das Fernstudium in die richtige Richtung zu laufen….!

In zwei Blog-Beiträgen („Start ins Fernstudium“ und „Mit Motivation zum Ziel“) habe ich euch über mein Fernstudium berichtet beziehungsweise vorgestellt. Am Anfang habe ich gedacht, dass ich euch jede Woche, über meine Fortschritte berichten könnte, aber leider ist es nicht möglich gewesen. Ich habe einige Wochen keine Motivation gefunden, zu lernen. Woran lag das? Leider habe ich auf diese einfache Frage keine Antwort. Vielleicht hat das schöne Wetter dazu beigetragen oder ich hatte andere Dinge im Kopf, ich weiß es ehrlich nicht mehr. Normalerweise bin ich sehr zielgerecht,wenn ich was erreichen möchte. So geht es mir nicht nur beim Fernstudium, sondern auch bei der Entstehung von meinen Blog-Beiträgen oder andere Seiten in meiner Gartenwelt.

Nun habe ich wieder seit einigen Wochen angefangen zu lernen und zu verstehen. Jeder kleine Erfolg zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht und man merkt, dass es so langsam in die richtige Richtung geht. Viele interessante Kapitel lassen sich gut mit dem Garten und meiner Pflanzenleidenschaft verbinden. Dieser Aspekt motiviert zusätzlich zum Lernen. Die Studienhefte sind gut strukturiert und somit entsteht zum Lernen ein roter Faden. Ansonsten würde das Lernen vermutlich im typischen Chaos enden.

Neben dem Studienheft habe ich einen Ordner, wo sich meine persönlichen Notizen befinden. Diese Notizen helfen mir, dass jeweilige Kapitel besser zu verstehen. Zusätzlich kann ich durch diese Notizen, kurz und knapp nochmal das gesamte Studienheft zum Schluss nachvollziehen.

Meine persönlichen Notizen!

Wenn ich mir, die vielen Notizen und schon durch gearbeiteten Studienhefte ansehe, weiß ich, dass ich doch schon einiges geschafft habe. Am Anfang dachte ich, dass werde ich nicht schaffen. Aber mit jedem fertigen Studienheft, komme ich dem Zertifikat näher. Das ist ein schönes Gefühl. Jeder der eine Weiterbildung oder im Studium, Ausbildung ist, kennt sicher dieses Gefühl. Dabei drücke ich euch die Daumen!

Was passiert, wenn ein Studienheft fertig bearbeitet ist?

Nach Beendigung eines Studienheftes lese ich mir meistens meine Notizen und jede Zusammenfassung der jeweiligen Kapitel durch. So kann sich das Erlernte im Kopf nochmal verankern. Danach mache ich eine kleine Pause, um Luft zu holen und mich auf die abschließende Einsendeaufgabe zu konzentrieren. Diese Einsendeaufgabe befinden sich am Ende jedes Studienheftes. Die Aufgaben sind gut formuliert und verständlich erklärt. Für die Bearbeitung dieser Aufgaben benötige ich meistens einen ganzen Vormittag oder mehr, aber das kann jeder für sich selber planen. Vielleicht bin ich auch ein bisschen altmodisch, aber meine Lösungen schicke ich klassisch über den Postweg zur Fernschule. Zwar dauert es ein bisschen, bis ich mein Ergebnis habe, aber ich finde es sehr schön, wie im Studium alles schriftlich zu verfassen. Durch die Einsendeaufgaben wird die abschließende Note für das Fernstudium ermittelt.

Meine bisherigen Ergebnisse sind gut ausgefallen und damit hätte ich nie gerechnet. Das zeigt mir auch wieder, dass ich wirklich in die richtige Richtung gehe. Wenn ein Heft mit der Einsendeaufgabe abgeschlossen ist, dann wird es mit einem zufriedenen Gefühl zur Seite gestellt.

Was sind die weiteren Schritte?

In Moment beschäftige ich mich mit dem Studienheft “ Ökosysteme“ und das ist Mal wieder eine Herausforderung. Man kennt Ökosysteme aus dem Biologie-Unterricht, aber das ist ein paar Tage schon her. Das nimmt Zeit in Anspruch, aber viele kleine Details sind einfach und somit schnell verstanden. Daher hoffe ich, dass ich da demnächst die Einsendeaufgabe bearbeiten und verschicken kann. Nach diesem Studienheft komme ich wieder in den Pädagogischen Bereich. Das wird sicher wieder ein bisschen schwieriger , aber machbar.

Es bleibt weiter spannend und bietet eine machbare Herausforderung!

Ich werde weiter auf meinen Blog über mein Fernstudium berichten, neben den Garten-, Pflanzen-Themen!

Eure Sandra

Buchrezension: Schwester Christa Weinrich OSB: „Mischkultur im Hobbygarten!“

Jeder hat sicher schon, was von der sogenannten Mischkultur im Gemüsebeet gehört, aber irgendwie sich nicht getraut es selber auszuprobieren. Aber jetzt stelle ich euch ein Buch vor (#Werbung), wo sehr gut beschrieben ist, wie die Mischkultur im Hobbygarten funktioniert. Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr, um nicht selber die Mischkultur auszuprobieren.

img_20181027_184101

Inhalt des Buches:

Das Buch „Mischkultur im Hobbygarten“ beschäftigt sich mit der Thematik, welche Kulturen sich zusammen in einem Beet gut kombinieren lassen. Von der Pflege bis hin zu vielen Beispielen von Kombinationen wird alles im Buch detailliert beschrieben und erklärt.

Aufbau des Buches:

Der erste Eindruck des Buches ist handlich und sehr kompakt, so dass es in fast jede Handtasche passt. Bereits der Buchrückentext verspricht, dass es sich um ein informatives Buch handelt. Es zeigt, dass sich das Buch aus vielen Jahren Erfahrungen zusammensetzt. Das Vorwort gibt persönliche Eindrücke, der Jahren langen Erfahrung wieder und das obwohl es sehr kompakt gehalten wird. Ein kurzes, knappes Inhaltsverzeichnis ist eine super Übersicht der behandelten Themen. Es muss nicht immer eine Übersicht über 2 Seiten sein, denn die kurze Übersicht passt herrvoragend zu dem gesamten Buch.

img_20181027_184157

Vorwort und Inhaltsverzeichnis, passend gegenüber liegend!

Die Auswahl des Bildmaterials ist passend ausgewählt und die Grafiken eigenen sich hervorragend. Der Textteil im gesamten Buch ist verständlich und auch hier wird wieder die Jahre lange Erfahrung sichtbar.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Gleich zu Beginn des Buches bekommt der Leser ein ganzes Kapitel als Einleitung zu der Thematik Mischkultur. Dadurch bekommen die Hobbygärtner gleich einen Überblick über die gesamte Thematik der Mischkultur, welches von Vorteil für Gartenneulinge ist.

img_20181027_184848

Hier sieht ihr das erste Kapitel, welches eine schöne Einleitung in die Thematik Mischkultur ist!

In den Texten werden aufkommende Fachausdrücke gleich erklärt, so dass der Leser genau weiß, um was es sich handelt. Besonders wichtige Begriffe werden dick im Text hervorgehoben, damit der Leser genau weiß, dass es sich hier um einen wichtigen Textabschnitt handelt. Die grünen Kästen, die innerhalb der Texte auftauchen, zeigen besondere Informationen, die passend zum Text im Kontext stehen. Ein roter Faden zieht sich durch das gesamte Buch, was durch die gut verständlichen Texte sichtbar ist. Im gesamten Buch sind die Texte einfach und begrifflich erklärt. dadurch besteht eine klare Struktur innerhalb des Buches.

Die Pläne für den Mischkulturen-Anbau sind sehr übersichtlich und somit einfach zu verstehen. Dadurch das sie im Text vorab gut erklärt sind. Der Zusammenhang zwischen Text und den Plänen ist somit hervorragend gelungen. Der Aufbau der Pläne ist für den jeweiligen Monat gut getroffen. Leider gibt es zu den passenden pläne keine passenden Bilder, um es sich in Farbe anzusehen.

Im Allgemeinen sind die Gemüse-Kombinationen interessant und es werden alle Vorteile sichtbar. Neben den positiven Kombinationen werden auch die negativen Kombinationen erwähnt. Denn für die Gärtner ist es wichtig für den Anbau zu wissen, welche Gemüse-Arten nicht miteinander harmonieren. Eine Tabelle gibt eine hilfreiche Übersicht für günstige und ungünstige Kombinationen, welche übersichtlich und verständlich erklärt ist.

Eine weitere Hilfestellung für den Anbau von Mischkulturbeeten gibt eine Übersicht über kombinierbare Blumen oder Kräuter, die man zwischen den Gemüse-Arten pflanzen kann. Auch hier werden die positiven und negativen Eigenschaften beschrieben. Dadurch kann leichter entschieden werden, welche Blumen oder Kräuter in das Beet ziehen können.

Nicht nur im Gemüsebau können Mischkulturen entstehen, sondern auch im Bereich des Obstbaues. Die Mischkulturen im Obstbau finden in dem Buch eine kurze Erwähnung, welches für Gärtner interessant ist, die ein bisschen Obst in ihrem Garten anbauen.

Im hinteren Teil des Buches befinden sich die Kapitel zum Thema der Pflege, Düngung und Pflanzenschutz, welche wie schon das gesamte Buch super erklärt sind.

Fazit:

Im Allgemein ein super, informatives Buch. Es enthält alle nötigen Informationen rund um die Thematik der Mischkultur. Jeder sollte mutig sein und sich ausführlich mit der Thematik Mischkultur beschäftigen und Mut beweisen es selber auszuprobieren. Das alles wird schön von diesem Gartenbuch vermittelt.

Bis zur nächsten Buchrezension!

Eure Sandra

 

 

 

 

Gehölzkunde: Hortensien

Die Hortensien ist ein wunderschönes Gehölze, welche im Halbschatten optisch sehr ansprechend aussieht. Neben der bekannten Bauernhortensie gibt es die Rispenhortensie, Ballenhortensie und die Kletterhortensie. In unserem Schrebergarten haben wir die bekannte Bauernhortensie, sowie eine Rispenhortensie. Beide Gattung finde ich sehr schön, besonders im Sonnenlicht des Herbstes. Die Kletterhortensie hab ich erst vor kurzem entdeckt, sie dient als Abgrenzung zum Nachbarn. Dabei ist sie attraktiv und bildet ein Grundgerüst für das gesamt Bild der Terrasse.

Charaktereigenschaften:

Bauernhortensie: Ihre Blüte setzt sich aus vielen kleinen, einzelnen Blüten zum Ballen zusammen. Die Blütenfarbe reicht von weiß über rosa bis hin zu Blau. Bei den Bauernhortensien mit einer blauen Blüte sollte mit Hortensien-Blau gedüngt werden, um die blaue Blütenfarbe zu halten! Die Blätter der Bauernhortensie sind oval-länglich und haben einen kräftigen Grünton. Das Zusammenspiel zwischen der Ballenblüte und des Blattes passt hervorragend und optisch ergänzen sie sich prima. Eine Besonderheit gibt es bei der Bauernhortensie, sie verträgt keinen Rückschnitt. Wenn ihr sie zurück schneidet, dann wird sie im darauffolgenden Jahr nicht blühen, erst wieder im darauffolgenden Jahr! Nur die verwelkten Blüten abschneiden!!

Rispenhortensie: Die breiten, kugelförmigen Blütenrispen können 20 -25 cm lang werden, je nach Sorte. Von Juli bis August erblühen sie am Ende der neuen Triebe. Die Rispe setzt sich aus vielen kleinen einzelnen Blüten zusammen. Beim Verblühen der Rispen verfärben sich die Blüten blassrosa oder dunkelrot, je nach Sorte. Die Blätter sind meistens gegegständig. Ihre Form könnte man als eiförmig beschreiben. Blattgröße 5-7 cm lang.

Einen Rückschnitt im Februar führt dazu, dass sich neue lange Triebe bilden, diese werden dann besondere große Rispenblüten bilden.

Kletterhortensie: Die Kletterhortensie wächst stark nach oben. Sie weist starke Triebe auf, die für das Halten notwendig sind. Im Winter kommen diese mit den neu gebildeten Blütenknospen zur Geltung. Die weiße Blüte sieht aus, wie ein Teller auf dem die Blüten darauf legen. Wenn die Blüte verwelkt ist, lasst sie stehen, denn sie sieht auch verblüht sehr attraktiv aus! Ihre Blätter sind oval-eiförmig und gehen eher ins dunkelgrün. Zum Herbst hin, werden sie gelblich, aber behalten ihren eigentlichen Charakter. Die Kletterhortensie verträgt einen guten Rückschnitt. Ich schneide immer die vertrockneten Äste raus und die zu lang sind. Dabei achte ich auf die Größe der neu gebildeten Knospen, um genau dort den Trieb ab zuschneiden. Die Kletterhortensie ist für Bienen und andere Insekten zur Blütezeit eine wichtiger Pollen und Nektarspender.

Standort:

Die Bauernhortensie mag es eher halbschattig bis schattig. Direkte Sonne sollte bei der Standortwahl vermieden werden. Durch direkte Sonneneinstrahlung kann es zu Verbrennungen der Blätter und Blüten kommen. Sie sieht schlapp aus, sobald sie wieder im Schatten ist, erholt sie sich gut.

Kletterhortensie und Rispenhortensie fühlen sich im Halbschatten, sowie an einem sonnigen Standort wohl. Unsere Kletterhortensie wächst an einem sonnigen Standort und die verträgt sie sehr gut. In der Sonne kommen die Blüten der Rispenhortensie besonders zur Geltung. Ein spannendes Farbenspiel wird sichtbar. Ich mag das sehr!

Bodenansprüche:

Bauernhortensie: Damit eure Bauernhortensie ordentlich anwachsen können, solltet ihr das Beet mit spezieller Erde bearbeiten. Dafür verwendet ihr am besten die produktfertiges Substrat für Hortensien, Rhododendron und anderen Moorbeetpflanzen. Dieses spezielle Substrat beinhaltet alle Nährstoffe, sowie den gewünschten pH-Wert, den Hortensien benötigen! Optimal Zeitpunkt Bauernhortensien zu pflanzen , ist das zeitige Frühjahr, denn dann ist der Boden bereits aufgewärmt und die Bauernhortensie kann gut anwachsen. Im Winter sollte sie nicht gepflanzt werden, denn sie wird nicht anwachsen. Es ist zu kalt dafür sie! Frostempfindlich!

Rispenhortensie: Der Boden für die Rispenhortensie sollte locker, humusreich und nicht zu nährstoffarm sein. Daher kann das Beet vor der Pflanzung einer Rispenhortensie optimal mit Kompost oder guter Pflanzenerde verbessert werden. Rispenhortensie können das ganze Jahr über gepflanzt werden, da sie frosthärter sind als die Bauernhortensie.

Kletterhortensie: Die Kletterhortensie benötigt einen leichten saueren bis sauren Boden. Daher ist zu empfehlen, in das Pflanzloch eine gute Handvoll Rhododendron-Erde zu geben. Sie mag keine kalkhaltigen Böden und man sollte darauf achten, dass es im Boden keine Verdichtungen gibt. Denn die mag sie absolut nicht nicht. Daher mal öfter den Boden rund um die Kletterhortensie lockern mit Hilfe einer Harke.

Pflege:

Bauernhortensie: Die Bauernhortensie braucht im Sommer eine ausreichende Wasserversorgung. Wer seine Bauernhortensie im Kübel kultiviert, sollte sie mindestens zweimal am Tag mit Wasser versorgen. Im Winter eher weniger! Um die Nährstoffversorgung gewährleisten zu können, ist es wichtig mindestens zweimal die Woche mit einem flüssigen Hortensiendünger die Bauernhortensie zu versorgen. So bleibt gleichzeitig der pH-Wert im Boden im saueren Bereich. Im Frühjahr die trocknen Äste rausschneiden, um so Licht und Platz für neu gebildete Triebe zu schaffen.

Rispenhortensie: Nach der Pflanzung einer Rispenhortensie ist auf eine gute Wasserversorgung zu achten. Es ist zu empfehlen, mit Herbstlaub oder Rindenmulch den Boden zu mulchen. So kann die Verdunstung verringert werden! Rispenhortensie im Kübel alle 8 bis 14 Tage mit einem entsprechenden Flüssigdünger versorgen. Alte und kranke Triebe aus der Pflanze entfernen, um so das weitere Wachstum zu stärken.

Kletterhortensie: Auch die Kletterhortensie braucht eine ausreichende Wasserversorgung, sowie eine regelmäßige Düngergabe. Ganz wichtig, die abgestorbenen und toten Triebe zu entfernen, so fördert ihr die Verzweigung der Kletterhortensie.

Krankheiten und Schädlinge:

Bauernhortensie, Rispenhortensie und Kletterhortensie sind anfällig für Dickmaulrüsseler, Echter Mehltau und Blattfleckenkrankeit.

Eure Sandra

Produkttest für die Firma Sautter und Stepper: Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben und Thripse!

In meinem zweiten Produktest in diesem Jahr für die Firma Sautter und Stepper habe ich mich verstärkt mit der Bekämpfung der Spinnmilbe mit der Raubmilbe beschäftigt. Da ich während des ersten Produkttestes gemerkt habe, wie schwierig die Bekämpfung der Spinnmilbe ist. Also habe ich mit Herrn Sautter beschlossen, einen zweiten Produkttest mit dem Schwerpunkt der Spinnmilbe durchzuführen.

Spinnmilben lieben trocknes und warmes Klima. Der Befall tritt hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter auf. Sie spinnen von der Unterseite her, dass ganze Blatt ein. Das Auftreten der Spinnmilbe war bei mir als Erstes beim Salix und zu meiner Verwunderung später auf der Fensterbank beim Efeu.

Der Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Raubmilbe gegen Spinnmilben“ auf dem heimischen Balkon und im Indoor-Bereich durchgeführt. Da ich einen Spinnmilben-Befall auf dem Balkon, als auch auf der Fensterbank festgestellt habe. Dadurch entschied ich mich den Produkttest auf beide Bereiche auf zuteilen. Für jeden Testbereich wurden 4 Pflanzen ausgewählt, die Andeutungen auf einen Befall aufwiesen. Die ausgewählten Testpflanzen würden mit Hilfe von Pflanzenschildern gekennzeichnet.

Die Raubmilben-Art mit ihrer mitgelieferten BioBox.

Indoor-Testbereich:

Der Indoor-Bereich war für mich erstmals eine neue Erfahrung. Aber durch meine Erfahrungen im Gewächshaus konnte ich es auf die Fensterbank übertragen.

Zimmerpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Efeu: Hier ist ein mittlerer bis leichter, starker Befall sichtbar. Die Spinnmilben sind sehr deutlich zu erkennen.
  • Palme: kein Befall zu erkennen, also Nützlinge wurden als vorbeugende Maßnahme eingesetzt.
  • Große Grünpflanze: mittlerer, leichter Befall an den Blättern erkennbar.
  • Grünlilie: steht neben dem Efeu, weist einen leichten Befall auf.

Für die Ausbringung der Raubmilbe (Amblyseius californicus) habe ich die BioBox verwendet. So konnten die Nützlinge gezielt aus gebracht werden, ohne dass Verluste zu erwarten sind. Denn die Mischung kann genau eingeteilt werden und man hängt die BioBox einfach in die Mitte der Pflanze. Beim Efeu habe ich von der Nützlingsmischung noch ein bisschen direkt auf die Pflanze gestreut, da der Befall dort am Größten war.

Die ausgebrachten Nützlinge im Innenraum!

Outdoor-Testbereich: Balkon:

Der heimische Balkon ist jetzt schon das dritte Mal mein Testbereich und es zeigen sich immer positive Ergebnisse auf.

Balkonpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Salix: ein leichter Befall war noch sichtbar, nachdem er in dem vorherigen Test einen sehr hohen Befall aufwies.
  • Erdbeerminze: Hier war der Befall zwischen mittel leicht und mittel deutlich zu erkennen.
  • Zitronenmelisse: leichter bis mittlerer Befall an den Blättern ausgemacht.
  • Euonymus: auch hier liegt ein leichter bis mittlerer leichter Befall vor.

Auf dem Balkon habe ich wieder mit Hilfe der BioBoxen die Raubmilben an den jeweiligen Testpflanzen rausgebracht. Auch hier war die Anwendung sehr einfach und zielgerecht.

Hier sieht ihr die ausgebrachten Nützlinge auf dem Balkon!

Ergebnis:

Indoor: Innerhalb des Testzeitraumes ist eine leichte Besserung eingetreten. Der Befall ging sehr leicht zurück. Bei drei der vier Testzimmerpflanzen kam es durch den Einsatz der Raubmilben zu keinen bis leichten Befall der Spinnmilben. Leider ist beim Efeu überhaupt keine Verbesserung des Befalls eingetreten. Der Befall ist während des Testzeitraumes sogar nochmal gestiegen. Eine Vermutung liegt darin, dass vielleicht das Klima an der Fensterbank nicht optimal für die Arbeit der Raubmilben war.

Outdoor: Der heimische Balkon zeigt mal wieder ein positives Ergebnis. Bei den gesamten Testpflanzen sind deutliche Verbesserungen sichtbar. Ich konnte keinen Spinnmilben-Befall mehr feststellen, als ich die Abschlusskontrolle durchgeführt habe.

Fazit:

Beide Testbereiche sind gut abgelaufen. Der Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben ist sehr zu empfehlen. Die Ausbringung ist einfach und schnell zu erledigen. Mit dem Einsatz der BioBox sind die Nützlinge gut geschützt vor Umwelteinflüsse, sowie der gezielte Einsatz der Nützlinge wird gewährleistet.

Herbstimpressionen aus meinem Garten!

Während ich diesen Blog-Beitrag schreibe, sitze ich gemütlich bei sonnigen Herbstwetter auf meinem Balkon und genieße einfach nur das herrliche Wetter (mehr zu meinem Balkon findet ihr in der Kategorie: Sandras Balkonwelt!). Ich kann kaum glauben, dass wir schon in Mitte des Herbst sind, denn es fühlt sich eher wie ein Aufleben des mega, warmem Sommer an. Nicht nur der Balkon strahlt in dieser fabelhaften Herbstsonne, auch mein Garten erstrahlt wunderschön. Dieser Herbstzauber aus meinem Garten möchte ich euch, über diesen Beitrag vermitteln.

dsc_1609

Die Blumen-Bank im herbstlichen Look!

Der ganze Garten erfreut uns im Herbst, mit seiner späten Blütenpracht. Es ist auch klar, dass einige Stauden oder Sommerblüher schon in ihrer verdienten Winterruhe sind. Erstaunlicherweise kämpfen sich einige Pflanzen nochmal hoch und zeigen uns all ihre Pracht, was bei diesem tollen Wetter uns gar nicht verwundert.

Die Hortensie und sogar die Rosen spiegeln ihre Schönheit noch mal wieder. Im Leuchten der Sonne kommen die Blütenfarben so richtig zur Geltung und zaubern mir ein einzigartiges Lächeln ins Gesicht. Ich bin jedes Mal erstaunt, was für Kräfte in den einzelnen Pflanzen stecken.  Man kommt nie vollständig hinter ihre Geheimnisse und das ist gut so. Daher sind für mich bestimmte Angaben in Büchern nur Richtwerte, aber nicht das ausschlaggebende für die Auswahl meiner Pfanzen. Denn es zeigt sich im Garten immer anders als beschreiben.

Tagetes eine klassische Sommerblume, zeigt ohne Unterbrechung seine wahre Blütenpracht. Jedes Mal, wenn ich in den Garten komme, bin ich so begeistert davon. Sie hat eine Ausdauer mit ihrer Blüte, dass andere Pflanzen daneben meistens erblassen. Die Dahlie ist jedes Jahr mit eine der letzten Pflanzen, die mit ihrer Blüte den Herbst erfreuen. Sie ist für mich eine der vielfältigen Blumen im Garten.

Egal, welche Blumen uns den Herbst im Garten versüßen, als wichtiges zählt nur die Blütenpracht in der herbstlichen Sonne. Besonders toll, neben der Blütenpracht machen sich Gräser. Im Frühjahr sehen sie eigendlich nach nichts aus, aber zum Herbst hin, geben sie den anderen Blumen eine gewisse Struktur (siehe auch Blog-Beitrag: „Gräser, die etwas andere Blattschmuckpflanze!“). Wir haben die Gräser als kleinen Beetabschnitt in Szene gesetzt. Dadurch wird die Laube und die gesamte Ecke besser in den Garten integriert. Vielleicht findet das ein oder andere Gras in einem anderen Beetabschnitt einen Platz zur Ergänzung der Blütenpracht.

Im Garten findet sich immer was zu tun oder man wird die eine oder andere Ecke neu gestalten. dadurch das wir ein mehr Generationsgarten sind, möchte sich jeder einbringen und das macht für mich unseren Garten aus. Denn nur durch solche gemeinsamen Ideen, entstehen erst diese schönen Herbstimpressionen und dieser schöne Blog-Beitrag.

Zum Abschluss kommt noch das ein oder andere Bild aus dem herbstlichen Garten!

dsc_1610

Das Blumen-Fahrrad in Mitte der Herbstsonne!

img-20181009-wa0004

Aus der Blumenwiese ist jetzt ein herbstliches Beet entstanden!

Der Herbst im Garten ist schon einzigartig und ich genieße jede Sekunde die ich im Garten verbringe.

Genießt noch das schöne Herbstwetter!

Eure Sandra