Gräser, die etwas andere Blattschmuckpflanze!

In den zwei Blog-Beiträgen „Blattschmuckpflanzen“ und „Gestaltung mit Blattschmuckpflanzen“ habe ich euch ja schon einiges über diese Strukturpflanzen berichtet. Ich finde Blattschmuckpflanzen ergänzen wunderbar ein Blumenbeet und sie geben dem ganzen einen zusätzlichen Charakter. Gräser sind halt in ihrer Art, eine etwas andere Blattschmuckpflanze und darüber möchte ich euch in diesem Beitrag ein wenig berichten.

Gräser weisen eine große Vielfalt auf und sind damit einzigartige Weltenbürger, welches sie zu besonderen Pflanzen macht. Durch ihre Leichtigkeit und Transparenz dienen sie als verbindenes Element zwischen Stauden und Gehölzen. Die Vielfalt an Formen und Farben begeistert ebenso, wie die zarte Transparenz und die seidige Textur vieler Blüten. Trotz ihrer zarten Erscheinung sind sie, erstaunlich vital und robust.

Wir haben durch, die oben beschriebenen Eigenschaften ein kompletten Beetabschnitt ausschließlich mit Gräsern gestaltet. Dies bildet einen herrlichen Kontrast zu unserer Gartenlaube. Im hinteren Bereich haben wir große Solitärgräser gepflanzt. Dadurch bildet sich gleich beim Betreten des Gartens ein markanter Blickpunkt. Im vorderen Bereich gedeihen dann, die niedrigen Gräser. So kann es auch nicht zu Überwachsungen der einzelnen Gräser kommen.

In dem Bild sieht man schön, wie die Gräser zu der Gartenlaube den Kontrast bilden. Der Standort ist optimal, da er voll sonnig liegt. Das mögen Gräser gerne. Besonders aber im Winter ist es ein schöner Anblick,wie ihr im unteren Bild erkennen könnt.

Leider ist hier kein Schnee vorhanden, aber trotzdem ist es ein schöner Anblick.

Kurze Informationen zur Pflege und Rückschnitt:

Neben den sonnigen Standort sollte der Boden frisch und nährstoffreich sein. Bei jeder Pflanzung kann guter Kompost zugegeben werden. So bekommt das Gras gleich eine gute Portion an Nährstoffen.

Wann sollten Gräser gepflanzt werden?

Gräser können von März bis Ende September in Beete oder Kübel gepflanzt werden. Eine späte Herbstpflanzung ist bitte zu vermeiden, da Gräser schlecht anwachsen.

Rückschnitt??

Ein Rückschnitt erfolgt grundsätzlich erst im Frühjahr , so zwischen März und April. Bei immergrünen Gräsern wird gar kein Rückschnitt vorgenommen, da werden nur die beschädigten Blätter entfernt.

Jetzt zeige ich euch noch meine beiden Lieblingsgräser! Ich finde sie geben, den ganzen Beet das Besondere. Ihre Blüte gibt ihnen diesen besonderen Charakter. Im Frühjahr sieht es immer so aus , als wenn sie den Winter nicht überlebt haben. Aber wie durch Zauberhand erwachen sie wieder zum Leben. Im Spätsommer erscheinen sie dann in ihrer vollen Pracht. Das finde ich persönlich so toll an Gräsern.

Ich hoffe,dass ich euch ein bisschen die Faszination der Gräser näher bringen konnte.

Eure Sandra 🌻🌸🌺

Ein frischer Look für den Balkon!

Die extreme Hitze hat nicht nur meinen Garten zu schaffen gemacht, sondern auch den Balkon. Einige Pflanzen haben es gar nicht gut vertragen und mussten daher jetzt ersetzt werden. Für die neuen Pflanzen habe ich mich jetzt für die Herbstblüher entschieden, da sie in jeder Gärtnerei oder im Gartencenter im Sortiment sind. Dadurch habe ich eine. Kombination aus Sommerpflanzen und Herbstpflanzen in meinen Kästen und Töpfen. Irgendwie habe ich das Gefühl, als wenn der Balkon einen geordneten Anblick vermittelt. In den folgenden Bildern zeige ich euch, wie der Balkon vor der Auffrischung aus gesehen hat.

Man sieht sehr schön, dass die Hitze einigen Pflanzen echt zu schaffen gemacht hat. Daher war es Zeit, sie auszutauschen. Ich habe eine komplette Reinigung aller Pflanzen auf dem Balkon vorgenommen. Das hieß: Pflanzen entsorgen, Pflanzen ordentlichen ausgeputzt und die Lücken mit frischer Erde aufgefüllt. Abschließend habe ich die Herbstpflanzen in die vorhandenen Lücken gesetzt. Außerdem habe ich meine neuen Töpfe von Emsa (Geschenk bekommen beim Blogger-Treffen) auf den Balkon integriert. Das spart jetzt zusätzlich Platz, da sie nicht so groß sind. In den grauen Topf habe ich die Silberrandchrysamtheme (Pflanze des Monats : September) reingepflanzt und auf meinen funktionellen Tontopf gestellt.

Der grüne Topf beherbergt erstmal ein Stachelschweingras. Für den pinken Topf habe ich versuchsweise Feldsalat ausgesät. Bin gespannt ,ob es funktioniert. Alle drei Töpfe beleben den Balkon wieder .

Die Obstkiste wurde von unnötigen Pflanzen befreit und sieht jetzt frischer aus. Durch die unterschiedlichen Töpfe würde eine klare Struktur gewonnen. So ist das in der anderen Seite des Balkons auch erreicht wurden. Aber nicht nur die beiden Seiten habe eine neue Struktur bekommen, auch die drei Balkonkästen wirken strukturierter und lockerer.

Nun kann ich erstmal wieder die Schönheit auf dem Balkon genießen. Zwar fällt, dass Gießen noch nicht ganz weg, aber es wird schon ein bisschen angenehmer.

Jedesmal wenn ich, auf den Balkon gehe, erstrahlt mein Gesicht. Ich bin jedesmal fasziniert, was man alles aus einem kleinen Balkon rausholen kann. Früher habe ich gedacht, nur große Balkone sind schön zu gestalten, aber ich habe mich grundlegend geirrt.

Wenn ich es schaffe, einen kleinen Balkon zum Outdoor-Wohnzimmer zu gestalten, dann schafft ihr es auch!!

Eure Sandra 🌻🌷

Sanddorn, eine Vitaminbombe!

Meinen diesjährigen Sommerurlaub habe ich auf Rügen verbracht und bin bei jedem Ausflug auf den schönen, fruchtreichen Sanddorn gestoßen. Daher kam mir die Idee zu diesem Beitrag. Ich persönlich finde, dass der Sanddorn ein super Obstgehölz ist. In diesem Beitrag möchte ich euch gerne einen kleinen, geschmackvollen Eindruck über den Sanddorn vermitteln.

Der Sanddorn wird wissenschaftlich Hippophae rhamnoides genannt und gehört der Familie der Ölgewächse. Ihre Frucht besitzt einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Die Frucht wird ab Mitte August bis Mitte September geerntet. Später sollte sie nicht geerntet werden, denn sie wird dann schrumpelig und schmeckt nicht mehr. Nur die weiblichen Pflanzen tragen die orangen Früchte, die man ernten kann.

Im unteren Bild seht ihr, wie kräftig orange die Frucht vom Sanddorn ist.

Das Zusammenspiel zwischen der Frucht und den länglichen Blättern gibt ein harmonisches Bild ab. Der Wuchs vom Sanddorn ist eher wild und ausladend. Daher wird vom Anbau in kleinen Gärten abgeraten. Er erreicht eine Gesamtgröße zwischen 4-5 Meter. Er passt optimal in das Gesamtbild der Steilküste bzw. Kreidefelsen. Dort findet er den kalkhaltigen Sand- oder Kiesböden, die er zum Wachsen benötigt. Hinzu kommt noch, dass der Sanddorn die sonnige Lage liebt.

Auf diesem Bild kann man ungefähr erahnen, wie groß so eine Sanddorn- Pflanze werden kann. Bei dem nächsten Bild wird die Größe des Sanddornes noch mal sehr deutlich.

Es sieht sehr atemberaubend aus, vorallem die Verzweigungen der einzelnen Triebe. Durch die vielen Sonnenstunden, die wir dieses Jahr hatten, gab es sicher einen ordentlichen Wuchsschub. Aber auch die vielen Früchte machen einen Sprachlos.

Aus Sanddorn wird eine Menge Produkte produziert, zum Beispiel in Form von Saft oder Tee. Nicht nur Nahrungsmittel werden aus dem Sanddorn erzeugt, sondern auch in der Medizin, sowie in der Kosmetik findet er seine Bestimmung. Als Tee oder Saft bevorzuge ich ihn besonders. Er ist lecker, süß mit einer säuerlichen Note. So kann auf einfache Art das Vitamin-C aufgenommen werden.

Als Pflanze wird sie gerne als Heckenpflanze oder als Vogelnährgehölz angepflanzt. Wie bereits erwähnt ist Sanddorn eher eine Pflanze für große Flächen und nicht unbedingt was für den kleinen Garten oder Balkon.

Auf Rügen bzw. in Küstenregionen gibt es zahlreiche Sanddornplantagen, um uns mit dem Sanddorn zu versorgen. Sanddorn ist ein sehr teuerer Rohstoff, aufgrund der schwierigen Erntebedingungen und der langen Anlaufzeit von 4-8 Jahre bis zur ersten Ernte.

Eure Sandra

Produkttest Sautter und Stepper: Raubmilben gegen Spinnmilben und Nematoden gegen Trauermücken!

Spinnmilben lieben trockenes und warmes Klima . Der Befall tritt hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter auf. Sie spinnen von der Unterseite her, dass ganze Blatt ein. Bei mir ist der Befall sehr früh am Anfang des Sommers beim Salix aufgetreten. Dadurch konnte ich einen optimalen Produkttest durchführen.

Die Trauermücken sind Bodenschädlinge. Sie fressen die jungen Wurzeln von Keimlingen und Jungpflanzen. Hauptsächlich treten sie auf, wenn im Boden ein warmes, feuchtes Klima herrscht. Mit Hilfe von Nematoden kann man einen Befall frühzeitig stoppen. In meinen Beeten und Töpfe konnte ich keinen Befall feststellen. Daher lief der Produkttest mit den Nematoden als vorbeugende Maßnahme.

Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Raubmilben gegen Spinnmilben“ auf dem heimischen Balkon durchgeführt. Für das Monitoring habe ich 8 Gelbtafeln in die Balkonkästen und Kübel befestigt. Der Balkon eignete sich gut für die Durchführung, da ich frühzeitig einen Befall der Spinnmilben festgestellt habe. Zur Bekämpfung der Spinnmilbe habe ich zur Testung Raubmilben von der Firma Sautter und Stepper bekommen. Die Ausbringung erfolgte am 23.06.18 und vorab habe ich eine kleine Anfangsbonitur gemacht.

Das Röllchen beherbergt die Raubmilben.

Pflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Erdbeerminze: Hatte einen leichten Befall
  • Pfefferminze: generell ein leichter bis hoher Befall
  • Salix: sehr hoher Befall, Gespinst deutlich zu erkennen

Beim Salix war die Ausbringung ein bisschen schwieriger, daher habe ich , aus einem vorherigen Produkttest die BioBox verwendet. Die Ausbringung der Raubmilben ist einfach und man kann gezielt auf die befallene Pflanze geben. Somit nimmt sie ohne Zeitverlust ihre Arbeit auf.

Der Produkttest “ Nematoden gegen Trauermücken“ habe ich im Garten durchgeführt. Folgende Flächen wurden für den Test ausgewählt:

  • Kräuterturm
  • Ein Tagetes-Beet
  • Tomatenkübel
  • Gemischtes Blumenbeet

Bei allen Testflächen konnte ich vorab, keinen Trauermückenbefall feststellen. Ich vermute einfach, dass die Trockenheit nicht optimal für die Trauermückenpopulation ist. Daher ist es ein vorbeugender Test. Das Ansetzen der Nematoden- Suspension ist mit Hilfe der Anleitung einfach und schnell. Jeder Arbeitsschritt wird genau erklärt. Vor der Ausbringung bekamen die Testflächen nochmal ordentlich Wasser. Mit Hilfe der Gießkanne wurde die verdünnte Nematoden-Suspension auf die Testflächen ausgebracht. Zur Kontrolle habe ich Gelbtafeln im Testgebiet aufgehängt.

Ergebnis der Produkttestung:

Balkon: Innerhalb des Testzeitraums ist eine Besserung eingetreten. Der Befall ging zurück. Hauptsächlich bei der Erdbeerminze wurde es sichbar. Diese zeigte kein Befall mehr auf. Die Pfefferminze hat leider immer noch einen Befall von Spinnmilben. Hier haben die Raubmilben nicht optimal gewirkt. Es kann gut möglich sein, das Witterungseinflüsse in Form von Wind für das negative Ergebnis verantwortlich sind.

Sonderfall Salix: Am Anfang war ein sehr hoher Befall von Spinnmilben vorhanden. Nachdem ich mit Hilfe der BioBox, die Raubmilben ausgebracht habe, ging der Befall deutlich zurück. Daher war ich überzeugt,dass die Bekämpfung optimal funktioniert. Aber nach einiger Zeit war der Befall wieder komplett zurück. Ich vermute einfach, dass das warme, trockene Klima für diesen Rückfall verantwortlich ist. Den im ersten Moment haben die Raubmilben gute Arbeit geleistet.

Kontrolle mit den Gelbtafeln einfach und es hat hervorragend funktioniert.

Garten: Die Testflächen im Garten wurden regelmäßig gewässert, damit sich die Nematoden sich in der Erde wohlfühlen. Im gesamten Testzeitraum habe ich keinen Befall von Trauermücken festgestellt. Auf den Gelbtafeln waren nur Fliegen vorhanden.

Fazit:

Beide Produkttestläufe sind relativ gut gelaufen. Die Anwendung der jeweiligen Produkte sind einfach und verständlich erklärt. Somit kann jeder Hobbygärtner diese Produkte anwenden. Man muss nur bedenken, dass Witterungseinflüsse das Bekämpfungsergebnis beeinflussen können. Gesamt gesehen bin ich trotzdem zufrieden mit den Produkten.

Eure Sandra 🌻

Garten-Blogger-Treffen 2018 bei Volmary in Münster!!

Als ich die Einladung für das diesjährige Garten-Blogger-Treffen von Volmary bekommen habe, war die Freude riesig groß. Meine Vorfreude war groß und es hat mich weiter motiviert an meinem Blog zu arbeiten. Ich betreibe meine Gartenwelt sehr gerne und das Treffen bietet mir neue Möglichkeiten meinen Blog noch bekannter zu machen.

Dann kam noch die Zusage, dass ich an der diesjährigen Tomaten-Challenge teilnehmen könnte. Ich nehme gerne jede Herausforderung an, vorallem aus dem Gartenbau. Mit Hilfe meiner Familie startete ich das Abenteuer Tomaten-Challenge.

Startschuss für die Tomaten-Challenge! Jetzt heißt es warten und kultivieren. Dankeschön an die Firmen Emsa, Compo und Volmary für die Materialien, damit die Tomaten-Challenge ein Erfolg wurde!!

Ab diesen Zeitpunkt steigerte sich meine Freude auf das Treffen!

Gestern am 09.08.2018 war es endlich soweit!!! Als ich das Gelände betreten hatte, fing mein Gesicht sofort an zu Strahlen. Ein Blumenmeer, soweit das Auge reicht.

Nach der Begrüßung und erste Informationen startete der erste Workshop von Emsa. Es ging um Vogelfutter und Vogelhäuschen. Nach Informationen wurde Vogelfutter selbst hergestellt. Einmal in Form von Tannenzapfen, dann als Ring und in Form eines Knödels. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und es war der perfekte Start in den Tag.

Das Vogelhäuschen mit dem selbst hergestellt Futterzapfen.

Der nächste Programmpunkt war die Tomaten-Challenge Auswertung. Wer hat die beste Tomate kultiviert? Im Bild unten findet ihr das Endergebnis.

Für mich persönlich ein schönes Ergebnis, welches ich so nicht erwartet hätte.

Zwischendurch hatte man immer wieder Gelegenheit, sich mit den anderen Gartenbloggern auszutauschen. Ich fand die Gespräche sehr schön und informativ. An dieser Stelle möchte ich mich für die vielen schönen Gespräche und das ich euch kennenlernen dürfte bedanken. Würde mich freuen,wenn wir uns nächstes Jahr wieder sehen!

Nach dem Mittagessen fand dann der Workshop von Compo statt. Die Firma Compo war wie ich Neuling auf dem Blogger-Treffen. In dem Workshop ging es um Substrate und Zusatzstoffe. Es war informativ und ich habe nochmal zu dieser Thematik dazugelernt. Besonders schön war, dass man die Zutaten für ein gutes Substrate sich anschauen konnte.

Im Anschluss ging es weiter mit dem Workshop von Volmary. Was erwartet mich da? Ich war sehr neugierig und gespannt drauf, wie schon bei den anderen Workshops.

Der Start fing mit einem Melonencocktail an. Dieser war sehr lecker.

An der nächsten Station gab es Zucchini -Brot mit Avocado-Dip. Ein sehr geschmackvolles Erlebnis! Die dritte Stadion war ein Chili-Tasting, welches ich aus persönlichen Gründen ausließ.

Bei den beiden nächsten Stationen ging es einmal um Wasser mit aromatischen Eiswürfeln und bei der anderen um Lippenbalsam und Badekugeln.

Die letzte Station beschäftigte sich mit einem Knollengemüse. Leider habe ich den Namen vergessen. Aber es schmeckte, wie Möhre, Melone und ein bisschen nach Birne. Ein interessanter Abschluss!

Das Wetter spielte Gott sei Dank bis zum Ende des Workshops mit. Erst beim abschließenden Gruppenfoto setzte der Regen ein.

Das Happy End erfolgte dann in der geschützten Halle. Vielen Dank für die schönen Geschenke !!!!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder von meinen Eindrücken von diesem sagenhaften Tag.

Zum Abschluss möchte ich mich bei Volmary, Emsa und Compo für den super Tag bedanken. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und freue mich schon sehr auf das nächste Treffen.

Eure Sandra 🌻🌸🌺