Über das Lesen der Gartenbücher und Schreiben einer Buchrezension.

Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung.

Ich liebe Gartenbücher! Es gibt sehr viele, die uns über die unterschiedlichen Themen berichten. Es ist immer erstaunlich, welche Themengebiete es im Gartenbau gibt, wo ich selbst ein Neuling bin. Einige der Ideen aus der Vielzahl der Gartenbücher möchte ich gerne im eigenen Garten umsetzen, zum Beispiel Mischkultur im Hochbeet (siehe Beitrag: „Planung einer Mischkultur für das Hochbeet“).

Beim Ulmer Verlag (unbezahlte Werbung) bestelle ich Rezensionsexemplare bestimmter Gartenbücher und die werden mir per Post geschickt. Die Auswahl der Gartenbücher erfolgt nach meinem persönlichen Interesse oder wenn es sich um Neuerscheinungen handelt. Schon beim Bestellen der Rezensionsexemplare freue ich mich darauf sie zu lesen. Neugierig bin ich jedesmal! Nachdem die Bücher bei mir eintreffen, werden sie sofort durchgeblättert und in eine Liste eingetragen. Das mache ich, damit ich weiß, welche Gartenbücher ich bereits gelesen und darüber eine Buchrezension verfasst habe. Natürlich fotografiere ich den Stapel Bücher ab und veröffentliche es auf meinen Social Media Kanäle.

Meine letzte Buchbestellung für neue Buchrezensionen!

Wie entsteht nun eine Buchrezension?

Damit eine ausführliche Buchrezension entstehen kann, muss das Gartenbuch komplett gelesen werden. Aber das macht mir sehr viel Spaß und ich lerne dabei auch noch. Zu jedem Buch mache ich mir nebenbei Notizen. Zum Einem, wie ist das Gartenbuch gesamt aufgebaut zum Beispiel das Format oder das Inhaltsverzeichnis. Neben den Aufbau des Buches schreibe ich mir auf, meinen persönlichen Eindruck, der durch das Lesen auffällt. Je nach Buch sind auch meine Notizen, mal mehr oder weniger.

Die Buchrezensionen sollten strukturiert und übersichtlich gestaltet sein. Das war mein Ziel von Beginn an. Dafür habe ich für mich persönlich einen roten Faden entwickelt.

  1. Inhalt des Buches: Kurze Information über das Thema
  2. Aufbau des Buches: Beschreibung der Strukturen des Buches und Besonderheiten
  3. Mein persönlicher Eindruck: ich beschreibe meinen Eindruck des Buches, was war gut und welche Besonderheiten mir aufgefallen sind
  4. Fazit: Gibt den gesamt Eindruck wieder

Mit Hilfe meiner Notizen und diesem Leitfaden verfasse ich die Buchrezensionen. Am Schwersten finde ich die passenden Formulierung zu schreiben. Das nimmt eigendlich die meiste Zeit in Anspruch. Trotz des Aufwandes beim Schreiben ist es eine schöne Aufgabe Bücher zu lesen und über sie zu schreiben.

Warum lese und schreibe ich über Gartenbücher?

Das hat sicher mehrere Gründe. Zum Einem macht mir lesen sehr viel Spaß. Ich finde es sehr entspannend und dabei kann ich gut abschalten. Zweitens informiere ich mich über die unterschiedlichen Gartenthemen und lerne das ein oder andere dabei. Denn neues Lernen ist für mich auch sehr wichtig. Ein weiterer Grund ist, dass ich für die Terrasse oder für den Garten neue Ideen entstehen oder sogar neue Themen für eigene Beiträge. Nur um einige Gründe zu nennen!

Die nächsten Buchrezensionen sind bereits in Arbeit!

Lesen und Schreiben bildet!

Eure Sandra

Meine Kindheit im Garten meiner Großeltern!

In Gedanken an meine Oma und an meinen Opa möchte ich euch gerne in diesem sehr persönlichen Blog-Beitrag euch einen Einblick in meine gärtnerische Kindheit geben.

Unsere Gartenlaube im alten Gewand!

Der heutige Anblick unsere Laube!

Dank meiner Kindheit im Garten habe ich meinen heutigen Beruf gefunden und eine Leidenschaft, die ich mit großer Freude auslebe. Meine Kindheit verbrachte ich bei meinen Großeltern und daher auch sehr viel Zeit im Garten. Diese Zeit war sehr schön und intensiv. Für die Kindheit im Garten bin ich meinen Großeltern sehr dankbar und werde ihn garantiert in ihrem Interesse zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder weiterführen. Wahrscheinlich würden meine Großeltern bei einigen Projekten sagen, wir sind verrückt. Besonders bei der Pool-Ecke ( siehe auch Blog-Beitrag: Viva Mallorca im Garten) könnte ich mir vorstellen, dass Oma und Opa herzlich lachen und uns gleichzeitig nicht verstehen würden. Meine Oma hat die Entstehung der Pool-Ecke noch erlebt. Soweit ich weiß, fand sie es gut. Als wir den Strandkorb aufgebaut haben, war sie dabei und hat sich sehr darüber amüsiert. Die weitere Entwicklung dieser einzigartigen Ecke wird sie nicht mehr miterleben, aber ich glaube die neusten Bauelemente hätte sie mit Spaß beobachtet und kommentiert in ihrer Art.

Meine Großeltern pflegten einige Blumenbeete, die immer mit wunderschönen Blumen gepflanzt waren. Das Blütenreichtum reichte von Tagetes, Rittersporn bis hin zu den vielen Dahlien. Ich war als Kind total begeistert, wie meine Oma, die ganzen Blumen gepflegt und kultiviert hat. In ganz besonderer Erinnerung sind mir die Tagetes geblieben. Jeder Beetrand wurde mit selbstgezogen Tagetes bepflanzt. In meiner Lehre zur Gärtnerin fand ich es total hässlich, aber in letzter Zeit habe ich die Hintergründe für diese Bepflanzung verstanden. Ich denke, dass ich in Erinnerung an meine Oma die Tagetes wieder in die Beete pflanzen werde. Neben den Tagetes hat meine Oma den lila Flieder geliebt. Sie war immer enttäuscht, wenn er vor ihrem Geburtstag oder erst danach geblüht hat. Ich fand es als Kind immer spannend, wann er endlich blüht. Einiges an Wissen über die vielen Blumen im Garten habe ich von meiner Oma gelernt.

Neben den Blumenbeeten gab es in meiner Kindheit auch viel Grabeland, wo eine Reihe von Gemüse angebaut wurde. Kartoffeln, Rote Beete, Einlegegurken und noch einiges mehr fanden dort ihren Platz. Natürlich gab es auch Erbsen, die von mir direkt vom Strauch in den Mund verzehrt wurden. Ich konnte es als Kind kaum erwarten, bis die Erbsen reif waren. Als wir uns entschlossen haben, aus dem Grabeland eine Rasenfläche zu machen, ist ein Stück meiner Kindheit weg gewesen. Aber es war Zeit für Neues!

Das Bild zeigt auf einfache Weise das frühere Grabeland, welches von den schönen Blumenbeete ergänzt wird. Auch die großen Apfelbäume lassen sich noch sehr eindrucksvoll erkennen.

Oma und Opa mochten Rote Beete sehr und sie dürfte auf keinen Fall im Gemüsebeet fehlen. Nachdem wir uns vom Grabeland verabschiedet haben und das erste Hochbeet entstanden war, musste die Rote Beete bleiben. Dafür hat Oma sich kämpferisch eingesetzt und so ist ein Kompromiss zwischen meinen Eltern und Oma entstanden. Das ging ja gar nicht, keine Rote Beete aus dem eigenen Garten!

Ich bin sehr glücklich, dass ich meine Kindheit im Garten verbringen dürfte. Ohne das Gärtnerwissen meiner Großeltern hätte ich vielleicht einen anderen Beruf erlernt. Es gibt noch viele weitere schöne Geschichten beziehungsweise Erlebnisse aus dem Garten meiner Großeltern, aber das würde garantiert die Länge des Beitrages sprengen. Daher habe ich euch nur einen kleinen Eindruck in meine Kindheit mit Garten gegeben! Ich werde meine Oma und meinen Opa nie vergessen und immer in meinen Herzen tragen.

Eure Sandra

Planung und Durchführung von Produkttestes!

(unbezahlte Werbung) Zusammenarbeit mit der Firma Sautter und Stepper.

Anmerkung alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Seit 2017 teste ich für Sautter und Stepper die Wirksamkeit von Nützlingen. Es ist mit viel Arbeit verbunden. Der einfachste Teil ist dabei die Durchführung. Für die Planung benötige ich ein bisschen mehr Zeit. Aber ich finde der Aufwand lohnt sich immer. Dabei hilft mir auch das Fachwissen, welches ich im Studium erlangt habe.

Bevor ein Testlauf erfolgen kann, stehe ich mit der Firma Sautter und Stepper in Kontakt. Über E-Mail wird besprochen, welchen Schwerpunkt der Test hat. Meistens gucke ich im Garten oder auf der Terrasse, ob ein Schädling da ist, der mit Nützlingen bekämpft werden kann. Oder es handelt sich, um eine vorbeugende Maßnahmen (siehe Blog-Beitrag: Monitoring zum Befall des Buchsbaumzünsler). Im aktuellen Testlauf geht es, um die Bekämpfung von Blattläusen (siehe Blog-Beitrag: Blattläuse entdecken meine Terrasse). Ich werde zwei Nützlinge ausprobieren und vergleichen. Der erste Nützling ist die Florfliege. Mit diesem Nützling habe ich schon positive Erfahrungen gesammelt. Im Vergleich steht dazu die Gallmücke. Für mich persönlich ein eher unbekannter Nützling. Bin schon ziemlich gespannt auf das Ergebnis.

Die Planung:

Als klar war, dass ich einen Vergleich durchführen werde, fing die Planung an. Das Schöne ist, dass ich von fast jeder Testpflanze gleich zwei habe. Das macht den Vergleich sehr praxisnah. Im ersten Schritt der Planung habe ich eine Tabelle angefertigt, je eine für die Florfliegen und für die Gallmücke. Dadurch kann ich die jeweilige Situation besser vergleichen und bewerten. Für die Bewertung gibt es ein Zahlensystem von 0-6, wobei 0 kein Befall und 6 Pflanze ist abgestorben bedeutet.

Nachdem die Tabelle angefertigt war, wurden einfache Pflanzschilder mit dem jeweiligen Nützling beschriftet. Die Schilder habe ich dann in den Testpflanzen gesteckt. So weiß ich, welcher Nützling die Pflanze bekommen hat. Es wäre nämlich nicht gut, wenn alles durcheinander geräten würde.

Bei anderen Produkttestungen hängt die Planung von den jeweiligen Produkten ab. Sobald ich weiß, welches Produkt ich teste, mache ich mich an die passende Planung. Es kann auch gut möglich sein, dass ein komplettes Projekt entsteht.

Nun zur Durchführung:

Die Durchführung ist auch immer abhängig vom Produkt. Wichtig ist, die genaue Anleitung von den Produkten zu lesen und das genau so auszuführen. So wird gewährleistet, dass das Produkt seine volle Wirksamkeit zeigt. Bei der Ausbringung der Nützlinge darauf achten, dass man sich schon in der Nähe beziehungsweise in der Kultur befindet. Mir ist eine Sorgfältige und Praxisnahe Anwendung wichtig. Nur so kann ich euch die Nützlinge empfehlen.

Die Florfliegen wurden in Buchweizen als Trägermaterial geliefert. Die Gallmücke wurde mit einem anderen Trägermaterial geliefert. Bevor die Nützlinge zu ihren Testpflanzen kommen, habe ich die Ausgangssituation mit meinem Bewertungssystem begutachtet. Im unteren Bild könnt ihr das Ergebnis sehen. Nach zwei Wochen werde ich eine Zwischenbewertung durchführen. In etwa 6 Wochen nach der Ausbringung kommt dann das Endergebnis des Testes.

Die Nützlinge werden mit diesem Trägermaterial in sogenannte BioBoxen verteilt und dann in die entsprechende Pflanze gehängt. Wer sich unsicher ist, sollte unbedingt die mitgelieferte Anleitung lesen und nach dieser Vorgehen. So ist eine optimale Wirkung gegeben.

Die Florfliegen in dem Buchweizen!

In dieser BioBox befindet sich die Gallmücke!

Bereits nach dem Ausbringung nehmen sie ihre Arbeit sofort auf.

Die Blattlaus bekommt Besuch von der Florfliege!

Abschließend lässt sich nur sagen, dass viele Produkte, die ich bereits getestet habe, immer mich positiv überzeugt haben. Am meisten bin ich von dem Einsatz der Nützlinge begeistert. Daher freue ich mich auf weitere Testdurchläufe.

Eure Sandra

Wie entstehen meine Blog-Beiträge?

Vielleicht habt ihr euch schon Mal gefragt, wie kommen die Blog-Beiträge in Sandras Gartenwelt zu stande. Oder woher nimmt sie die Vielfalt der unterschiedlichen Garten Themen- Bereiche? Und noch viele Fragen mehr, wie eine abwechslungsreiche Gartenwelt entsteht? Daher habe ich mir gedacht, ich berichte euch in einem eigenen Beitrag, wie mein Beiträge entstehen. Ich schreibe in Moment meine Beiträge alleine und halte bestimmte Rücksprachen zu Beiträgen und Themen mit mir selber oder halte Rücksprache mit meiner Familie. Denn einige Themen befassen sich mit dem Garten meiner Familie und daher beziehe ich sie immer bei diesen Beiträgen mit ein.

Aber nun zu der Frage , wie entstehen meine Beiträge mit den unterschiedlichen Themen?

Klar ist, dass einige andere Garten-Blogs das ein oder andere Thema schon in ihren Beiträgen verarbeitet haben. Aber jeder Gartenblogger schreibt es in unterschiedlichen Versionen und daher findet der Leser sicher immer wieder neue Informationen rund um das selbe Thema. Das finde ich spannend und macht mich auf andere Garten-Blogs immer wieder neugierig.

Am Anfang meiner Gartenwelt habe ich in der Bücherei in den Bereich der Gartenbücher gestöbert und mir überlegt, welche Garten-Themen zu mir und meiner Gartenwelt passen würden. Das Lesen der Gartenbücher ist immer noch spannend und mittlerweile schreibe ich für den Ulmer Verlag abwechslungsreiche Buchrezensionen. Dadurch entstehen immer noch einige Themen-Ideen für einen Blog-Beitrag.

Im Laufe der Zeit komme ich durch meine Garten-, Balkon- oder Indoor-Gardening zu verschiedenen Themen für die Beiträge. Egal, ob es Veränderungen im Garten sind oder neue Pflanzungen. Da es im Garten oder auf dem Balkon immer wieder Veränderungen gibt, entstehen am laufenden Band neue Ideen für die Blog-Beiträge. Ich habe das Glück, dass auch meine Familie im Bereich Garten die eine oder andere Idee entwickelt und an mich weitergibt. Hinzu kommt, dass ich durch meine Ausbildung und Studium ein großes Wissen im Bereich des Gartenbaus habe und ich aus diesen Wissenschatz das ein oder andere Thema entwickeln kann und an euch weitergeben kann. Es macht so Spaß und gebe es gerne an euch weiter.

Manchmal bin ich unterwegs und wie durch ein Zufall fällt mir spontan ein Thema ein, wodurch ein neuer Blog-Beitrag gezaubert wird. Das passiert mir sehr oft und das macht meine Gartenwelt auch so spannend und Abwechslungsreich. Mir ist wichtig, dass ich die Themen-Ideen aufschreibe, damit ich sie nicht sofort wieder vergesse oder vielleicht auch doppelt zu schreiben. Bis jetzt hatte ich das Glück, dass ich kein Thema doppelt geschrieben habe.

Es entstehen aber auch Themen rund um persönliche Highlights, die ich erlebe, wie zum Beispiel das diesjährige Blogger-Treffen bei Volmary in Münster. Ich finde es schön, euch über solche Highlights zu berichten und einige Bilder zu zeigen.

Die Kategorie „Produkttest “ teste ich für verschiedene Firmen ihre Produkte und berichte euch in Blog-Beiträge darüber. Auch dadurch entstehen wieder weitere Themen für zukünftige Beiträge.

Es entstehen aus den unterschiedlichen Quellen eine besondere Mischung meiner Beiträge.

Nicht nur die Blog-Beiträge machen meine Gartenwelt aus, auch die DIY-TIPPs oder die Beiträge die einmal im Monat erscheinen. Aber wie entstehen diese Extras meiner Gartenwelt? Darüber gebe ich euch im nachfolgenden Abschnitt einen kurzen Einblick.

Die Pflanze des Monats suche ich nach meinem persönlichen Geschmack aus und ob sie für diesen Monat passend ist. Dabei kommt es mir drauf an, dass ich eine Mischung aus unterschiedlichen Gattung herausbildet. Hinzu kommt, dass möglichst viele Informationen rund um die Pflanze kurz und knapp vermittelt werden.

Amaryllis , Pflanze des Monats Dezember!

Der Garten-und Balkonkalender entsteht aus verschiedenen Quellen. Einmal durch Lesen von Fachzeitschriften und meinen persönlichen Arbeiten, die ich in den jeweiligen Monaten erledigen will/möchte. Das ist eine super Mischung. Die Bilder entstehen passend zum Themenblock.

Beim DIY-TIPP lass ich mich meistens von Ideen aus Büchern oder Zeitschriften inspirieren. Ich interpretiere sie dann nach meinem persönlichen Geschmack um. Einige Ideen entstehen auch beim Besuch im Gartencenter oder im Bastelfachmarkt. Es ist soll eine Mischung aus Garten und Floristik sein.

Mir macht es jedesmal sehr viel Spaß, wenn ich die Entstehung eines DIY-TIPP für euch dokumentiere und dann im Anschluss veröffentliche.

Ich hoffe euch gefällt, der kleine Einblick wie meine Gartenwelt so entsteht. Die Recherchen für neue Themen und den anderen Extras sind ständig in Bewegung.

Die Planung für das Jahr 2019 sind im vollen Gange und in einem seperaten Beitrag werde ich euch darüber informieren. Genauso wie die Planung, wird es für das Jahr 2018 einen persönlichen Rückblick geben.

Es wird nicht langweilig in meiner Gartenwelt.

Eure Sandra 🌻🌸 🌺