Produkttest: Einsatz von Amblyseius swirskii gegen Spinnmilben!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Nützlingsfirma Sautter und Stepper!

Die Spinnmilbe war in diesem Jahr mein Dauergast (siehe Blog-Beitrag: „Spinnmilbe, ein Dauergast“) an einigen Pflanzen und daher hat es sich angeboten, den Schwerpunkt auf ihre Bekämpfung/ Regulierung zu setzen. Mit Hilfe zweier Arten von Raubmilben konnte ich gucken, welche Wirkungen sie auf die Spinnmilbe haben. Nach der Testung von Amblyseius californicus (siehe Blog-Beitrag: Produkttest: „Raubmilbe gegen Spinnmilbe“), erfolgte jetzt die Testung von Amblyseius swirskii. Ihr Einsatz erfolgt im Innenbereich, während die andere Raubmilbe im Innen-und Außenbereich angewendet wird.

Im linken Bild sieht man schön, den Befall der Spinnmilbe am Efeu und das rechte Bild zeigt die Packung mit der Raubmilbe beim Efeu.

Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Amblyseius swirskii gegen Spinnmilben“ in meiner eignen Wohnung durchgeführt. Da in meiner Wohnung nicht konstant eine gleiche Temperatur in den Zimmern herrscht, habe ich die Nützlinge nicht nur in einem Zimmer ausgebracht. Das Wohnzimmer ist der wärmste Raum, gefolgt vom Schlafzimmer und ein bisschen kühler ist es in der Toilette. So wollte ich sehen, wie sich die Raubmilbe bei verschiedenen Temperaturen verhält. Der gesamte Testzeitraum umfasst 8.Wochen und jeweils pro Raum 5 Testpflanzen bei 15 Beuteln Amblyseius swirskii.

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Meine Testdokumentation!

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Das Testprodukt mit der Gebrauchsanleitung.

1.Raum Schlafzimmer: Temperatur von ca. 15-18°C

Bei dieser Temperatur ist, der Einsatz von Amblyseius swirskii als kritisch zu sehen. Daher ist hier, die Wirkung der Raubmilbe nicht zu 100% gewährleistet. Während des Testzeitraumes ist die Temperatur ein bisschen, durch die Heizung gestiegen.

  1. Efeu (war schon im vorherigen Test dabei): Er hatte zum Start des Testes einen sehr hohen Befall, der sich trotz des Einsatz der Raubmilbe nicht mehr verbessert hat. Daher wurde er in dem Testzeitraum frühzeitig entfernt.
  2. Philodendron: Zu Beginn des Testes wurde kein Befall festgestellt. Die Abschlussbewertung ergab auch, das sich kein Befall eingestellt hat.
  3. Chlorophytum (war schon im vorherigen Test dabei): Ein leichter Befall hat sich zu Beginn gezeigt. Abschließend kein Befall mehr zu sehen.
  4. Große Grünpflanze (war im  vorherigen Test dabei): Wie schon beim vorherigen Test ein leichter bis mittel leichter Befall zu erkennen. Dieser Befall hat sich zurück entwickelt. Keine Spuren mehr eines Spinnmilbenbefalls.
  5. Ficus-Bonsaiform: Überhaupt kein Befall sichtbar, weder zu Beginn noch zum Ende.

2.Raum Toilette:

Die Toilette (seperater Raum) hat eine gewisse Luftfeuchtigkeit und die Temperatur ist noch ein bisschen kühler. Durch das Anstellen der Heizung kam es zu einem leichten Temperaturanstieg, der sich für den Test optimal nutzen ließ. Da bei diesen 5.Testpflanzen zu Beginn des Testes kein Befall feststellen ließ, war es eine vorbeugende Maßnahme. Nach Beendigung des Testes nach 8.Wochen war weiterhin kein Befall auszumachen. Folgende Pflanzen waren in den Test integriert:

  1. Philodendron
  2. Ficus
  3. Spathiphyllum
  4. Efeutute
  5. Farn

3.Raum Wohnzimmer: Temperatur von 20-22°C

Das Wohnzimmer ist der wärmste Raum in der gesamten Wohnung und daher gut geeignet für den Einsatz der Raubmilbe.

  1. Palme (war schon im vorherigen Test vorhanden): Sie zeigte einen leichten Befall auf. Nach Beendigung der Testung konnte kein Befall mehr aufgewiesen werden.
  2. Kaffee: Hier zeigten sich keine Symptome, die auf einen Spinnmilbenbefall hin deuten. Dies wurde auch nach 8.Wochen deutlich.
  3. Wasserspinat: Der Wasserspinat zeigte Symptome, die auf einen leichten Befall hinwiesen. Dieser leichte Befall hat sich nach der Zeit ein bisschen reduziert.
  4. Dracena: Kein Befall, weder zu Beginn noch zum Abschluss
  5. Ficus (schmalblättrig): Das selbe Ergebnis, wie bei der Dracena.

Der Ficus (schmalblättrig) und der Wasserspinat mit ihren Raubmilben!

Ergebnis:

Die Ausbringung beziehungsweise Anwendung von Amblyseius swirskii ist einfach und man kann sie ohne großen zeitlichen Aufwand in die Pflanzen hängen. Gleich nach der Ausbringung können die Raubmilben ihre Arbeit aufnehmen und mit der Bekämpfung der Spinnmilbe beginnen. Während des Anwendungszeitraumes sollte stets die Temperatur, als auch die Luftfeuchtigkeit im Blick gehalten werden.

Die Raubmilben wirken trotz der unterschiedlichen Bedingungenin den jeweiligen Räumen, was für die Anwendung im gesamten Innenbereich spricht. Sie können als vorbeugende Maßnahme, sowie zur Regulierung der Spinnmilben eingesetzt werden. Eine positive Wirkung auf den Spinnmilbenbefall konnte während des gesamten Testzeitraumes beobachtet werden. Der Efeu (hatte in dem vorherigen test, schon einen sehr starken Befall) konnte trotz Raubmilben-Einsatz, nicht mehr befreit beziehungweise reguliert werden. Er musste entsorgt werden, damit sich nicht die anderen Pflanzen anstecken. Gesamt gesehen, ein optimales Testergebnis!

Fazit:

Ein Nützlingseinsatz im Innenbereich lohnt sich auf jeden Fall. Die Anwendung ist einfach und der zeitliche Aufwand gering. Mit Hilfe der Anleitung der Nützlingsfirma Sautter und Stepper kann jeder biologischen Pflanzenschutz betreiben. Raubmilben kann man vorbeugend und als Bekämpfungsmaßnahme einsetzen.

Anmerkung: Der Test wurde persönlich von mir durchgeführt und das Bildmaterial stammt ebenfalls von mir. Dies ist eine unbezahlte Werbung.

Eure Sandra

 

 

 

Produkttest für die Firma Sautter und Stepper: Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben und Thripse!

In meinem zweiten Produktest in diesem Jahr für die Firma Sautter und Stepper habe ich mich verstärkt mit der Bekämpfung der Spinnmilbe mit der Raubmilbe beschäftigt. Da ich während des ersten Produkttestes gemerkt habe, wie schwierig die Bekämpfung der Spinnmilbe ist. Also habe ich mit Herrn Sautter beschlossen, einen zweiten Produkttest mit dem Schwerpunkt der Spinnmilbe durchzuführen.

Spinnmilben lieben trocknes und warmes Klima. Der Befall tritt hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter auf. Sie spinnen von der Unterseite her, dass ganze Blatt ein. Das Auftreten der Spinnmilbe war bei mir als Erstes beim Salix und zu meiner Verwunderung später auf der Fensterbank beim Efeu.

Der Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Raubmilbe gegen Spinnmilben“ auf dem heimischen Balkon und im Indoor-Bereich durchgeführt. Da ich einen Spinnmilben-Befall auf dem Balkon, als auch auf der Fensterbank festgestellt habe. Dadurch entschied ich mich den Produkttest auf beide Bereiche auf zuteilen. Für jeden Testbereich wurden 4 Pflanzen ausgewählt, die Andeutungen auf einen Befall aufwiesen. Die ausgewählten Testpflanzen würden mit Hilfe von Pflanzenschildern gekennzeichnet.

Die Raubmilben-Art mit ihrer mitgelieferten BioBox.

Indoor-Testbereich:

Der Indoor-Bereich war für mich erstmals eine neue Erfahrung. Aber durch meine Erfahrungen im Gewächshaus konnte ich es auf die Fensterbank übertragen.

Zimmerpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Efeu: Hier ist ein mittlerer bis leichter, starker Befall sichtbar. Die Spinnmilben sind sehr deutlich zu erkennen.
  • Palme: kein Befall zu erkennen, also Nützlinge wurden als vorbeugende Maßnahme eingesetzt.
  • Große Grünpflanze: mittlerer, leichter Befall an den Blättern erkennbar.
  • Grünlilie: steht neben dem Efeu, weist einen leichten Befall auf.

Für die Ausbringung der Raubmilbe (Amblyseius californicus) habe ich die BioBox verwendet. So konnten die Nützlinge gezielt aus gebracht werden, ohne dass Verluste zu erwarten sind. Denn die Mischung kann genau eingeteilt werden und man hängt die BioBox einfach in die Mitte der Pflanze. Beim Efeu habe ich von der Nützlingsmischung noch ein bisschen direkt auf die Pflanze gestreut, da der Befall dort am Größten war.

Die ausgebrachten Nützlinge im Innenraum!

Outdoor-Testbereich: Balkon:

Der heimische Balkon ist jetzt schon das dritte Mal mein Testbereich und es zeigen sich immer positive Ergebnisse auf.

Balkonpflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Salix: ein leichter Befall war noch sichtbar, nachdem er in dem vorherigen Test einen sehr hohen Befall aufwies.
  • Erdbeerminze: Hier war der Befall zwischen mittel leicht und mittel deutlich zu erkennen.
  • Zitronenmelisse: leichter bis mittlerer Befall an den Blättern ausgemacht.
  • Euonymus: auch hier liegt ein leichter bis mittlerer leichter Befall vor.

Auf dem Balkon habe ich wieder mit Hilfe der BioBoxen die Raubmilben an den jeweiligen Testpflanzen rausgebracht. Auch hier war die Anwendung sehr einfach und zielgerecht.

Hier sieht ihr die ausgebrachten Nützlinge auf dem Balkon!

Ergebnis:

Indoor: Innerhalb des Testzeitraumes ist eine leichte Besserung eingetreten. Der Befall ging sehr leicht zurück. Bei drei der vier Testzimmerpflanzen kam es durch den Einsatz der Raubmilben zu keinen bis leichten Befall der Spinnmilben. Leider ist beim Efeu überhaupt keine Verbesserung des Befalls eingetreten. Der Befall ist während des Testzeitraumes sogar nochmal gestiegen. Eine Vermutung liegt darin, dass vielleicht das Klima an der Fensterbank nicht optimal für die Arbeit der Raubmilben war.

Outdoor: Der heimische Balkon zeigt mal wieder ein positives Ergebnis. Bei den gesamten Testpflanzen sind deutliche Verbesserungen sichtbar. Ich konnte keinen Spinnmilben-Befall mehr feststellen, als ich die Abschlusskontrolle durchgeführt habe.

Fazit:

Beide Testbereiche sind gut abgelaufen. Der Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben ist sehr zu empfehlen. Die Ausbringung ist einfach und schnell zu erledigen. Mit dem Einsatz der BioBox sind die Nützlinge gut geschützt vor Umwelteinflüsse, sowie der gezielte Einsatz der Nützlinge wird gewährleistet.

Produkttest Sautter und Stepper: Raubmilben gegen Spinnmilben und Nematoden gegen Trauermücken!

Spinnmilben lieben trockenes und warmes Klima . Der Befall tritt hauptsächlich im Sommer, Herbst und Winter auf. Sie spinnen von der Unterseite her, dass ganze Blatt ein. Bei mir ist der Befall sehr früh am Anfang des Sommers beim Salix aufgetreten. Dadurch konnte ich einen optimalen Produkttest durchführen.

Die Trauermücken sind Bodenschädlinge. Sie fressen die jungen Wurzeln von Keimlingen und Jungpflanzen. Hauptsächlich treten sie auf, wenn im Boden ein warmes, feuchtes Klima herrscht. Mit Hilfe von Nematoden kann man einen Befall frühzeitig stoppen. In meinen Beeten und Töpfe konnte ich keinen Befall feststellen. Daher lief der Produkttest mit den Nematoden als vorbeugende Maßnahme.

Ablauf der Produkttestung:

Ich habe den Produkttest „Raubmilben gegen Spinnmilben“ auf dem heimischen Balkon durchgeführt. Für das Monitoring habe ich 8 Gelbtafeln in die Balkonkästen und Kübel befestigt. Der Balkon eignete sich gut für die Durchführung, da ich frühzeitig einen Befall der Spinnmilben festgestellt habe. Zur Bekämpfung der Spinnmilbe habe ich zur Testung Raubmilben von der Firma Sautter und Stepper bekommen. Die Ausbringung erfolgte am 23.06.18 und vorab habe ich eine kleine Anfangsbonitur gemacht.

Das Röllchen beherbergt die Raubmilben.

Pflanzen und ihre Ausgangssituation:

  • Erdbeerminze: Hatte einen leichten Befall
  • Pfefferminze: generell ein leichter bis hoher Befall
  • Salix: sehr hoher Befall, Gespinst deutlich zu erkennen

Beim Salix war die Ausbringung ein bisschen schwieriger, daher habe ich , aus einem vorherigen Produkttest die BioBox verwendet. Die Ausbringung der Raubmilben ist einfach und man kann gezielt auf die befallene Pflanze geben. Somit nimmt sie ohne Zeitverlust ihre Arbeit auf.

Der Produkttest “ Nematoden gegen Trauermücken“ habe ich im Garten durchgeführt. Folgende Flächen wurden für den Test ausgewählt:

  • Kräuterturm
  • Ein Tagetes-Beet
  • Tomatenkübel
  • Gemischtes Blumenbeet

Bei allen Testflächen konnte ich vorab, keinen Trauermückenbefall feststellen. Ich vermute einfach, dass die Trockenheit nicht optimal für die Trauermückenpopulation ist. Daher ist es ein vorbeugender Test. Das Ansetzen der Nematoden- Suspension ist mit Hilfe der Anleitung einfach und schnell. Jeder Arbeitsschritt wird genau erklärt. Vor der Ausbringung bekamen die Testflächen nochmal ordentlich Wasser. Mit Hilfe der Gießkanne wurde die verdünnte Nematoden-Suspension auf die Testflächen ausgebracht. Zur Kontrolle habe ich Gelbtafeln im Testgebiet aufgehängt.

Ergebnis der Produkttestung:

Balkon: Innerhalb des Testzeitraums ist eine Besserung eingetreten. Der Befall ging zurück. Hauptsächlich bei der Erdbeerminze wurde es sichbar. Diese zeigte kein Befall mehr auf. Die Pfefferminze hat leider immer noch einen Befall von Spinnmilben. Hier haben die Raubmilben nicht optimal gewirkt. Es kann gut möglich sein, das Witterungseinflüsse in Form von Wind für das negative Ergebnis verantwortlich sind.

Sonderfall Salix: Am Anfang war ein sehr hoher Befall von Spinnmilben vorhanden. Nachdem ich mit Hilfe der BioBox, die Raubmilben ausgebracht habe, ging der Befall deutlich zurück. Daher war ich überzeugt,dass die Bekämpfung optimal funktioniert. Aber nach einiger Zeit war der Befall wieder komplett zurück. Ich vermute einfach, dass das warme, trockene Klima für diesen Rückfall verantwortlich ist. Den im ersten Moment haben die Raubmilben gute Arbeit geleistet.

Kontrolle mit den Gelbtafeln einfach und es hat hervorragend funktioniert.

Garten: Die Testflächen im Garten wurden regelmäßig gewässert, damit sich die Nematoden sich in der Erde wohlfühlen. Im gesamten Testzeitraum habe ich keinen Befall von Trauermücken festgestellt. Auf den Gelbtafeln waren nur Fliegen vorhanden.

Fazit:

Beide Produkttestläufe sind relativ gut gelaufen. Die Anwendung der jeweiligen Produkte sind einfach und verständlich erklärt. Somit kann jeder Hobbygärtner diese Produkte anwenden. Man muss nur bedenken, dass Witterungseinflüsse das Bekämpfungsergebnis beeinflussen können. Gesamt gesehen bin ich trotzdem zufrieden mit den Produkten.

Eure Sandra 🌻

Produkttest Neudorff: Ferramol Schneckenkorn und Schneckenschutz (Kupferband)!

Die Problematik mit den Nacktschnecken ist ein alltägliches Problem für jeden Gärtner. Daher hat die Firma Neudorff zwei Produkte entwickelt, damit die Bekämpfung der Nacktschnecken erfolgreich verläuft. Ich habe beide Produkte innerhalb eines Zeitraums von 4 Wochen in meinem eignen Garten getestet. in diesem Blog-Beitrag möchte ich euch den Ablauf, sowie das Ergebnis des Produkttests vorstellen.

Welche Produkte habe ich getestet?

  1. Ferramol Schneckenkorn
  2. Schneckenschutz in Form eines Kupferbandes

Welche Flächen/ Hochbeete wurden für die Testung ausgewählt?

  1. Rosenbeet
  2. Kräuterturm
  3. Hochbeet- Gemüsekultur

Die Ausgangssituation bei den Testflächen?

1. Rosenbeet: im Rosenbeet waren deutliche Spuren eines Schneckenbefalls sichtbar. Anhand der Blüten, die mit Schleimspuren überzogen waren, wurde der Befall festgestellt.

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2. Kräuterturm: Hier war ein großer Befall von Schneckenfraß vorliegend. Der Befall war bei Minze, den Erdbeeren und dem Salbei deutlich sichtbar. So das sich mein Augenmerk auf diese Testfläche gerichtet hat.

3. Hochbeet- Gemüsekultur: Das Hochbeet zeigte beim Salat nur leichte Schneckenspuren auf. In den restlichen Gemüsekulturen konnte ich keine Schneckenspuren entdecken.

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Welche Testfläche bekommt welches Produkt?

Die Auswahl des Produktes habe ich anhand der oben beschriebenen Ausgangssituation ausgewählt. Somit habe ich versucht, ein gezieltest Ergebnis zu erreichen.

  1. Rosenbeet: Schneckenkorn
  2. Kräuterturm: Kupferband und Scheckenkorn
  3. Hochbeet- Gemüsekultur: Kupferband

Start des Testes: 04.06.18              Ende des Testes: 04.07.18

Mein erster Eindruck der Produkte:

Kupferband: Die Anweisung zur Anwendung ist gut beschrieben und für jeden sehr verständlich. So das die Anwendung des Kupferbandes einfach und zügig abläuft. Es lässt sich gut auf die genutzte Fläche drauf kleben und fällt nicht gleich auf. Die Schutzfolie der Klebefläche lässt sich leicht entfernen. Die Befestigung erfolgt durch leichtest andrücken. Gesamtfazit: einfache Anweisung und Anwendung

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Schneckenkorn: Beim Schneckenkorn ist die Anleitung zur Anwendung verständlich und ausführlich beschrieben. Die Ausbringung ist einfach und ohne großen Aufwand. Gesamtfazit: Eine schnelle Lösung gegen das Schneckenproblem.

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Beobachtungen innerhalb der drei Testflächen:

Nach 3 Tagen habe ich festgestellt, dass die Schneckenspuren deutlich weniger geworden sind. Besonders auffällig war es beim Kräuterturm, der beide Produkte bekommen hat. Die Erdbeeren, die einen hohen Befall am Anfang aufgezeigt haben, hatten fast keine Spuren mehr. Bei der mexikanischen Minigurke im Hochbeet konnte ich leider noch Schneckenspuren entdecken.

Im Verlauf des gesamten Testes habe ich noch zweimal Schneckenkorn im Rosenbeet und beim Kräuterturm ausgebracht. Der Befall durch Schnecken hat sich sehr reduziert. In den beiden Testflächen konnte ich keine Schneckenspuren mehr entdecken. Die gleiche Beobachtung habe ich im Hochbeet gemacht.

Zum Vergleich habe ich einen Blumenkasten und zwei Beetflächen mit Tagetes bepflanzt. Die Tagetes wird nämlich gerne von Schnecken aufgesucht. Aus diesem Grund habe ich sie für einen Vergleichsversuch ausgewählt. Nach der Pflanzung habe ich sofort mit der Ausbringung des Schneckenkorns begonnen. Die Ausbringung habe ich noch zweimal durchgeführt. Im gesamten Testzeitraum konnte kein Schneckenbefall festgestellt werden.

Fazit:

Beide Produkte eignen sich gut zur Bekämpfung von Nacktschnecken. Ihre Anwendung ist einfach und man kann deutlich beobachten, wie der Befall zurück geht. Die Ausbringung bzw. Anwendung kann schon vor dem Schneckenbefall erfolgen.

 

 

 

 

 

 

Produkttest für die Firma Neudorff !

Ich habe über einen Zeitraum von über 4 Wochen verschiedene Substrate getestet, um zu sehen, wie sich das Wachstum einer Vital-Salat Mischung in den verschiedenen Substraten entwickelt. Das Ergebnis hat mich selber überrascht.

Ich habe von der Firma Neudorff folgende Produkte erhalten:

  • Substrat: NeudoHum Aussaat-und Kräutererde , torffrei 3Liter
  • Die Samenmischung Vital-Salat

Produkt der Firma Neudorff

In diesem Bild sieht ihr die Produkte der Firma Neudorff.

Zur Durchführung des Produktestes habe ich 3 weitere Substrate ausgewählt, um einen guten Vergleich zu erzielen. Die anderen Substrate waren:

  • eine reine Aussaaterde
  • eine reine Kräutererde
  • ganz klassisch eine einfache Blumenerde

Die Durchführung des Produktestes:

Der Produkttest wurde im eignen Garten durchgeführt. Die Samenmischung eignet sich für Balkonkästen. Daher habe ich die Testung in zwei Balkonkästen durchgeführt. Am 04.08.17 begann der Produkttest. Der eine Balkonkasten wurde ausschließlich mit dem Substrat NeudoHum gefüllt. In dem zweiten Balkonkasten wurden kleine Flächen abgegrenzt und mit den anderen Substraten gefüllt. Jedes Substrat hat eine eigende testnummer bekommen.

  • Testnummer 1: NeudoHum Aussaat-und Kräutererde , torffrei (Neudorff)
  • Testnummer 2: reine Aussaaterde
  • Testnummer 3: reine Kräutererde
  • Testnummer 4: klassisch die Blumenerde

Nachdem ich die Balkonkästen mit den jeweiligen Substraten gefüllt hatte, begann eine gleichmäßige Aussaat der Vital-Salat Samenmischung, wie hier in den folgenden Bildern sehen konnt. Gleichmäßige Aussaat ist wichtig, da man so besser sehen kann, wie sich das Wachstum der Pflanzen entwickelt und es entsteht ein lückenloses Bild.

Vital-Aussaat in den unterschiedlichen Erden

Nach der Aussaat werden die Samen leicht mit den passenden Substrat abgedeckt und gewässert. Die Balkonkästen wurde an den selben Standort gestellt. Der Standort war hell und sonnig, wie es auf der Packung der Samenmischung drauf stand. Ich habe sie direkt vor das Hochbeet gestellt.

Bereits nach 3 Tagen zeigten sich die ersten Keimlinge bei allen 4 Substraten, was mich schon ziemlich überrascht hat.

  • Bild 1: Substrat 1
  • Bild 2: Substrat 2
  • Bild 3: Substrat 3
  • Bild 4: Substrat 4

Ich hoffe, man erkennt ein bisschen die ersten Keimlinge der Samenmischung.

Am 14.08.17 erfolgte die nächste Bestandaufnahme meiner Testung. Das Wachstum ging gleichmäßig weiter, eine kleine Ausnahme machte das Substrat 2.

Im weiteren Verlauf des Produktestes ist mir dann aufgefallen, dass die Substrate 2-4 ein gleichmäßiges Wachstum aufzeigen. Dagegen hatte ich den Eindruck, dass Substrat 1 in seinem Wachstum gehemmt ist. Das kann viele Ursachen habe. Meine Vermutung lag darin, dass es vielleicht zu feucht war. Obwohl der Balkonkasten Löcher hat zum ablaufen. ….

Ich habe dann den Standort des Balkonkastens mit dem Substrat 1 geändert, um zu gucken, ob das Wachstum wieder einstellt. Trotz des Standortwechsel wurde es leider nicht besser.

Allgemein zur Durchführung: Alle Substrate hatten die selben Bedingungen und bekamen die gleichen Pflegemaßnahmen!

Das Ergebnis des Produkttestes:

Das Ergebnis ist nicht so erwartet ausgefallen, wie ich am Anfang gedacht hatte. Ich hatte vermutet, dass das Substrat 4 schlechter abschneiden wird.

Die Substrate 2-4 haben alle ein gleichmäßiges Ergebnis gezeigt. Das Wachstum verlief fast gleich und der Vital-Salat zeigt seine üppige Pracht. Sie ist genau richtig, um sich an die Ernte zu machen. Eine sehr leckere Salatvariante!

Das Substrat 1, welches von der Firma Neudorff stammt, hat der Vital- Salat leider nach einem guten Anfang irgendwie das Wachstum eingestellt. Die Ursachen konnte ich nicht genauer feststellen. Ich habe jetzt diesen Balkonkasten in die Laube gestellt, um zu gucken, ob sich doch noch Salat entwickelt.

Die beiden Bilder zeigen das Endergebnis des Produktestes!

Ursachenforschung Substrat 1:

Da ich mir nicht erklären konnte, warum das Substrat 1 so schlecht abgeschnitten hat, führe ich gerade auf meiner Fensterbank eine Anzucht des Vital-Salates durch. Ich weiß, es sind nicht die selben Bedingungen wie im Garten, aber ich will sehen, wie gut NeudoHum ist. Da ich einen Fehler beim Substrat ausschließen möchte.

Ganz einfache Durchführung: Ich habe eine PET-Getränkeflasche zum Gewächshaus umfunktioniert und einfach eine Drainage und das Substtrat 1 reingebracht. Weiter erfolgte die Aussaat der Vital-Salat Mischung und abgedeckt und angegegossen.

Nach kurzer Zeit erfolgte ein gleichmäßiges Wachstum…

Vergleich auf der Fensterbank mit Substrat 1

Daher liegt meine Vermutung nahe, dass die äußeren Einflüsse für das gehemmte Wachstum die Ursache ist.

Das gesamte Ergbnis des Produktestes finde ich bis auf kleinere Ausnahmen sehr zufriedenstellend. Die Samenmischung ist super leicht auszusäen, da es auch leicht auf der Rückseite erklärt wird. Alle getesten Substrate eignen sich für die Aussaat.