Eine Blumen-Bank erobert den Garten!

Als meine Oma vor Jahren die Idee zur Blumen-Bank gehabt hat, haben wir sie nur belächelt. Wir fanden die Idee nicht sonderlich schön. Trotzdem haben wir nach einiger Zeit, uns entschieden, die Idee umzusetzen. Im Garten befand sich noch eine weiße Plastikbank, die wir für geeignet fanden. Aber in Weiß war sie nicht schön genug für unsere Blumen-Bank. Daher machte ich mich ans Werk und verpasste ihr einen Kiwi grünen Anstrich mit farblichen Blumen. Nach dieser Auffrischung der Bank, gefiel mir die Idee meiner Oma immer besser. Im Garten sind so viele Kübel, die man so gar keine Beachtung schenkt. So haben wir jetzt eine Möglichkeit gefunden, bepflanzte Kübel in Szene zu setzen.

In diesem Bild sieht man sehr schön, den grünen Anstrich mit den aufgemalten Blumen. Hier zog der Frühling auf die Blumen-Bank ein. In diesem Jahr haben wir uns für eine bunte Vielfalt an Hornveilchen entschieden. Ich mag gerne Pflanzen, die zu dieser grünen Bank einen schönen Kontrast bilden. Dadurch kommt alles besser zur Geltung und es harmoniert mit dem gesamten Garten, was für mich auch sehr wichtig ist. Durch solche Farbspiele entsteht erst so ein Blickfang im Garten. Das wollten wir mit dieser tollen Blumen-Bank auch erreichen.

Jetzt zeige ich euch den Sommer auf der Blumen-Bank. Die Kübel mit den Kräutern sind unsere Dauergäste vor der Blumen-Bank. Sie geben mit ihren zarten Blüten einen herrliche Kombination zu den großen Blüten der Sommerpflanzen. Ich habe in diesem Sommer zwei Kübel bepflanzt mit Sommerblumen. Durch ihre intensiven Farben entstand eine harmonisches Bild mit der Bank. In den einem Kübel habe ich, die Jungfer in Grün ausgesät,aber leider hat sie sich nicht so entwickelt,wie ich es mir gewünscht hätte. Durch die extreme Hitze des Sommers kam sie nicht richtig ins Wachstum. Im anderen Kübel habe ich eine Art der Verbene ausgesät. Sie Wuchs auch und wird weiterhin von uns gepflegt. Wenn es funktioniert, werde ich es natürlich auf meinem Blog berichten. In diesem Sommer ist, als Ergänzung das Fahrrad dazu gekommen (Blog-Beitrag: Ein Fahrrad steht im Garten). Es bildet die perfekte Ergänzung zu der Blumen-Bank. Somit wurde der Blickfang der Bank nochmal durch das Fahrrad verstärkt.

Da der Sommer ziemlich extrem war, hatte die Sommerbepflanzung nicht bis in den frühen Herbst überlebt. Daher musste diese Woche, der Herbst auf der Blumen-Bank einziehen. Neben Heide fanden Stacheldraht, Hornveilchen und Zierkohl ihren Platz in den Kübeln. Durch herbstliche Dekoration kommen die Kübel zusätzlich noch mal zur Geltung. In den drei folgenden Bildern zeige ich euch die einzelnen bepflanzten Kübeln.

Durch ihre intensiven Farbtöne erreiche ich im Herbst auch ein einzigartiges Farbspiel auf der Blumen-Bank. Persönlich finde ich die Herbstbepflanzung am schönsten. Mit den Dekoration in den jeweiligen Kübel wird die Thematik nochmal verstärkt. Die Bank und das Fahrrad spielen mit ihren Farben und daher merkt man gleich, sie sind eine Einheit .

Nach anfänglicher Skepsis bin ich zu 100% von der Blumen-Bank überzeugt. Ich werde die Grundidee meiner Oma fortsetzen und sie weiterentwickeln. Für das nächste Jahr ist eine Auffrischung der Farbe und der Blumen geplant, damit sie wieder glänzt. Vielleicht kommen statt Kübel auch außergewöhnliche Gefäße dazu. Ich lass mich weiter inspirieren und werde euch sicher darüber berichten.

Eure Sandra 🌻🌸🌺

Sommertraum im Garten!?

Die unglaubliche Hitze ist wahnsinnig. Auf der einen Seite freuen wir uns auf die vielen Sonnenstunden, aber auf der anderen Seite ist die Hitze für viele einfach nur anstrengenden. Ich verstehe beide Seite. Durch diesen mega Sommer verbringe ich die meiste Zeit im Garten und kann mich gar nicht dran erinnern, in den letzten Jahren so viel Zeit im Garten verbracht zu haben. Alles blüht so schön und die Tomaten, Gurke werden zügig reif. Ein einfacher Gärtnertraum?

Ich genieße die Zeit im Garten, aber merke auch das es anstrengenden ist. Normalerweise arbeite ich im Garten die Beete durch oder pflanze nur Pflanzen. Aber bei der Wärme ruht auch bei mir die Gartenarbeit.

Die wichtigste Gartenarbeit ist in Moment das Wässern der Kübel und Beete. Es ist auch nicht einfach, da die Böden ziemlich trocken sind und man das Gefühl hat , dass das Wasser gar nicht an die Wurzeln gelangt. Mir tut es in der Gärtnerseele weh, wie die Pflanzen genauso leiden, wie wir.

Die rote Sonnenblume leidet deutlich unter dem Wassermangel. Hoffentlich regnet es bald, aber so wie es aussieht, ist kein Regen in Sicht.

Trotz allem fühle ich mich im Garten bei der Wärme am wohlsten. Da habe ich die Abkühlung direkt hinter der Laube oder der Wasserschlauch ist nicht weit entfernt. Hinzu kommt das im Garten ein leichter Wind durchzieht, der ein bisschen für Entspannung sorgt.

Ansonsten verzaubert dieser sehr warme Sommer meinen Garten in ein schönes Blumenmeer. Das möchte ich euch gerne an zwei Bilder zeigen.

So schön, war die Blumenwiese unter dem Apfelbaum noch nie. Ich erfreue mich jedes Mal, wenn ich sie angucke. In diesem Jahr haben wir einfach Blumensamen genommen, die wir so in unseren Vorräten hatten und hätten nie gedacht, dass es so gut funktioniert. Ein Sommertraum!

Auch der Kräuterturm ist nach seinem Neustart ( siehe Blog- Eintrag: Neustart eines Kräuterturms) in einer sagenhaften Pracht. Trotzdem ist auch hier das Problem mit dem Bewässern. Ich finde hier fällt es am stärksten auf, da er aus einzelnen Steinen zusammgesetzt ist.

Trotzdem ein super Blickfang im Garten!

Hoffentlich gibt es bald eine Abkühlung für Mensch und Natur! Ich hoffe trotz der Wärme könnt ihr euren Balkon oder Garten genießen!

Eure Sandra 🌻🌸🌺

Ein Neustart für den Kräuter-Turm!

Im März hatten wir ja noch extreme Minusgrade und das haben einige Kräuter nicht überstanden. Nach der ersten Begutachtung stellte ich fest,dass sogar der langjährige Thymian nicht überlebt hat. Auch andere Kräuter konnten den Minustemperaturen nicht stand halten. Also musste ein Neustart her. Innerhalb eines Jahres schon der zweite Neustart. Hoffentlich gelingt mir es jetzt, den Kräuter-Turm in die nächste Gartensaison zu bringen.

Nachdem ich mir ein erstes Bild gemacht habe und fing ich an mir Ideen zu sammeln. Mit der Familie wurde dann beschlossen, den oberen Bereich des Turmes mit Erdbeeren zu bepflanzen. Ich finde Erdbeeren und Kräuter das passt ganz gut zusammen. Eine Walderdbeere, die ich letztes Jahr ausgesät hatte, ist wieder gekommen. Die Erdbeeren haben sich gut entwickelt und man konnte einige ernten.

Überraschend war für mich, dass das Bohnenkraut, Liebstöckl und die Minze wiedergekommen sind. Sie sind sehr kräftig im Wuchs. Besonders der Liebstöckl macht viel Freude. Wir haben schon zweimal geerntet und wissen gar nicht mehr, wo hin damit. Am schönsten fand ich, dass der Borretsch seinen Weg wieder in den Turm gefunden hat. Die Blüten sind immer ein Blickfang und locken auch die Bienen und Hummeln an. Durch Verbreitung des Samens werden wir sicher im nächsten Jahr wieder unsere Freude über den Borretsch haben. Ein Lavendel ist auch hart in Nehmen und erfreut uns wieder in dieser Gartensaison. Am robustesten ist der Schnittlauch. Das sind aber leider sehr wenig Überlebende.

Zeit für den Neustart! Nachdem der obere Bereich mit Erdbeeren bepflanzt wurde, ging es an die unteren Bereiche. Die Überbleibsel der abgestorbenen Kräuter wurde entfernt und mit frischer Erde aufgefüllt. Kapuzinerkresse wurde gesät und bildet mit ihren Blüten zum Borretsch eine prima Ergänzung. Auf keinen Fall darf der Rosmarin fehlen. Neben einer hängend Sorte, habe ich selbst eine stehende Sorte ausgesät und dann in den Kräuter-Turm gesetzt. Am Anfang habe ich gedacht, dass klappt nicht, aber mit Zeit und Geduld wächst er schön heran. Im Weiteren sind Olivenkraut, Andenbeere und Salbei gepflanzt wurden. Ich finde eine gute Kombination gefunden zu haben.

Alle Kräuter sind gut angewachsen. Das einzige Problem war, der Schneckenbefall zu Anfang. Aber dieses haben wir dann in den Griff bekommen. In Moment steht an erster Stelle, die Versorgung mit Wasser. Durch die Trockenheit steigt auch bei den Kräutern der Wasserbedarf.

Im Allgemeinen finde ich, dass mir der Neustart des Kräuter-Turms gut gelungen ist. Wer noch mehr über Kräuter wissen möchte, kann sich in den Blog-Beiträgen „Kräuter“ und „Verwendung von Kräutern “ informieren.

Eure Sandra 🌻🌷

Ein Fahrrad steht im Garten!

Als ich letztes Jahr festgestellt habe, dass mein Fahrrad nicht mehr so in Schuss ist, habe ich mich entschieden es zur Gestaltung mit Pflanzen umzuwandeln. Ich habe es schon öfter gesehen, wie alte Fahrräder mit Pflanzen eine neue Funktion bekommen. Warum also nicht auch in meinem Garten? Ich berichtete meiner Familie von meiner Idee und die Meinungen gingen ein bisschen auseinander, aber ich habe mich letzte endlich durchgesetzt. Von der Idee bis jetzt zur Umsetzung ist fast ein Jahr vergangen. Nach vielen Überlegungen und Ideen zur Umsetzung hat es halt gedauert, aber es hat sich gelohnt.

Wie hat alles angefangen?

Die erste Überlegung war , wo steht das „Flower Rad“ am besten im Garten. Es sollte ja möglichst gut sichtbar sein und stabil stehen. Nach ausgiebigen Kopfzerbrechen entschied ich mich dafür, dass Rad neben die Blumen-Bank zu stellen. So hat das Rad halt und alle Pflanzen bilden eine gemeinsame Blütenpracht. Der nächste Punkt auf meiner Liste war, welche Pflanzen und was für Pflanzgefäße eignen sich. Da ein Fahrradkorb vorhanden , war das erste Pflanzgefäß gefunden. Als den Korb mir anschaute, kam die Idee eine Bepflanzung mit Sukkulenten vorzunehmen. Da sie nicht so viel Wasser brauchen und ganzjährig drin wachsen können. Also war der erste Bepflanzungsabschnitt schnell und einfach erledigt.

Wenn sie zusammen wachsen, ergibt es sicher ein harmonisches Bild. Als Unterlage habe ich eine einfache Mülltüte umfunktioniert und Löcher in den Boden gestochen für den Wasserablauf. Zusätzlich für die Regulierung des Wasserhaushalts habe ich den Boden mit Blähton bedeckt. Mit dieser ersten Bepflanzung fiel der entgültige Startschuss für das „Flower-Rad“. Ich war beziehungsweise bin immer noch total begeistert.

Wie ging es weiter?

Es hat ein bisschen gedauert, bis es zum Endspurt gekommen ist. Ich wüsste,dass ich auf jeden Fall eine Kletterpflanze an das Rad bringen wollte. Diese Kletterpflanze soll um das ganze Rad rum wachsen und somit den Anschein erwecken, man hätte dass Rad irgendwo gefunden oder es lag ewig in der Ecke. Als optimale Pflanze habe ich den Efeu gewählt, weil er wild wächst und sich schön heranziehen lässt. Für die weitere Bepflanzung entschied ich mich für bienenfreundliche Stauden. Denn die Bienenförderung ist immer ein aktuelles Thema und wir Kleingärtner sollten helfen, ihnen Nahrungsquellen zur Verfügung zu stellen. Daher passt es irgendwie auch zum Rad. Somit war klar, dass Mädchenauge und Korkadenblume unbedingt das Rad mit verschönern. Als Gefäße verwende ich einzelne Töpfe, die sich leicht ans Rad hängen lassen. Nachdem alles fertig war, stand mir die Freude richtig im Gesicht.

Das fertige „Flower-Rad“ !

Für solche verrückten Ideen bin ich immer zu haben und finde es schön, dass meine Familie mich immer dabei tatkräftig unterstützt!

Eure Sandra 🌻🐝🏵️

Wildnis Tomatengewächshaus!

Seit ein paar Jahren haben wir nun ein Tomatengewächshaus und mit jedem Jahr lernen wir dazu. Wie viele Tomatenpflanzen oder auch ob, unsere einzigartige Konstruktion hält. Zu jeder neuen Gartensaison, startet das Tomatengewächshaus auch immer neu. Ich freue mich irgendwie immer schön darauf. Dadurch lerne ich jedes Jahr was neues dazu und das macht das Tomatengewächshaus so besonders. Sogar meine Oma findet unser Tomatengewächshaus toll, trotz anfänglicher Bedenken. Den Tomaten würden bei uns auch Mal im Freiland kultiviert. Aber durch viele Ernteausfälle, durch Kraut-und Braunfäule war es die richtige Entscheidung in Tomatengewächshaus zu erreicht.

Das Tomatengewächshaus im letzten Jahr. Es waren mal wieder zu viele Pflanzen. Der Platzbedarf ist eigentlich sehr gering, aber es sieht so aus, als wäre der Platz unendlich. Auch ich als erfahrene Gärtnerin unterschätze den Platzbedarf. Ich glaube,aber dadurch gibt es mir Anreiz es immer wieder zu probieren.

In diesem Jahr musste der Neustart noch intensiver betrieben werden. Durch den Sturm am Jahresanfang, sind einige Schäden am Tomatengewächshaus entstanden. Die tolle Tür ( Alter Duschvorhang von meiner Oma) konnte diesen Windböen nicht standhalten, sowie die Seitenwände mit Rissen.

So sah, dass Tomatengewächshaus im diesjährigen Frühjahr aus. Egal, schnell war klar, dass wir es wieder in Schuss bekommen. Ich freute mich schon wieder auf diese Herausforderung, genauso wie mein Papa. Denn das Projekt Tomatengewächshaus ist ein Tochter-Vater Projekt, unter Beobachtung von meiner Oma. Das Zusammenspiel der 3.Generation klappt ganz gut.

Bevor es an den innen Bereich ging , wurden die groben Schäden erstmal beseitigt. Dabei stand im Vordergrund die Tür. Die Schäden in den Seitenwänden werden zum Ende der Saison behoben.

Die Tür sieht fast wie neu aus.

Nachdem die Reperaturen beendet waren, konnte endlich der Anbau beginnen. Eine spannende Aufgabe, da man sich auf erfolgreich Ernte freut. Mein Konzept für dieses Jahr war, weniger ist mehr. Das heißt, ich wollte drei Tomatenpflanzen und zwei Schlangengurken anbauen. Als Erstes haben wir auf den Grundboden frische Erde verteilt. Denn der alte Boden war irgendwie steinhart und ich hätte wahrscheinlich keine einzige Pflanze reinbekommen. Mit neuer Erde wird es sicher eine reichhaltige Ernte geben.

Nachdem die frische Erde eingezogen ist, kamen endlich die Pflanzen an ihren Platz. In diesem Jahr habe ich zwei Cocktailtomaten und eine Wildtomate gesetzt. Alle drei Tomatenpflanzen habe ich vorab zu Hause vorgezogen. Hinzu kam noch eine Tomatillo und zwei Schlangengurken. Als doch wieder eine Pflanze mehr als geplant.

Durch die enormen Sommertemperaturen haben alle Pflanzen im Tomatengewächshaus einen ordentlichen Wachstumsschub bekommen. Ich bin jedesmal ziemlich verblüfft. Daher vermutet ich stark, dass bei den Gurken bald die erste Ernte erfolgen wird. Dadurch das die Pflanzen diesen Wachstumsschub gerade haben, gleicht das Tomatengewächshaus einer schönen Wildnis. Es ist ein traumhafter Anblick. Trotz minimierter Anzahl an Pflanzen entsteht eine Wildnis. Ich glaube es ist egal,wie viel Pflanzen wachsen, denn die Pflanzen suchen sich ihren eigenen Weg.

Ein Tomatengewächshaus für die ganze Familie!

Eure Sandra 🌻🌸