Langsam erwacht der Balkon aus dem Winterschlaf….

Heute ist Frühlingsanfang und nachdem sich die grauen Wolken verzogen haben, scheint die Sonne und es sind ca. 10 Grad. Durch die Sonne steigt natürlich, die Vorfreude auf die kommende Garten-und Balkonsaison. Als ich vorhin unterwegs war, dachte ich mir, jetzt wird es langsam Zeit den Balkon aus dem Winterschlaf zu wecken. Daher habe ich mir kurzer Hand ein paar Hornveilchen (Viola cornuta) besorgt. Die Vorfreude auf das Einpflanzen steigerte sich von Minute zu Minute.

Kaum zu Hause , ging es auf den Balkon, um damit zu beginnen, ihn langsam aus dem Winterschlaf zu wecken. Die Hornveilchen sind für den großen Balkonkasten bestimmt (Details zu meinem Balkon findet ihr unter „Projekt: Umgestaltung meines Balkons“). Bevor ich die Hornveilchen Einpflanzen kann, habe ich die Erde mit einer Harke gelockert.

Nachdem die Erde nun locker und vom Unkraut befreit ist,geht es an das Einpflanzen der Hornveilchen. Bevor ich die Pflanzen in die Erde setze, gucke ich, an welche Stelle welche Pflanze kommt. Denn später sind Korrekturen schwierig und unnötiger Arbeitsschritt. Mit einer Stellprobe erspart man sich unnötige Arbeit. Mit einem Lächeln im Gesicht ging es an das Pflanzen der Hornveilchen. Wichtig beim Pflanzen ist, dass der Topfballen komplett mit Erde bedeckt ist. So das die Erde mit dem Topfballen eine Einheit bildet. Zum Schluss angießen und fertig ist der erste Blumenkasten im Frühlingsgewand!

Der Schnittlauch zeigt sich auch schon, dass macht Lust auf mehr!

Jetzt sitze ich auf den Balkon und genieße die Sonnenstrahlen und das langsame Erwachen des Frühlings!

Seit ihr auch schon in Frühlingsstimmung?

Faszination Kakteen, Teil 2

Im ersten Teil meiner Reihe Faszination Kakteen habe ich euch über Allgemeines berichtet. Jetzt möchte ich euch im zweiten Teil gerne über die Pflege der Kakteen einen Überblick geben.

Die Pflege von Kakteen ist nicht aufwendig, wenn einige Details geachtet werden. Für Menschen, die zwar Pflanzen in ihrer Wohnung haben wollen, aber nicht viel in die Pflege investieren möchten, sind Kakteen gut geeignet.

Damit die Kakteen gut wachsen, benötigt man ein gutes Substrat. Das Substrat muss speziell auf die Bedürfnisse der Kakteen abgestimmt sein. Ein gutes Kakteensubstrat sollte gut durchlässig sein. Denn Staunässe muss vermieden werden. Es gibt in Gartencenter fertig gemischte Substrat. Dabei ist zu beachten, dass der Humusanteil gering, aber ein gewisser Anteil Sand vorhanden ist. Der Sand sorgt für die Durchlässigkeit, damit die Wurzeln ordentlich atmen können.

Das Standardgemisch für ein Kakteensubstrat besteht aus: Gartenerde, alte Kompost-oder Buchenlauberde, gewitterter Lehm, grober Sand oder ähnliche Materialien in gleichen Teilen. Als Zusatz gibt man 5% Holzkohle für die Gesunderhaltung der Wurzeln dazu.

Wenn man das gute Substrat gefunden hat, dann kommt die Frage auf, in welches Gefäß pflanzt man die schönen Kakteen. Man unterscheidet zwischen Ton-oder Kunststofftöpfe . Tontöpfe eignen sich nicht besonders gut für Kakteen, da sie aus porösen Material bestehen. Zusätzlich kommt es zur schnellen Erwärmung der Töpfe , welches eine große Wasserverdunstung hervorbringt. Daher sind Töpfe aus Kunststoff besser geeignet, weil ihre Wasserverdunstungsfläche kleiner ist. Außerdem wird das Nährstoffangebot nicht durch Salzanreicherung gestört. Der einzige Nachteil entsteht nur, dass es Verluste durch zu vieles Gießen entsteht.

Überblick von verschiedenen Kunststofftöpfen.

Bei kreativen Gefäßen beachtet man, dass die Kakteen nicht zu eng gepflanzt werden.

Kakteen in einer dekorativen Halbschale.

Im nächsten Abschnitt gebe ich euch eine kurze Übersicht zur Thematik Gießen, Düngung und Temperatur. In der Wachstumsphase zwischen April und August ist eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten. In dieser Zeit herrschen je nach Witterung hohe Sommertemperaturen und dadurch die Wasserversorgung höher liegt. Die Bewässerung in den Abendstunden ist ein Vorteil. Ab Oktober ist es wichtig, dass Kakteen nahezu trocken gehalten werden, je nachdem wo sie stehen.

Die Düngung sollte alle drei Wochen erfolgen. Wichtig ist, dass der Dünger wenig Stickstoffanteile hat.

Kakteen können Temperatur von 25-35 Grad ab. Im Winter dürfen die Temperatur 15 Grad nicht überschreiten und nicht unter 5 Grad unterschreiten.

Wie ist es mit Krankheiten und Schädlingen? Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Woll-und Schmierläuse häufig auftreten. Die Nisten sich ein, wenn die Raumluft zu trocken ist. Andere Schädlinge sind Blattläuse oder Fäulnis, wenn zu viel gegossen wurde.

Im dritten und letzten Teil werde ich über die Vermehrung von Kakteen berichten.

Bis dahin Eure Sandra

Wasserspinat- Ein besonders Gemüse!

Ich lese gerne auch andere Gartenblogs und bin vor kurzer Zeit auf einen interessanten Blog-Eintrag vom Hauptstadtgarten gestoßen. In diesem Blog-Eintrag berichtete Caro über den Wasserspinat, der bei uns als Gemüse eher unbekannt ist. Ich fand diesen Blog-Eintrag so spannend, dass ich auch an ihrer Verlosung teilgenommen habe, um Samen des Wasserspinates zu gewinnen. Nach einiger Zeit bekam ich dann die Nachricht, dass ich Samen gewonnen habe. An dieser Stelle nochmal ein Herzliches Dankeschön an Caro vom Hauptstadtgarten!

Da ich im letztes Jahr schon einen Beitrag über Gemüse-Raritäten verfasst habe, dachte ich mir, dass ich über das Wachstums des Wasserspinats eine kleine Dokumentation mache. Das bedeutet, dieser Blog-Eintrag wird sich im Laufe der nächsten Zeit immer wieder aktualisieren. Es erwarten euch, allgemeine Informationen und wie sich der Wasserspinat bei mir entwickelt und zum Abschluss der Geschmackstest…Seit gespannt genauso wie ich es bin!

Kurze Einführung, was ist eigendlich Wasserspinat?

Wasserspinat ist eine einjährige Sumpfpflanze, die sehr nasse Böden zum wachsen braucht. Er kommt hauptsächlich in der thailändischen Küche vor. Die zweite Sorte des Wasserspinates ist mehrjährig und ähnelt einer Seerose. Diese Sorte hat breite, hellgrüne Blätter mit dicken hohlen Stielen, die auf dem Wasser schwimmen. Während die andere Sorte dunkelgrüne, schmale Blätter besitzt. Ursprünglich kommt der Wasserspinat aus Asien. Heutzutage wird er in vielen anderen ländern kultiviert.

Beginn der Dokumentation Wasserspinat- von der Aussaat zur Zubereitung:

Wasserspinat

Der kleine Briefumschlag vom Hauptstadtgarten ist eingetroffen und mit freudiger Erwartung hab ich mir gleich den Inhalt angeschaut. Das Saatgut verbreitet Freude und die Spannung steigt, ob ich im Sommer Wasserspinat ernten kann. Los gehts!

Samen des Wasserspinats

Das Saatgut wird über Nacht in einer kleinen Schale mit Wasser eingeweicht. Somit wird die harte Samenschale angeregt, dass sie später in der Erde besser zum Keimen kommt.

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Kurz vor der Aussaat des Wasserspinats. Als Substrat habe ich ein sehr gutes Kräuter-und Aussaatsubstrat verwendet.

Nun ist das Saatgut des Wasserspinats auf dem Substrat. Ich habe das Saatgut noch leicht ins Substrat gedrückt. Nachdem angießen, heißt es jetzt abwarten bis die Keimung sichbar wird.

Der Standort ist mein Keller unter den Pflanzenlampe, bei einer ungefähren Temperatur von 22°C.

So jetzt ist eine gewisse Zeit schon vergangen, seitdem ich den Wasserspinat ausgesät habe. Nachdem draußen die Temperaturen in rekordverdächtige Minusgrade geraten sind, ist auch die Temperatur im Keller gefallen. Dadurch fing das Saatgut irgendwie nicht anzukeimen. Daher habe ich beschlossen, meine beiden Töpfe mit dem Wasserspinat auf die Fensterbank mit der darunter liegenden Heizung zu stellen. Somit bekommt das Saatgut die nötige Wärme zum Keimen. Bei einigen Saatkörner setzte nun tatsächlich die Keimung ein.

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Leider muss ich berichten, dass einige Saatkörner von nicht näher definierbaren Würmer befallen wurden und ich diese schnellstmöglich entfernen musste. Damit diese sich nicht ausbreiten und meine anderen Wasserspinat-Saatgutkörner befällt.

So jetzt ist eine gewisse Zeit vergangen und es hat sich einiges beim Wasserspinat getan. Leider wurden weitere Saatgutkörner von den kleinen unbekannten Würmer gefallen. Aber trotzdem sind zwei der Saatgutkörner im vollen Keimvorgang.

Es gibt Neuigkeiten aus der Anzucht des Wasserspinats. Insgesamt ist nur ein Saatkorn ordentlich gewachsen, welches ich in ein großeren Topf gepflanzt habe. Das Substrat ist ohne Torf und sehr locker. In Moment verweilt der Wasserspinat auf der Fensterbank, wo die Heizung sich darunter befindet. Dadurch bekommt der Wasserspinat ausreichend Licht und Wärme. Ich bin sehr begeistert und bin schon gespannt, wie sich der Wasserspinat weiterentwickelt.

So langsam muss ich mir überlegen, ob ich ihn auf dem Balkon oder im Garten dann zum Endprodukt weiter wachsen lasse. Ich werde euch weiterhin über meine Erfahrungen mit dem Wasserspinat berichten!

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den Beitrag zum Wasserspinat aktualisiert habe. Daher werde ich das jetzt Mal nachholen. Einen Geschmackstest, wie ich am Anfang angekündigt habe, konnte noch nicht durchgeführt werden. Nachdem ich lange überlegt habe, wo ich ihn weiterkultiviere, haben sich bei mir andere Dinge in den Vordergrund gespielt. Daher blieb er den ganzen Sommer auf der Fensterbank stehen und wuchs vor sich hin. Es war erstaunlich, was sich aus einem Saatkorn entwickeln kann. Die anderen Samenkörner sind wie schon berichtet, von kleinen Trauermücken-Larven befallen wurden. Daher bin ich begeistert, wie sich der Wasserspinat entwickelt hat und wie kräftig die gesamte Pflanze ist.

Vor kurzem habe ich ihn in einen größeren Topf umgetopft. Somit hat er wieder frische Erde mit Nährstoffen bekommen und kann weiter auf der Fensterbank wachsen. Ich möchte ihn gerne so ziehen, dass er vielleicht später ein paar Samen abwirft. Das wäre sehr schön und bin da auch sehr gespannt drauf. Jetzt im Winter bekommt er durch die darunter liegende Heizung ordentlich Wärme und wird regelmäßig gut gewässert. In den folgenden Bildern zeige ich euch, den derzeitigen Wuchs des Wasserspinats.

Zusätzlich habe ich den Wasserspinat in einem meiner Produkttestungen aufgenommen.

Also das Kapitel Wasserspinat ist noch nicht abgeschlossen. Es bleibt spannend und ich werde euch auf den Laufenden halten.

Nun ist schon wieder eine gewisse Zeit vergangen, seit der letzten Aktualisierung. Es hat sich einiges getan und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Der Wasserspinat hat einen ordentlichen Wachstumsschub hingelegt. So dass er die umstehenden Zimmerpflanzen mit seinen Ranken umschlungen hat. Mich hat es echt überrascht, wie stark sich der Wasserspinat entwickelt hat und das nur aus einem Saatkorn. Ich entdecke immer wieder neue Ausläufer und merke das sie schnell zu einer ordentlichen Größe wachsen. Letztens habe ich die kräftigen Triebe eingekürzt, um weitere Verzweigungen zu erreichen und um das gesamte Wachstum zu stärken. Nach kurzer Zeit zeigten sich wieder neue, junge Triebe. Jetzt bin ich weiterhin gespannt, wie der Wasserspinat auf der Fensterbank weiter wächst. Mein aktuelles Ziel ist es, ihn in der kommenden Gartensaison auf der Terrasse zu kultivieren und vielleicht zur Samenreife zu bewegen.

Zur aktuellen Pflege!:

Eine besondere Pflegemaßnahme führe ich nicht durch. Ich gieße ihn regelmäßig und da er auf der Fensterbank über der Heizung steht. Dadurch trocknet die Erde relativ schnell aus. Er bekommt kein Dünger oder sonst irgendwelche anderen Pflegeprodukte. Ein bisschen die verwelkten Blätter werden entfernt,um so keine Quellen für Krankheiten oder Schädlinge zu etablieren. Außerdem wird er je nach Bedarf zurück geschnitten bzw. eingekürzt. Mehr Pflege ist in Moment nicht nötig.

Nun zeige ich euch an Hand der aktuellen Bilder den Wasserspinat!

Die Bilder zeigen schön, die jungen Triebe des Wasserspinats. Für mein Ziel ihn auf der Terrasse in der kommenden Gartensaison zu kultivieren, wird er sicher nochmals umgetopft und somit mit frischen Nährstoffen versorgt wird.

Ich werde euch weiterhin über die Entwicklung des Wasserspinats berichten.

Jetzt ist wieder einige Zeit vergangen und der Wasserspinat hat sich Mal wieder ein bisschen verändert. Er hat einen neuen Standort und ich bin gespannt wie er sich dort entwickelt. Bis vor kurzem stand er auf der Fensterbank im alten Wohnzimmer, wo er von unten Wärme bekommen hat. Dadurch musste ich den Wasserhaushalt immer im Blick haben. Nun habe ich mich entschieden ihn an einen kühleren Standort weiter zu kultivieren. Somit gebe ich ihm die Möglichkeit sich an ein kühleren Klima zu gewöhnen. Denn ich möchte ihn im Sommer auf der Terrasse ein schönen Standort geben. In der Küche auf der Fensterbank herrschen wesentlich kühlere Temperaturen als im Wohnzimmer.

Zur Zeit hat der Wasserspinat zwei sehr lange Triebe. Sie machen einen guten, kräftigen Eindruck und ich hoffe, dass er sich weiter so gut entwickelt. Leider sind zwei Triebe verfault. Woran es liegt , dass weiß ich nicht.

Es bleibt weiterhin spannend!

Meine kleine Gärtnerei!

Mit langsamen Schritten entwickelt sich mein Keller zur kleinen Gärtnerei. Ich produziere meine eigenen Pflanzen und überwintere sie in meinem Keller. Viele Fragen sich jetzt sicher, wie es funktioniert, ohne großen Aufwand zu betreiben.

Im Keller ist es warm , welches schon mal eine gute Vorraussetzung für das Pflanzenwachstum ist. Aber wie bekomme ich den Faktor Licht in den Keller? Nach langer Recherche war klar, dass ich spezielle Pflanzenlampen anbringen muss. Also begannen meine Umbaumaßnahmen vom einfachen Keller zur meiner kleinen Gärtnerei.

In diesen beiden Fotos seht ihr meine speziellen Pflanzenlampen, die mein Mann über ein kleines Regel installiert hat. Die Beleuchtung funktioniert über eine Zeitschaltuhr, damit die Pflanzen ausreichend Licht bekommen.

Eine Kommode wurde zum Pflanzentisch umfunktioniert. Meine ganze Saatgut- Sammlung und andere Arbeitsmaterialien haben endlich Platz gefunden.

In den folgenden Bildern zeige ich euch, meine Pflanzen, die ich ausgesät und vereinzelt hab.

In den Aussaatschalen befinden sich, Lavendel, Zitronenmelisse, zwei Arten von Basilikum und als Experiment das Husarenknöpfchen. Bin selber gespannt, wie sich die Pflanzen weiterentwickeln.

Husarenknöpfchen und Lavendel nachdem sie vereinzelt wurden.

Ein weiteres Experiment von mir. Das sind Blattstecklinge vom Usambaraveilchen und ich hoffe,dass in nächster Zeit sich neue Jungpflanzen entwickeln.

Meine kleine Gärtnerei entwickelt sich immer weiter…..

Faszination Kakteen , Teil 1

Meine Leidenschaft für Pflanzen und das Gärtnern entstand durch die Kakteen, die bei meinen Eltern und Großeltern auf der Fensterbank standen. Es waren unterschiedliche Arten der Kakteen und seitdem bin ich sehr faziniert von ihnen. Diese Faszination möchte ich gerne euch mit euch teilen! Da dieses Thema so umfassend ist, teile ich es in mehrere Teile. In dem ersten Teil berichte ich über Allgemeines zu den Kakteen. 
Bis heute sind  2.500 Arten der Kakteen bekannt und ihre Heimat ist der amerikanische Kontinent. Die Besonderheit der Kakteen ist, dass sie sich an ihre Umgebung anpassen können. Das bedeutet, wo andere Pflanzenarten verkümmern, gedeihen Kakteen hervorragend. 

In diesem Bild erkennt man schön, wie sich die Kakteen an ihre Umgebung angepasst haben. Da die Schale eine Art Kakteen-Landschaft simuliert. Man muss dazu sagen, dass die Kakteen als Jungpflanzen hineingepflanzt wurde. 

Kakteen besitzen ein sukkulentes Gewebe, wodurch sie das Wasser optimal speichern können. Dadurch eignen sich Kakteen besonders für Menschen, die Pflanzen auf der Fensterbank haben möchten ohne großen Pflegeaufwand zu betreiben. Eine erfolgreiche Pflege von Kakteen am Zimmerfenster ist von wenigen Faktoren abhängig. Kakteen gedeihen gerne am Süd-,Ost- oder Westfenster und benötigen, wie schon erwähnt kaum Wasser. Mehr zur  „Pflege der Kakteen“ erfährt ihr im 3.Teil !

Kakteen sind nicht nur schöne Zierpflanzen, sondern dienen auch als Nutzpflanzen. In Mexiko werden Kakteen als Obst („tunas“) und als Gemüse („nopalitos“) angebaut. Auch in andere Bereichen werden Kakteen eingesetzt. Einige Selenicereus– Arten werden in der pharmazeutischen Industrie zur Herstellung von Herz-und Kreislaufmedikamente Verwendung.  Auch andere Arten finden in der Medizin ihre Verwendung. 

Kakteen wachsen ziemlich langsam, da sie eine geringe Fläche für die Fotosynthese aufweisen und somit produzieren sie wenig Pflanzenmasse. Einige Kakteen-Arten bilden erst nach Jahren kleine Rosetten-Blüten, wie ihr im obrigen Bild sehen könnt. Die Blüte der Kakteen halten dafür, aber länger als bei manchen anderen Blühpflanzen. 

Zum Abschluss des ersten Teils von Faszination Kakteen zeige ich euch noch zwei schöne Bilder aus der Kakteen Sammlung des Berggartens in Hannover- Herrenhausen. Auch in anderen botanischen Gärten finden sich solche Kakteen Sammlungen! Ich finde solche Sammlungen sehr interessant und atemberaubend!

Auf dem Bild seht ihr den bekannten “ Schwiegermuttersitz“. Dieser große Kugelkaktus hat sehr spitze Dornen, die sich im ersten Augenblick anfühlen als wären sie aus Kunststoff. 
Mit diesem beeindruckend Bild beende ich den ersten Teil der Faszination Kakteen! Im zweiten Teil möchte ich euch über die Pflege der Kakteen berichten und im dritten Teil wird es um die Vermehrung von Kakteen gehen.

Eure Sandra