Da wächst Giersch….Na und!

In den meisten Gärten findet man ihn, auch in der Natur begegnet er uns. Alle Hobbygärtner ist der Giersch ein nerviges Unkraut, welches man nicht los wird. Auch meine Familie steht im Kampf gegen den Giersch. Hauptsächlich unter der Hecke werden wir fündig. Ich finde es nicht schlimm, solange er in Maßen auftretet.

Der blühenden Giersch im Beet. Ein seltenes Bild in unserem Garten.
Giersch im Wald!

Dabei steckt so viel Potential in ihm. Er ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen. Hinzu kommt der hohe Kaliumgehalt, der alle Giftstoffe ausspült. Genau richtig, wer eine Frühlingskur. Das gesunde Wildkraut gibt es auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt nicht zu kaufen. Also wenn es im Garten oder im Wald zur Verfügung steht, sollte es auch genutzt werden.

Besonders toll, ist im Sommer seine Doldenblüte. Denn Insekten umschwärmen die Blüten. Für einen insektenfreundlichen Garten ist eine Freundschaft mit dem Giersch gar nicht so schlecht. Außerdem lässt sich so einfach entspannter Gärtnern.

Die weiße Doldenblüte fängt jetzt an zu blühen!

Um seinen starken Ausbreitungsdrang entgegen zu wirken, kann er großzügig abgestochen werden und mit einer Wurzelsperre eine Grenze setzen.

Übrigens sein schlechtes Image bekam er erst in den 1950er Jahren. Vorher wurde er über Jahrzehnte als Heilkraut gegen Gicht eingesetzt.

Ein Plädoyer für den Giersch! Eure Sandra

Ab in die Natur!

Wälder, Küste und viele andere Naturgebiete sind für unsere Lebensqualität enorm wichtig. Hauptsächlich als Ort der Erholung. Leider wird das viel zu oft in unserem Alltag vergessen.Besonders für Kinder ist diese Art von Aktivität wichtig, damit sie nicht nur vor der Spielekonsole hängen. Draußen spielen ist nicht langweilig, es gibt so viel zu erleben! Seit ich selbst Mama bin, mache ich mir Gedanken, wie ich meinem Kind die Natur näher bringe. Ich denke mir anderen Eltern geht es auch so.

Was es alles am Strand der Ostseeküste zu sehen gibt? Sogar eine Palettencouch.
Spuren von einem Käfer im Holz.

Die Natur hat soviel zu bieten und Kinder können dabei soviel sehen, fühlen und ihre Abenteuerlust entdecken. Alleine schon, wenn der Wind durch die Blätter zieht und alles sich bewegt. Kinder merken es sich und zeigen es uns bei jedem Baum, wo das Laub raschelt.

In Wäldern werden Wildblumen, Stöcke sofort beim Betreten entdeckt. So wird jeder Spaziergang oder Wanderung zu einem ganz persönlichen Erlebnis für die Kinder. Wir, Erwachsene sollten mit den Kindern auf Entdeckungsreise gehen. Denn auch wir lernen sicher dazu. So ein Naturerlebnis verbindet und als Familie macht es besonders Spaß.

Die Phantasie der Kinder wird bei so einem Bild angeregt. Geschichten über Wichtel, die den Wald bewachen oder so.

Nicht nur in Wäldern erlebt man Abenteuer auch an der Küste und in anderen Naturgebieten.

Steilküste auf Rügen! Verschieden Bestandteile des Sandes sind gut zu erkennen , aber vorsichtig!

Ich liebe es persönlich durch die Wälder zu gehen und es ist jedes Mal ein einziges Erlebnis. Die Spaziergänge bekommen sicher nochmal eine andere Bedeutung, wenn mein Kind anfängt die Natur zu erkunden.

Ein Salamander ist uns auf einer Wanderung über den Weg gekrochen. Es war an dem Tag sehr feucht, was Salamander lieben!

Egal, ob die ein oder andere Hose dabei kaputt geht. Kinder sollen Spaß haben und ihre eignen Erfahrungen machen. Jetzt schnappt euch eure Kinder und los geht das Abenteuer in der Natur!

Eure Sandra

Frühling, Frühling kommt bald…

Das Wetter ist in den letzten Wochen sehr milde gewesen. Man konnte die ein oder andere Sonnenstunde schon draußen genießen. Bei meinen täglichen Spaziergängen kann ich jetzt schon beobachten, wie die Natur sich auf Frühling einstellt.

Die Sträucher fangen an, verstärkt ihre grüne Pracht zu präsentieren. Auch viele Frühjahrsblüher, die in der Natur frei wachsen, wollen an die frische Luft und uns erfreuen. Ein einzigartiges Naturschauspiel, welches uns da präsentiert wird. Dabei ist es erst Anfang März! Bereits im Februar merkte ich, dass die Natur keine Lust mehr auf einen schneereichen Winter hat.

Aber nicht nur die Sträucher und Bäume sind in Frühlingslaune , auch die Tierwelt. Man hört sehr schön, die Amseln, Meisen oder andere Vogelarten. Es ist herrlich, sich in der Natur aufzuhalten und die Umgebung genau zu beobachten. Ich atme dann tief durch und lasse für einen Moment den Stress hinter mir. Außerdem freue ich mich sehr, auf die Gartensaison, wenn man so die Entwicklung in der Natur beobachtet.

Ist das alles für Anfang März zu früh? Die Temperaturen schwanken noch ganz schön. Mal gibt es noch Nachtfröste und dann kommen wieder milde Temperaturen. Für die Natur wahrscheinlich nicht auf Dauer gesund. Man weiß, es halt nicht genau.

Einfach die Wälder und Wiesen genießen und sich auf den Frühling freuen.

Eure Sandra

Winterliche Traumlandschaft!

Die Veränderung der Natur je nach Jahreszeit finde ich sehr beeindruckend. Im Frühjahr zeigt sich das erste Grün und die ersten Blüten. Die Natur erwacht zum neuen Leben. Wenn alle Blätter und Blüten uns ihre volle Pracht präsentieren, dann wissen wir, es ist Sommer. Sobald wir die ersten roten, gelben oder braunen Blätter am Baum oder Strauch entdecken fängt der Herbst an. Ein unglaubliches Phänomen, welches uns die Natur gibt. Aber nicht nur die genannten Jahreszeiten sind schön, auch die winterlichen Landschaft bieten viel. Daher möchte ich euch gerne in diesem Beitrag auf eine Reise in die Natur im Winter nehmen.

Gräser im Winter am Uferrand (Januar 2019)

Im Winter entstehen einzigartige Bilder, egal ob Sonnenstrahlen vorhanden sind oder nicht. Auch das gedämmte Tageslicht lässt Bäume, Sträucher und verblühte Wildblumen auf eine andere Weise in den Mittelpunkt stellen.

Eine Landschaftsaufnahme, wie aus dem Bilderbuch!

An einigen Bäumen hängen Hagebutten oder andere Früchte dran, die ihre eigenes Porträt zeichnen. Wenn auch noch Schnee ins Spiel kommt, entsteht ein märchenhaften Gemälde! Jede Witterung, egal ob Schnee, Regen oder Nebel schreiben ihre eigene bildliche Geschichte.

Gehölze in verschiedenen Farbnuancen!

Nicht nur die Bäume schreiben im Winter ihre eigene Geschichte, sondern auch Wildblumen und Gräsern. Die Wildblumen zeigen vielleicht noch ihre prachtvolle Blüte oder man sieht den verblühten Blütenstand. In jedem Entwicklungsstand finde ich die Wildpflanzen, sowie die Gräser attraktiv, aber besonders im Winter ein persönliches Highlight!

Ein Meer von Wildpflanzen!

Gräser sehen im Winter aus, als wenn sie vertrocknet sind. Aber sie sind nicht vertrocknet, sondern sie sind im Ruhezustand. Dieses Erscheinungsbild zaubert ein attraktives Bild. Erst im Frühjahr werden Gräser zurückgeschnitten, damit sie neu austreiben können.

Winterliche Gräser am Feldrand!

Ein weiteres Highlight sind die Knospen, die auf das neue Frühjahr warten. Ihre Ausstrahlung geben den Sträuchern einen sehr eigenständigen Charakter, die in der winterlichen Umgebung zur Geltung kommt. Mehr zu „Gehölze im Winterschlaf“ findet ihr in einem separaten Beitrag.

Viele schöne winterliche Landschaft entdeckt man bei einem Spaziergang! So ein alltäglicher Spaziergang lässt all den Stress vergessen.

Eure Sandra

Natur-und Waldspaziergänge mit vielen Entdeckungen!

Wald-oder Naturspaziergänge lassen den Stress des Alltags vergessen. Beim Spatziergang kommen mir immer neue Ideen oder ich kann einfach für einen kurzen Moment meinen Alltag hinter mir lassen. Auf jeden Spatziergang entdecke ich die Natur neu. Aber nicht nur im Alltag sind die Spatziergänge Pflicht, auch im Urlaub gehören sie dazu. Egal, ob es im Harz (siehe Beiträge: „Ein Herbstspaziergang im Kräuterpark“ und “ Den Harz als Garten entdecken“) oder an der Ostseeküste (Beitrag: „Die wilde Landschaft der Ostseeküste“) ist.

Wasser in Kombination mit Wald, ein harmonisches Bild. Die Natur kreiert ihr eigenes Bild. Aufnahme im Frühjahr 2019 an der Sösestausee im Harz!

Wilde Landschaft an der Ostseeküste!

Ohne den täglichen Gang an die frische Luft fehlt irgendwas in meinem Alltag. Einfach mal durchatmen und wieder Kraft tanken tut gut. Es gibt immer wieder etwas zu bestaunen oder das Bekannte aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Auch wenn ich die Strecke kenne. Die Natur ändert sich jeden Tag und das macht sie so besonders.

Besonders schön, ist zu beobachten, wie sich die Pflanzenwelt an die Jahreszeiten anpasst. Vor kurzem war noch alles grün und im nächsten Moment hat sich das Laub in die warmen Töne des Herbstes verfärbt. Im Sonnenlicht erstrahlen die Blätter in Gelb, Rot und Orange.

Dann kommt der Winter und es entsteht wieder ein neues Bild. Die Gehölze sind kahl und endeckt schon die Knospen für das Frühjahr/Sommer.

Die Gehölze im Winter. Das nächste Frühjahr lässt sich erahnen. (siehe auch Blog-Beitrag: Gehölze im Winter)

Im Frühjahr werden die Knospen langsam dicker und es zeigt sich, wie die Pflanze/Gehölz wohl im Sommer aussehen wird. Der Sommer ist dann voll im Grün und alles blüht herrlich. Es ist ein sichtbarer Wandel, den wir manchmal vergessen.

Bei einem Waldspaziergang durch die Eilenriede (Stadtwald in Hannover) sind mir sehr viele Pilze aufgefallen. Unglaublich, wie viele unterschiedliche Arten Pilze sich so am Wegrand angesiedelt haben. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit wachsen die Pilze in unglaublichen Mengen. Nicht nur in der Eilenriede, sondern auch am Mittellandkanal begegne ich Pilzen.

Solche Entdeckungen machen meine Spatziergänge nie langweilig.
Neben meinen täglichen Spatziergängen in meiner Heimatstadt, sind die Naturerlebnisse im Harz immer wieder ein Highlight. Im Harz sehe ich bei jedem Urlaub einen Wandel. Der Wald verändert sich und das sieht man sehr deutlich. Das Gleiche gilt für die Pflanzen, die sich neu im Wald ansiedeln, ohne Einwirkung des Menschens. Ein sichtbarer Naturkreislauf! Daher ist es immer spannend, wenn ich im Harz bin. Für mich eine unendliche Entdeckungsreise, die hoffentlich nie endet.

Neben den vielen Pflanzen, werden auch die Tiere des Waldes entdeckt!

Ich hoffe, ihr entdeckt die Natur auch immer wieder neu, so wie ich es euch gerade beschrieben habe.

Eure Sandra