Buchrezension: Renate Hudak/ Harald Harazim: Schnell, Einfach, blüht!

(unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag)

Anmerkung: Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert!

Ich habe bereits euch über das Beet unter dem Flieder in einem Beitrag berichtet. Nun möchte ich euch gerne ein Buch präsentieren, welches zu dem Beitrag irgendwie passt. Dabei geht es darum, die Gartenbeete so pflegeleicht zu gestalten, wie es möglich ist. Für jeden Standort oder Größe ist was dabei.

Inhalt des Buches:

Das Buch „Schnell, Einfach, blüht“ behandelt die Thematik rund um pflegeleichte Blumenbeete für jeden Garten. Die Stauden werden in den zentralen Mittelpunkt gestellt, welche durch andere Pflanzengruppen prima ergänzt werden.

Aufbau des Buches:

Der Buchtitel ist schön und vielversprechend ausgewählt. Es macht den Leser von Beginn an neugierig auf das gesamte Buch. Für Unterwegs optimal geeignet, durch seine Handlichkeit und Griffigkeit. Bereits der Buchrückentext macht einen interessanten Eindruck und neugierig auf mehr. Er verspricht, dass jeder Blumenbeete anlegen kann, ohne große Schwierigkeiten. Welches für Gartenneulinge gut geeignet ist.

Gleich beim Aufklappen des Buches bekommt man eine jahreszeitliche Übersicht für das Frühjahr und Sommer. Im hinteren Teil des Buches gibt es die gleiche Übersicht für den Herbst und Winter. Beim weiteren Aufklappen bekommt man eine erste Übersicht von Stauden, die einfach alles können. Die ersten Übersichten sind von den Autoren sehr sorgfältig ausgearbeitet.

Das Inhaltsverzeichnis hat einen strukturierten Aufbau. So wird der Einstieg in das Buch gut vereinfacht und zeigt, dass eine ordentliche Struktur vorhanden ist. Die deutliche Struktur wird durch die entsprechenden Überschriften sehr bekräftigt. Ein weiterer Pluspunkt für den guten Aufbau ist, dass die Kapitel durch schöne, gestaltete Doppelseiten angekündigt werden.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Vor jedem neuen Kapitel haben die Autoren eine kleine, schöne Einleitung verfasst. Wodurch der Leser schon den ersten Eindruck auf das vorliegende Kapitel bekommt. Außerdem ist so erkennbar, dass ein neues Kapitel startet.

Einzelne Textabschnitte werden durch seperate, in rot gehaltene Überschriften erkenntlich hervorgehoben. So entstehen keine Verwirrungen innerhalb eines Textes. Welches für den Leser das bessere Verständnis erleichtert. Besondere Anmerkungen oder Informationen sind durch blaue Kästen am Rand der Texte zu finden. Sie dienen als Ergänzung zu den entsprechenden Textabschnitten.

Das Kapitel „Stauden gekonnt in Szene gesetzt“ vermittelt ohne komplizierte Fachausdrücke das Basiswissen über die Thematik der Stauden. Für Gartenneulinge besonders gut geeignet, aber auch für die Profis. Die Texte in jedem Kapitel sind durch die Auswahl der hochwertigen Bilder einen schönen Charakter, auch weil die Bilder aus den verschiedenen Blickwinkeln abgelichtet wurden.

Die Module für jeden einzelnen Lebensbereich sind sehr gut aufgebaut und machen fachmännischen Eindruck. Die vorliegenden Pflanzpläne sind in einer einfachen Ausführung abgedruckt. Alle vorkommenden Pflanzen sind in den entsprechenden Farben und Nummern eingetragen. Dadurch kann der Leser sie auf einfache und schnelle Art finden. Im Anschluss an den Pflanzplan findet der Leser die dazugehörigen Pflanzenporträts mit allen wichtigen Informationen. Ein guter Zusammenhang ist da den Autoren gelungen. Auch die Bilder zu den Modulen sind passend ausgewählt. Der Leser bekommt so eine Ahnung, wie die entsprechenden Stauden aussehen.

N

icht zu vergessen ist natürlich die Staudenpflege, die ein eigenes Kapitel ausfüllt. Es werden alle wichtigen Pflegemaßnahmen kurz und knapp beschrieben. Der abschließende Serviceteil ist sehr gut gelungen und macht den gesamt Eindruck des Buches perfekt.

Fazit:

Abschließend kann gesagt werden, dass es ein gutes Gartenbuch ist. Es eignet sich für den Gartenneuling, sowie für die Gartenprofis unter uns. Alles ist gut erklärt und mit dem passenden Bildmaterial wird dieser Eindruck unterstützt.

Eure Sandra

Ein Balkon im Sommerlook!

Anfang des Jahres habe ich mich in einem Beitrag ausführlich von meinem kleinen ,feinen Balkon verabschiedet. Denn aus dem Balkon ist nämlich eine kleine Terrasse mit etwas Garten geworden. Damit die Kategorie „Sandras Balkonwelt“ weiter interessante Beiträge bekommt, haben meine Eltern sich bereit erklärt, mir ihren Balkon dafür zu Verfügung zu stellen. Dies ist nun der erste Beitrag über den Balkon meiner Eltern.

Der Balkon meiner Eltern ist auch nicht sehr groß, aber es können einige Pflanzen dort ein zu Hause finden. Besonders gut ist, dass sich eine ansprechende große Fensterbank aussen am Wohnzimmerfenster befindet. Dort können noch mindestens zwei Balkonkästen ihren Platz finden. Ansonsten sind es immer drei Balkonkästen die an der Brüstung befestigt sind. Die Balkonkästen sind nicht sehr ansprechend und passen irgendwie nicht zusammen, aber das macht den Charakter des Balkons aus. Es muss nicht alles zusammen passen.

Der Balkon meiner Eltern liegt auf der Südseite und das bedeutet ab Mittag strahlt die Sonne bis in die Abendstunde drauf. Optimale Voraussetzungen für fast alle Balkonpflanzen. Ich finde der Balkon meiner Eltern ist im jeden Jahr was besonders. Vor Beginn der Bepflanzung gibt es immer eine Unterhaltung mit meiner Mama, was sie in die Kästen pflanzen soll. Mir macht das persönlich immer viel Spaß. Mein Papa hält sich bei dem Balkon raus. Das ist halt Mamas Revier. Eigentlich ist der Balkon gut, um viele Pflanzen oder Dinge auszuprobieren.

Für kleine Balkone gibt es so viele Möglichkeiten. Nicht nur für die Sonnenseite, sondern auch für die etwas schattige Seite. Leider kann man nicht immer alle Möglichkeiten auf einmal ausprobieren. So muss man die Ideen sammeln und jedes Jahr eine von den vielen Ideen umsetzen. Meine Mama ist zum Glück immer bereit neues auszuprobieren.

Vor zwei Jahren hat meine Mama einfach eine bunte Balkonpflanzen- Mischung aus gesät. Es sah sehr wild aus, aber passte irgendwie in das gesamte Bild des Balkons. Viele verschiedene Blumen zeigten ihre Pracht und auch die Insekten hatten Freude an dieser Mischung. Hinzu kam ein ganzer Balkonkasten mit Tagetes.

Die bunte Balkonpflanzen-Mischung im zentralen Mittelpunkt des Balkons!

Der Balkonkasten mit den klassischen Tagetes. Davor ein Balkonkasten mit Buntnessel und Zinnen.

Diese Balkonbilder sind aus dem Jahr 2017!

In diesem Jahr beherbergt der Balkon meiner Eltern viele interessante Sommerblumen. Man könnte sagen, es ist eine strukturierte Bepflanzung. Neben Lavendel, Edelfleißigeslieschen gesellte sich noch Verbenen, Männertreu und eine Art Schleierkraut. Ich finde es sind schöne Kombinationen!

Neben den Sommerblumen hat sich eine Engelstrompete dazu gesellt und noch einige Wildtomaten. Die Tomaten zeigen ihre Blüten, aber der Fruchtansatz wartet noch ein bisschen. Auch die Engelstrompete zeigt leider auch noch keine Ansätze von Blüten. Da ist noch ein bisschen Geduld gefragt.

Als Gärtner sollte man auch viel Geduld haben. Außerdem ist es spannend zu sehen, wie sich alles im Laufe der Zeit auf dem Balkon entwickelt.

Ich werde euch sicher weiter berichten, was sich auf dem Balkon meiner Eltern tut.

Eure Sandra

Gartenprojekt: Rasen

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für die Firma Compo. Das gesamte Bildmaterial wurde von Familie Harmel fotografiert! 

Die Rasenfläche in unserem Schrebergarten nimmt den größten Teil der gesamt Fläche des Schrebergartens ein. Mein Papa pflegt großenteils die Rasenfläche und daher ist er mein Ansprechpartner,  bei unserem Gartenprojekt „Rasen“. Schon mein Opa war Experte, wenn es um die Pflege der Rasenfläche ging. So wird Wissen von einer Generation zur nächsten Generation weiter gegeben!

Der Rasen hat in den letzten Jahren unter den extremen Wetterbedingungen sehr gelitten. Trockenheit und Nässe! Daher brauch er dringend eine Pflegekur! Damit wir wieder eine schöne, grüne und geschlossene Rasenfläche bekommen, starteten wir das Gartenprojekt „Rasen“! Für dieses Projekt bekamen wir Unterstützung der Firma Compo, die uns dafür Produkte zum Thema „Rasen“ zur Verfügung gestellt haben.

Der Rasen dient in vielen Gärten als Vegetationsfläche mit den unterschiedlichsten Nutzungsansprüchen. Bei uns hat er einen hohen Zierwert, auf den wir zum Teil unsere Gartengestaltung auslegen. Im Schnitt besitzt jeder dritte Bundesbürger einen Rasen. Er spielt eine bedeutende Rolle in unseren Gärten. Für uns ist er ein Aushängeschild oder eine Repräsentationsfläche, aber für viele Insekten bietet er Nahrung, Unterschlupf oder Nistmaterial, – Plätze.

Ein Teil unsere Rasenfläche vor der Laube im letzten Herbst!

Die Pflege des Rasens wird in Basis-und Erhaltungspflege unterteilt. Wobei wir seit Jahren immer die gleichen Pflegemaßnahmen durchführen. Ich halte mich eigentlich an das Pflege-ABC von meinem Opa und von meinem Papa. Da kann ich nichts falsch machen. Sie besteht aus den beiden Pflegeeinteilungen, obwohl mir das gar nicht so bewusst war.

Basic-Pflege:

  • Düngen
  • Bewässerung
  • Mähen

Erhaltungspflege:

  • Vertikutieren
  • Nachsaat

Entscheidend für einen guten Rasen ist: Wasser, Dünger und vor allem das Mähen!

Das Mähen und Bewässern:

Im Winter wird der Rasen nicht gemäht. Das erste Mähen erfolgt im Frühjahr, wenn man davon ausgehen kann, dass keine Nachtfröste mehr groß kommen. Ab Mitte April hört man bei uns den Rasenmäher. Mit diesem ungefähren Zeitpunkt haben wir gute Erfahrungen gemacht. Welche Höhe ein Rasen haben soll, hängt von der jeweiligen Grasart ab. Im Idealfall beträgt die Schnitthöhe bei Zierrasen 15-20cm. An diese Vorgabe halten wir uns auch und erzielen ein gutes Ergebnis. Im Laufe der Gartensaison wird unsere Rasen einmal pro Woche gemäht. Aber das muss jeder Gärtner für sich entscheiden. Wichtig ist außerdem noch, dass nicht bei großer Hitze gemäht wird. Denn der Rasen kann dadurch verbrennen, durch das Mähen entsteht eine Verletzung der Oberfläche und sie so anfällig auf die starken Sonnenstrahlen. Außerdem ist für eine schöne Rasenfläche der Rasenmäher entscheiden. Er sollte handlich, ein gutes Schnittmesser und immer gut gereinigt sein. Es muss dabei nicht das teuerste Modell sein.

Die Rasenfläche vor dem Mähen!

Nach dem Mähen.

Nach dem Mähen erfolgt die Bewässerung. Denn durch den Mähvorgang wird dem Rasen Wasser entzogen und das Benötigt er danach. Ohne Wasser vertrocknet er und sieht nicht schön aus. Falls es möglich ist, bei großer Hitze den Rasen immer mit wässern in den Abendstunden.

Düngung:

Wichtig ist, dass der Dünger speziell für den Rasen ist. Den die Zusammensetzung des Düngers ist speziell für die Ansprüche einer Rasenfläche zusammen gemischt. Neben den Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium befinden sich auch Spurenelemente wie Eisen, Zink oder Mangan im Dünger. Vor allem der Stickstoff bildet den zentralen Nährstoff. Stickstoff ist für die Bildung der Grünmasse zuständig. Alle anderen Nährstoffe stehen im richtigen Verhältnis zum Stickstoff. Diese optimale Zusammensetzung hat der Rasendünger von Compo. Der Rasendünger von Compo ist ein Langzeitdünger, der in Form eines Granulats ist. Dabei werden die Nährstoffe nach und nach freigesetzt. Das bedeutet, dass die Düngung über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist. Eine gleichmäßige Ausbringung muss gut gelingen, damit jeder Rasenabschnitt optimal versorgt wird. Wir haben den Dünger mit Hilfe eines Streuwagens auf unsere Rasenfläche ausgebracht. Dadurch könnten wir sicher gehen das sich der Compo- Rasendünger gleichmäßig auf der Fläche verteilt und sofort die Nährstoffe ihre Arbeit aufnehmen.

Zeitpunkt: Das beste Resultat erzielt man, wenn der Dünger bei trockenem Wetter direkt nach dem Mähen aus bringt.

Vertikutieren:

Im Rasen lagern sich nach einer gewissen Zeit abgestorbene Stängelteile, oberirdische Ausläufer und die flachen älteren Wurzeln und bilden einen braunen Rasenfilz. Zusätzlich entsteht im Rasen Moos, welches unbedingt entfernt werden sollte. Diese ganzen Ursachen erschweren dem Rasen das optimale Wachstum. Beim Vertikutieren wird der Rasen mit Hilfe von vertikal schneidenden Messern ausgedünnt und somit kann der Rasen wieder atmen. Das Moos und alte Schnittgut aus der Rasenfläche entfernen. Im Frühjahr und zum Herbst hin wird die Maßnahme des Vertikutierens durchgeführt.

Nachsaat:

Nach dem Mähen und Vertikutieren entstehen meistens kahle Stellen, die in der Rasenfläche nicht schön aussehen. An diese Stellen sollte eine Nachsaat durchgeführt werden.

Eine klassische Stelle, wo eine Nachsaat erforderlich ist!

Von Compo gibt es extra ein Produkt, welches für die Nachsaat geeignet ist. Unsere Nachsaat-Aktion konnte leider noch nicht durchgeführt werden, da das Wetter leider zu warm dafür war. Diese wird sicher demnächst durchgeführt.

Im Allgemeinen ist die Rasenpflege zu Beginn der Gartensaison aufwendig, aber danach ziemlich einfach zu bewältigen. Aber schon mein Opa hat gesagt, wer seinen Rasen liebt der macht gerne die Pflege! Mit den richtigen Produkten klappt es auch hervorragend!

Viel Spaß bei der Gartenarbeit!

Eure Sandra

Lavendel – Mehr als ein Rosenbegleiter…

Ich liebe den Duft von Lavendel. Er wirkt beruhigend und entspannend. Aber nicht nur ich mag Lavendel auch die vielen Insekten sind von seinen Duft angetan. Nicht nur der Duft ist so herrlich, sondern auch seine intensiven, violetten Blüten. Mittlerweile gibt es die Blüten nicht nur in Violett, auch in Weiß. Für meine neue Terrasse habe ich mich für beide Blütenfarben entschieden. Sie harmonieren unglaublich zauberhaft miteinander.

Viele nutzen den Lavendel für ihre Rosen als Begleiter. Dabei ist der Lavendel mehr als ein Begleiter. Na klar, sieht er in Kombination mit den Rosen gut aus. Aber die Rose steht hierbei im Mittelpunkt. Ehrlich gesagt, habe ich ihn viele Jahre auch nur als Rosenbegleiter gesehen. Manchmal muss man eines besseren belehrt werden. Inzwischen gehört der Lavendel zu meinen absoluten Lieblingspflanzen. Daher ist es selbstverständlich, dass ich ihm einen eigenen Artikel widme.

Der Lavendel im Frühjahr im Garten zwischen den Rosen!

Das Hauptaugenmerk liegt beim Lavendel nicht auf das Blatt, sondern auf die Blüte und dem Duft. Erst nach der Blüte kommen die Blätter zur Geltung. Dann hat der Lavendel wieder eine neue Funktion. Wenn man es allgemein betrachtet, dann ist der Lavendel ein echtes Multitalent.

Vor der Blüte und später nach der Blüte bereichert der Lavendel uns als Blattschmuckpflanze. Durch die Feinheit der Blätter harmoniert er im Frühjahr herzlich mit den Frühjahrsblüher. Seine silbrig, graue Farbe sticht dabei hervor und kräftige Blütenfarben kommen so stärker zur Geltung. Sind erst die ersten Blüterispen sichtbar,kommen auch schon die ersten Insekten angeflogen. Durch den intensiven Duft ist der Lavendel die erste Adresse für die Bienen und Hummeln. Im Sommer ein echt schönes Schauspiel. Wer Bienen und Hummeln fördern möchte, sollte Lavendel kultivieren. Denn ihre Pflege ist nicht aufwendig. Lavendel bereichert uns den ganzen Sommer über mit seinen Blüten.

Lavendel eignet sich auch hervorragend für selbst gebastelte Duftkissen. Einfach die Blüten in kleine Sträußen binden und an einen trockenen, dunkeln Ort hängen. Nach dem Trocknen einfach die Blüten in ein Stück Stoff rieseln lassen und ordentlich verschließen. Dann an den Ort hängen, wo ihr mögt. Im Kleiderschrank gegen Motten oder im Schlafzimmer für einen beruhigend Schlaf. Man kann den kleinen, getrockneten Lavendelstrauß für gewisse Dekorationen verwenden. Also Vielseitig einsetzbar!!

Wer Saatgut vom Lavendel ernten möchte, muss einfach die Blüte komplett verblühen lassen. Nach einer gewissen Zeit entdeckt man in den vertrockneten Blütenhülsen kleine, schwarze Samen. Einfach die Hülse entfernen und den Samen trocken und dunkel lagern. Im nächsten Jahr kann man den Lavendel selber ziehen. Gute Aussaaterde verwenden und ein bisschen Geduld haben!

In vielen Kombinationen gehört der Lavendel dazu, aber auch als Einzelgänger ist er ein Blickpunkt im Garten, Terrasse oder auf dem Balkon. Ich habe mich auf der Terrasse für die Variante Einzelgänger entschieden, in einer Halbampel. Diese Halbampel hängt an dem Sichtschutz zum Nachbarn und bildet so einen echten Hingucker. Im Garten findet man den Lavendel sehr klassisch im Rosenbeet und im passend noch im Kräuterturm. Denn die Lavendel-Blüten können für Nachspeisen verwendet werden.

Lavendel in der Halbampel in Gesellschaft mit Kräutern, Himbeere und Erdbeeren, sowie der Petunie!

Hier in Kombination mit Rosen, Schokoladenblume und Zinnen!

Beim Kräuter-Turm darf er nicht fehlen, leider blüht er da noch nicht. Zu sehen ist er über dem Salbei!

Zum Abschluss möchte ich euch kurz noch ein bisschen was zur Pflege und dem Standort berichten. Da Lavendel aus den südlichen Regionen stammt, mag er einen voll sonnigen Standort. Der Boden kann gerne mit Sand angereichert sein, sollte trotzdem locker und humose Anteile besitzen. Staunässe nimmt er übel, eher trocken halten. Entweder nach der Blüte einen Rückschnitt durchführen, vielleicht kommt eine zweite Blüte. Ansonsten ist der Lavendel super pflegeleicht. Schädlinge und Krankheiten treten bei ihm in den seltenes Fällen auf.

Ich hoffe, meine Begeisterung für Lavendel hat euch gefallen und ihr habt Lust bekommen ihn selber ein zu Hause zu schenken!

Eure Sandra

Explosion im Garten – Alles wächst und blüht!

Ich war jetzt eine gewisse Weile nicht im Garten und deswegen war ich sehr überrascht, wie schnell alles gewachsen und aufgeblüht ist. Es ist ein sehr schönes Bild. Jede einzelne Pflanze, egal ob Gemüse, Zierpflanze oder Obstgehölz hat seinen eigenen Charakter und fügt sich nahtlos in den Garten ein. Der Garten ist halt eine eigene Welt und zeigt es jedes Jahr aufs Neuste!

Das Wetter hat sicher dazu beigetragen, dass die Pflanzen uns mit reichlichen Blüten und Blätter beschenken. Inzwischen ist der erste Blumenkohl aus dem großen Hochbeet geerntet und wird sicher ein Geschmackserlebnis. Frisch geerntet schmeckt das Gemüse, Obst am besten. Der Kohlrabi im neuen, kleinen Hochbeet ist sicher in ein paar Tagen Erntereif. Darauf freue ich mich jetzt schon. Durch das zweite kleine Hochbeet können wir nochmal ein bisschen mehr Gemüse anbauen, so dass jeder aus der Familie etwas davon bekommen kann.

Am Spannendsten wird es bei den Tomaten. Sie haben gut Zuwachs, aber leider habe ich noch keinen Fruchtansatz entdeckt. Aber ich denke, der wird auch in den nächsten Tagen zum Vorscheinen kommen.

Die Tomaten kurz nach der Pflanzung!

Der Kirschbaum hat ordentlich Kirschen hängen. Das wird sicher wieder eine reichhaltige Ernte. Käsekuchen mit Kirschen ist damit gesichert. Auch frisch vom Baum schmecken sie köstlich. Neben den Kirschen sind noch kleinere Obstgehölze im Garten vertreten. Sie dienen eher dem Naschen für Zwischendurch. Bei jedem Rundgang durch den Garten landet das ein oder andere Obst in den Mund. Es ist unglaublich, wie schnell jetzt die Früchte wachsen und reif werden. Da muss man schnell sein, damit man was zum Naschen noch vorfindet.

Ich habe ja bereits in zwei Beiträgen „Ich liebe den Garten“ und „Der Garten steht in den Startlöchern“ erwähnt dass sich zum Kräuter-Turm ein weiterer Turm gesellt. Nach dem Aufbau im Frühjahr wurde er bepflanzt und alles wächst vor sich hin. Jedenfalls hat dieser Turm sehr gutes Entwicklungspotential. Auch hier bleibt es spannend. Natürlich, oh Wunder der Kräuter-Turm ist durch den Winter gekommen. Alles was ich im letzten Jahr neu bepflanzt hatte, ist wieder im vollem Wachstum. Seit seiner Entstehung sind einige Kräuter gekommen und sind nach kurzer Zeit wieder verschwunden. So ist nun mal.

Der neue Turm im Vordergrund. Im Hintergrund sieht man die beiden Hochbeete!

Kräuter-Turm nach überstandenen Winter. Einen schönen Wachstumsschub!

Besonders schön blühen die ganzen Stauden. Zwischen den Stauden sind noch einige andere Zierpflanzen gesetzt, die in den nächsten Wochen zu blühen beginnen. Es ist ein einzigartiges Farbenspiel. Man kommt in den Garten und entdeckt sofort neue Blüten. Für mich sind die unteren Bilder die Schönsten Gartenmomente!!

Das Entdecken innerhalb des Gartens ist das Größte. Vor allem wenn alles so schön erblüht!

Eure Sandra