Mit Motivation zum Ziel!

Im letzten Blog-Eintrag „Start ins Fernstudium: Natur-und Umweltpädagogik“ habe ich euch berichtet, wie der Start in mein Fernstudium abgelaufen ist. Jetzt ist eine Woche wieder vergangen und es gibt ein bisschen was zu berichten.

Meine Motivation war leider in dieser Woche nicht so groß und das ärgert mich auch ziemlich. Trotzdem habe ich mich selber ein Stück motiviert zu Lernen. Bei schönem Wetter bin ich einfach mit meinen Unterlagen auf den Balkon gezogen und das steigerte zusätzlich meine Motivation.

Aber nicht nur der Balkon motiviert mich zu lernen, auch der Garten ist ein super Ort, um meine Lernziele zu erreichen. Eine schöne Umgebung ist zwar keine Garantie für ein Lernerfolg, aber es trägt zur Motivation bei und die brauche ich, so wie Luft zum Atmen. Das es ein Motivationsloch gibt war mir von Anfang an klar, aber das es so früh passiert finde ich komisch.

Trotzdem habe ich ein bisschen was erreicht und das freut mich besonders. Ich habe das zweite Lernheft „Einführung in die Natur-und Umweltpädagogik“ durch gelesen und mir dazu meine Notizen gemacht. Im nächsten Schritt werde ich die Einsendeaufgabe gearbeitet und einschicken. Für die Einsendeaufgabe nehme ich mir ausreichend Zeit,damit eine ordentliche Note heraus kommt.

Daher wurde das nächste Lernheft „Lernen in Gruppen“ in Angriff genommen. Nach einer kurzen Übersicht, fing ich mit dem ersten Kapitel an.

Das erste Kapitel war kurz und knapp. Also konnte ich es zügig durchlesen. Neben dem Durchlesen makiere ich mir immer wichtige Textstellen und schreibe mir kurze und knappe Notizen. Diese Notizen nutze ich später nochmal, damit ich eine Übersicht, über das jeweilige Lernheft habe.

Ich hoffe, dass meine Motivation sich in der nächsten Woche steigert und einiges gelernt wird.

Plan für die nächste Woche:

  • Einsendeaufgabe bearbeiten
  • Lernen in Gruppen weiter durcharbeiten

Eure Sandra 🌻

Ein verschlafener Garten wird wach geküsst!

Ich wurde von Bekannten angesprochen, ob ich helfen kann ihren Garten auf Vordermann zu bringen. Na klar, habe ich zu gesagt und war von der ersten Minute begeistert gewesen. Sofort sind mir einige Ideen durch den Kopf gegangen, obwohl ich den Garten noch gar nicht gesehen habe.

Nach der ersten Besichtigung des Gartens, haben meine Augen vor Begeisterung geleuchtet. Der Garten ist, auf 2 Ebenen verteilt. Der Garten zeigt eine Grundstruktur auf. Leider wurde er in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt. Als Gärtnerin finde ich es schade,wenn solche schönen Gärten nicht gepflegt werden. Aber es weckte mein Ehrgeiz und motivierte mich diesen Garten aus dem Schlaf zu wecken.

Also ging es letztes Wochenende ans Werk. Ich zeige euch anhand von Bildern, wie der Garten vorher und nachher aussieht. So könnt ihr euch besser ein Bild machen.

Der kleine Hang war komplett mit Unkraut übersät und der darunter liegende Rindenmulch zeigte keine Struktur auf. Zum Teil war der Rindenmulch auch schon weg gerutscht. Als Erstes stand auf dem Plan, dass Unkraut zu entfernen und frischen Rindenmulch drauf zu verteilen.

Nachdem ich das Unkraut entfernt und frischen Rindenmulch drauf gebracht habe, zeigte sich ein schönes Bild. Ein bisschen Rindenmulch muss noch drauf, damit eine kompakte Decke entsteht.

Im nächsten Abschnitt wurde das erste Beet in Angriff genommen. Dabei entdecken wir viele Stachelbeeren und diese haben auch schon einige Ausläufer gebildet.

An diesem Bild kann man beispielhaft erkennen, dass der Garten eine Erfrischungskur benötigt. Aber es steckt auch viel Potential drin und das macht für mich dieses Projekt spannend.

Unter dem vielen Unkraut kam noch Kies zum Vorscheinen. Immer wieder haben wir neue Pflanzen oder Wege entdeckt.

Auf der ersten Ebene des Gartens befindet sich ein Hochbeet, welches sich super für die Kultivierung von Gemüse eignet. Der beste Zustand hat das Hochbeet nicht, aber für den Anbau von Kohlrabi klappt es sicher. Ich habe erstmal das Unkraut entfernt und dann mit frischer Erde aufgefüllt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Hochbeet eine kleine Auffrischung bekommen.

Das fertig, bepflanzte Hochbeet!

Im oberen Teil des Gartens befindet sich eine Terrasse an dem ein Teich angeschlossen ist.

Es sieht auf den ersten Blick ziemlich trübsehlig aus. Für diesen Bereich ist in Planung, den Teich leer zu pumpen und ordentlich zu reinigen. Mit frischem, sauberen Wasser und schönen Wasserpflanzen, dann kann man in diesem Bereich gemütliche Stunden verbringen. Dieser Plan wird im Laufe des Jahres umgesetzt, da es sehr Zeitintensiv ist.

Dieses Beet liegt vor der Küche und überraschender Weise wachsen hier Pfefferminze und Waldmeister. Daher liegt es Nahe, hier ein Kräuterbeet entstehen zu lassen. Den Anfang hat der Garten selbst schon vollbracht.

Es ist noch eine Menge Arbeit, aber ich bin optimistisch, dass alles so funktionieren wird, wie ich es mir vorstelle. Ein Anfang ist gemacht und es geht in die richtige Richtung zum Traumgarten.

Wie es weiter geht mit meinem Gartenprojekt berichte ich euch in meiner Gartenwelt.

Eure Sandra

Im Garten ist es doch am Schönsten!

Nachdem der perfekte Start in die Gartensaison gelungen und das Wetter besser geworden ist, bin ich in Moment sehr viel im Garten. Neben der Gartenarbeit, kommt das Wohlfühlen und Abschalten des Alltagsstress nicht zu kurz. In den letzten Wochen hat sich so einiges im Garten ergeben. Der Flieder fing an zu blühen, die Kräuter (die den harten Winter überlebt haben) trieben aus und das große Wachstum der Pflanzen setzte ein.

Der Flieder und die Clematis zeigen eine wahnsinnige Blütenpracht!

In meinem letzten Blog-Eintrag „Ein perfekter Start in die Gartensaison“ habe ich berichtet, dass der Kräuterturm ziemlich unter den harten Minusgraden gelitten hat. Also musste da ein kleiner Neustart gemacht werden. Ich habe mir einige Gedanken gemacht und habe eine schöne Kombination gefunden. Im oberen Bereich des Kräuterturms habe ich mich entschieden, Erdbeeren zu pflanzen und darunter die verschiedenen Kräuter.

Folgende Kräuter beherberge ich in meinem kleinen, aber sehr ansehnlichen Kräuterturm:

  • Liebstöckl
  • hängender und aufrechtwachsenden Rosmarin
  • Olivenkraut
  • Lavendel und Thymian
  • Salbei
  • Schnittlauch

Ergänzend habe ich noch Erdbeerspinat gepflanzt und Kapuzinerkresse gesät. Bin total gespannt, wie sich entwickelt und auf die Ernte erst recht.

Der nächste Punkt auf meiner Gartenarbeit- Liste war das Hochbeet und Tomatengewächshaus bepflanzen. Darauf freute ich mich schon sehr, da ich dieses Jahr alles ein bisschen anders gestalten wollte.

Das Hochbeet wurde mit frischer Erde aufgefüllt und das Gemüse konnte einziehen. Neben den klassischen Radieschen und Möhren zogen dieses Jahr Mangold, Aubergine , Kohlrabi, Salat und die mexikanische Minigurke ein. Bis auf die Möhren und Radieschen sind die anderen Gemüsepflanzen vorgezogen. Das Einpflanzen war schnell erledigt und das Hochbeet erscheint nachdem ordentlichen Wässern in einem schönen Bild.

Auf den beiden Bildern sieht ihr, das Hochbeet aus zwei Perspektiven. So konnt ihr alle Gemüsejungpflanzen sehen. Mehr zum Thema Hochbeet findet ihr in den Blog-Beitrag „Gärtnern mit dem Hochbeet“.

Als Nächstes stand das Tomatengewächshaus auf dem Plan. Nachdem es mein Papa repariert und mit frischer Erde aufgefüllt ist, war es bereit für die Gurken und Tomaten.

Das Tomatengewächshaus vor der Reperatur und der frischen Erde.

Jetzt heißt es, Wasser und Licht , sowie Wärme.

Zum Abschluss des tollen Gartentages habe ich zwei Kübel mit schönen Sommerblumen bepflanzt. Sie verschönern unsere Blumen-Bank zusätzlich, da die Hornveilchen noch sehr schön blühen.

Mein Garten ist ein schöner Ort , wo ich mit meiner Familie und Freunde glücklich bin. Es gibt fast keinen besseren Ort, um zu entschleunigen.

Eure Sandra

Start ins Fernstudium: Natur-und Umweltpädagogik! 

Nach langem hin und her habe ich mich entschlossen, eine Weiterbildung zu machen.  Da ich schon wusste, dass die Weiterbildung in Zusammenhang mit meiner Gartenarbeiten und dem Reich der Pflanzen sein sollte, lag es nah das Natur und Umwelt super wären.  Die Kombination mit Pädagogik fand ich zusätzlich spannend. Also fing ich einfach an und freue mich auf diese Herausforderung des Fernstudiums. In einer Art Wochenserie möchte ich euch über das Fernstudium und meine Fortschritte und Rückschläge berichten. 


Was ist eigentlich Natur – und Umweltpädagogik? 

Heutzutage spielen Natur und Umwelt wieder eine zentrale Rolle. In Kindergärten und Schulen werden zunehmend Wald-und Umwelttage angeboten und auch beliebter. Vorallem bei außerschulischen Veranstaltungen ist Natur-und Umweltpädagogik zunehmend gefragt. Aber auch bei den Erwachsenen steigt das Interesse. Bei Urlaubsreisen werden die ökologischen Aspekte immer mehr mit in die Planung  einbezogen. Viele Tourismusverbände bieten dazu passende Veranstaltungen an.

Welche Lernthemen erwarten mich? 

Neben Naturkunde erwarten mich, Methodik und Aktionsräume, sowie Veranstaltungsmanagement. Zu jeden Lernthema sind es mindestens 4 Lernhefte, die diese Lernthemen vermittelt. Mehr zu den Lernthemen erfolgt in Kürze. 

Wie ist es mir in den ersten 4 Wochen ergangen? 

Ich war sehr neugierig auf die ersten Studienhefte und konnte kaum den Start erwarten. Das erste Studienheft stammt aus dem Lernthema Naturkunde. Dabei ging es um das Grundwissen rund um Tier und Pflanze. Da fiel mir das Lernen eigentlich leicht und die Einsendeaufgabe war rasch bearbeitet und abgeschickt. Die Note 1 ein super Einstieg.

Leider fällt mir in Moment das Lernen schwer. Das Lernheft Einführung in die Natur-und Umweltpädagogik ist schon sehr intensiv zu lesen und zu verstehen. Mal sehen, wie ich es jetzt durch gelernt bekomme. 

In den nächsten Wochen berichte ich euch ausführlich über meine Fortschritte. 

Eure Sandra 🌻 

Das Maiglöckchen- Eine zauberhafte Staude!

Jedes Jahr im Mai erfreut uns das Maiglöckchen mit seinen glockenähnlichen, weißen Blüten. In vielen Gärten, Parks oder in den Wäldern finden wir sie und zeigen uns somit, dass der Sommer nicht mehr weit ist. Auch ich bin jedes Jahr begeistert, wenn ich sie an der Laube wachsen sehe. Ihre Schönheit kommt besonders zur Geltung, wenn das Lichtspiel zwischen Sonne und Schatten einsetzt.

Dieses sogenannte Lichtspiel kann man hier auf dem Foto ansatzweise gut erkennen. Die weißen Blüten harmonieren sehr schön mit den länglichen, saftgrünen Blättern.

Jetzt möchte ich euch ein kleines Pflanzenpoträt über das Maiglöckchen geben.

Das Maiglöckchen botanische Convallaria majalis ist heimisch in Europa, Asien und Nordamerika. Sie gehören zu der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Ihre Gesamtgröße beträgt recht gute 15-25cm.

Die Blätter sind wie bereits erwähnt, länglich und saftgrün. Sie sehen genauso aus, wie die Blätter vom Bärlauch. Dadurch herrscht im Frühjahr immer die Verwechslungsgefahr zwischen Maiglöckchen und dem Bärlauch, wenn noch keine Blüte vom Maiglöckchen zu sehen ist.

Die Blüte ist glockenförmig und weiß. Insgesamt hängen an den Trauben 5-13 Blüten, die kurz hinter einander sich öffnen. Ihre Blütezeit liegt jedes Jahr um den Muttertag, meistens Anfang bis Mitte Mai, je nach Witterung.

In diesen beiden schönen Bildern erkennt man deutlich, die Glockenform der Blüten und wie viele an einer Traube so wachsen. Ich finde die weißen Blüten beeindruckend und diese machen für mich das Maiglöckchen zu einer sehr schönen Staude.

Sie bevorzugen einen feuchten, warmen und humusreichen Boden. Durch diese Bodenansprüche mögen sie es gerne in Laubwäldern oder unter Gehölzen. Wer sie im Beet Pflanzen möchte, sollte darauf achten,dass genug Humus vorhanden ist. Als Standort wird Halbschattig bis schattig bevorzugt. Die volle Sonne mögen sie überhaupt nicht.

Als Schnittblume oder als Gehölzunterpflanzung findet sie eine große Verwendung. Besonders zum Muttertag ist sie sehr beliebt.

Für mich persönlich, ist die Zeit der Maiglöckchen ein endgültiges Signal, dass die Gartensaison jetzt so richtig losgeht!

Ich hoffe mein kleiner Exkurs zum Maiglöckchen hat euch gefallen!

Eure Sandra