Buchrezension: Peter Wirth (Hrsg.): Der neue große Gartenplaner

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Die neue Gartensaison steht in den Startlöchern und man kann es kaum erwarten, bis das große Gartenprojekt starten kann. Was versteht man unter großen Gartenprojekten? Das ist zum Beispiel, die Planung eines Zaunes oder eine neue Hecke muss gepflanzte werden und noch einige mehr. Aber wie kann geplant, was muss beachtet und welche Kosten müssen beachtet werden? Eine Menge Fragen kommen da auf einen zu. Damit ihr einen Überblick, bei euer Gartenplanung bekommt, möchte ich euch den neuen großen Gartenplaner vorstellen. Hier werden viele euer Fragen beantwortet. Von der Planung über welche Bedingungen sind nötig bis hin zu der ausführlichen Kalkulation.

Aufbau des Ratgebers:

Die Buchgröße ist ideal für diesen Ratgeber. Das Buchcover spiegelt den Buchtitel wieder und mit der Schaufel wird symbolisiert, dass jedes Gartenprojekt eigenverantwortlich umgesetzt werden kann.

Der Buchrückentext gibt einen Ausblick, welche Inhalte in dem Buch thematisiert werden. So bekommt der Leser einen kurzen und knappen Überblick über die Bausteine, die näher betrachtet werden. Er ist schlicht gehalten, so das der Buchrückentext im Fokus steht und nicht irgendwelche Illustrationen. Die Aufmerksamkeit bekommen somit die Thematiken.

Das Inhaltsverzeichnis ist über mehrere Seiten aufgebaut, auf denen jeweils ein Thema des Bausteins steht und darunter die einzelnen Thematiken zum Baustein. Das zeigt eine gute Struktur des gesamten Buches! Dadurch kann der Leser schnell und einfach seinen Baustein finden, welches sein Gartenprojekt entspricht. Kleine Illustrationen untermalen das Thema des Bausteins.

So sieht ein Inhaltsverzeichnis für den entsprechenden Baustein aus. Alles übersichtlich und strukturiert.

Durch ein doppelseitiges Kapiteldeckblatt wird erkenntlich gemacht, dass ein neuer Baustein anfängt. Die Gestaltung ist mit einem hochqualitativen Bild gut gelungen, sowie erste Informationen werden aufgelistet. Daran erkennt man sehr gut, dass es sich um ein strukturiertes Buch handelt.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Bereits die ersten Informationen zu den vorliegenden Bausteinen wird dem Leser verständlich vermittelt. So das die Inhalte deutlich werden und es auch nachvollziehbar sein kann. Einzelne Themenkomplexe werden innerhalb des thematisierten Baustein durch ein doppelseitiges Deckblatt strukturiert getrennt. So ist jedes Thema des Bausteins voneinander getrennt und es wirkt somit strukturiert und nicht durcheinander.

An entsprechenden Textstellen bekommt der Leser nützliche Tipps die hilfreich bei der eignen Gartenplanung sein können. Das macht einen Ratgeber aus und das möchte der Leser auch haben. Viele dieser Tipps haben die Autoren selber ausprobiert und können sie aus praktischer Sicht weitergeben. Trotz aller Ermutigungen selber ein Gartenprojekt durchzuführen, wird von den Autoren an den passenden Textpassagen, darauf hingewiesen, sich einen Fachmann zu suchen. Der Rat eines Fachmann kann nützlich sein und sollte unbedingt in einem Ratgeber vermerkt sein.

Zum Abschluss des Themas wird die Kalkulation vorgestellt. Sie dient dazu, dass man abschätzen kann, welche Kosten innerhalb eines Gartenprojektes entstehen können. Dadurch hat man eine Richtlinie und kann verschiedene Anbieter vergleichen. durch die Auflistungen in Tabellenform wird eine einfache und übersichtliche Struktur geschaffen, die für den Leser nachvollziehbar ist.

Bevor es in die Details des Bausteins geht, werden die Grundlagen einen näher betrachtet. Sie sind ausführlich beschrieben und das verständlich für den Leser. Es werden innerhalb der Texte keine komplexe Fachbegriffe benutzt. Mit passenden Bildmaterial werden die Texte qualitativ unterstützt und so nochmal zusätzlich verständlich rüber gebracht. Sehr gelungen, die Mischung aus Text und Bild.

Alle Entwurfspläne der Bausteine sind so aufgebaut, dass alle wichtigen Details aufgezeichnet sind. Sie dienen als gute Grundlage für den eignen Entwurfsplan. Es wird aufgezeichnet, welche Informationen so ein Entwurfsplan enthalten muss. Das Zusammenspiel zwischen den vorliegenden Text und des Entwurfsplan ist komplett gelungen. Alle beiden Teile wurden so konzipiert, dass der Leser es versteht.

In allen Bausteinen befinden sich übersichtliche Tabellen, die immer im Zusammenhang mit dem vorliegenden Text stehen. Durch ihre Übersichtlichkeit sind sie eine gelungene Hilfestellungen und sie unterstützen den Text hervorragend. Manche Details kommen verständlicher rüber, wenn sie in eine Tabelle übertragen werden. Das hat in diesem Ratgeber gut gelungen.

Der abschließende Serviceteil ist zutreffend gestaltet. Er gehört zu jedem guten Fachbuch und fasst alles auf einen Blick zusammen.

Mein Fazit zum Buch:

Ein sehr ausführlicher Gartenratgeber, der hilfreich genutzt werden kann, bei seinem eignen Gartenprojekten. Durch die Übersichtlichkeit findet man schnell sein Thema und brauch nicht das ganze Buch durch suchen. Alles in allem ein guter Gartenratgeber und die Bausteine werden gut vermittelt.

Eure Sandra

Dein Balkonguide: Die Basics!

Nachdem ihr euren Balkon kennen gelernt und die Planung in Angriff genommen habt (Links zu diesen beiden Thematiken am Ende des Beitrags), geht es jetzt im dritten Teil von „Dein Balkonguide“ um die Basics. Die Basics bilden eure Grundlage, damit ihr erfolgreich auf den Balkon gärtnern könnt.

Mit diesen Basics verwandelt ihr euren Balkon in ein gemütliches Paradies zum Entspannen:

Pflanzgefäße:

Es gibt eine große Anzahl von Pflanzgefäße, die für den Balkon angeboten werden. Das Angebot reicht von einfachen Balkonkästen bis hin zu Kübel aus Keramik. Bevor ihr entscheidet, welche Balkonkästen oder Kübel zu euren Balkon passen, berücksichtigt die Tragfähigkeit des Balkons, sowie die Stabilität des Balkonsgelände. Denn zu schwere Kübel oder zu unstabile Balkonkästen schaden den Bodenbelag des Balkons und vermindern die Tragfähigkeit. Bei unstabilen Balkonkästen besteht die Gefahr, dass sie durch starke Winde herunter fallen können und für andere Menschen eine Gefahr darstellen. Dies bitte bei eurer Wahl des Balkonkasten oder der Kübel beachten!

Welche Farbe, Material oder Form der Kübel oder der Balkonkästen wählt ihr nach eurem persönlichen Geschmack aus? Ich empfehle gerne, dass die Kübel und Balkonkästen von einer Art auszuwählen. Das sieht zum einen einheitlicher aus und wirkt ruhig. Auf meinem eignen Balkon hab ich diese Empfehlung nicht beherzt. Ich mag es lieber bunt gemischt mit Stil. Wer es auch bunt mag, kann seine Gefäße in unterschiedlichen Arten aussuchen und so auf dem Balkon stellen/befestigen, wie es möglich ist.

Die Formen, das Material:

Die Formenvielfalt der Balkonkästen und Kübel ist erstaunlich. Früher gab es nur Rund und länglich, wenn ich mich jetzt bei den Balkonkästen oder Kübeln umschaue, entdeckt man auch asymmetrische Formen wie zum Beispiel oval oder breit länglich. Natürlich muss für diese asymmetrischen Formen der nötige Platz vorhanden sein. Anhand des Materials der Balkonkästen oder Kübel kann festgestellt werden, ob sie sich für den Balkon eignen oder welche Befestigungshaken oder Maßnahmen zur Stabilität verwendet werden muss. Der Klassiker bei den Pflanzgefäße ist Ton oder Kunststoff. Mittlerweile gibt es, welche aus Keramik oder ähnlichen Materialien. Daher empfehle ich, sich gut über das ausgewählte Pflanzgefäße zu informieren. Sie werden vielen Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein und daher ist eine lange Haltbarkeit wünschenswert!

Die kreativen Pflanzgefäße:

Wer sich einen besonderen Charakter auf den Balkon zaubern und sich kreativ austoben möchte, sollte sich einzigartige und individuelle Pflanzgefäße gestalten. Diese Pflanzengefäße sieht man nicht häufig auf anderen Balkonen und jeder wird sich fragen, woher ihr eure kreativen Pflanzgefäße habt. Der größte Trend in den letzten Jahren ist das Upcycling! Das können alte Schuhe, eine alte Weinkiste sein. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Die Pflanzengefäße können natürlich komplett selber gebastelt werden, an die Säge und fertig los. Aus vielen herkömmlichen Flaschen, Milchtüten oder Obststeige lassen sich individuelle Gefäße für eure Pflanzen herstellen. Aus einer Obststeige wird ein Balkonkasten oder aus der Milchtüte ein Pflanzentopf zum Befestigen an einem Rohr. Euer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Erde:

Schaut man sich im Gartencenter um, entdeckt man eine riesige Auswahl an Erden. Das kann gerne dazu führen, dass es einen überfordert. Da gibt es Spezialerden, Pflanzerden und Blumenerden, aber welche Erde versorgt eure Pflanzen auf den Balkon optimal. Das erkläre ich euch in diesem Abschnitt.

Ich nutze für meine Pflanzen eine gute, nährstoffreiche Pflanzenerde. So bekommen die Pflanzen gleich nach ihrer Pflanzung eine Grundlage an Nährstoffen, so das sie gut anwachsen können. Wer dabei an die Nachhaltigkeit denkt, sollte auf Pflanzenerden ohne Torfanteil zurückgreifen. Ob ein Substrat/ Erde torffrei ist, wird auf der Erdpackung deutlich hingewiesen.!

Um euren Pflanzen die beste Versorgung durch die Erde zu gewährleisten, wäre es zu empfehlen, nicht unbedingt die billige Erde zu nutzen. Sie hat viele zu viel Torfanteil und ist in ihrer Struktur nicht sehr stabil. Nach kurzer Zeit fällt sie zusammen und nimmt schwer das Wasser auf. Daher empfehle ich euch eine preiswertige Erde aussuchen! Die Pflanzen belohnen es mit einer üppigen Blütenpracht.

Wer sich Pflanzen mit speziellen Ansprüchen auf den Balkon stellen möchte, dem ist zu empfehlen, die dazugehörige Erde zu kaufen. Diese speziellen Erden wurden genau auf die Anforderungen der jeweiligen Pflanze abgestimmt. Dabei spielen die Nährstoffanforderung, der pH-Wert und Anteile von mineralischen/ organischen Stoffen eine wichtige Rolle.

Kräuter brauchen einen geringen Nährstoffanteil, um ihr volles Aroma zu entfalten. Dieser geringe Nährstoffanteil findet ihr in der Kräutererde, die auch gleichzeitig als Anzuchterde verwendet werden kann. Die gesamte Erdstruktur ist etwas grobkörniger als es bei der üblichen Pflanzerde ist. Das kommt durch den Anteil von Sand zu stand. Ich nutze für meine Kräuter ausschließlich die Kräutererde, um ihnen den natürlichen Lebensraum zu ermöglichen.

Garten-Werkzeuge:

Natürlich brauchen die Balkongärtner Werkzeuge, um ihre Wohlfühloase zu Pflegen. Eine Grundausstattung ist empfehlenswert! Diese Gartenwerkzeuge gehören zu euer Grundausstattung:

  • Gartenschere: Eine gute, scharfe Gartenschere braucht ihr, um Rückschnitte und Pflegemaßnahmen durchzuführen. Scharf sollte sie sein, um einen geraden Schnitt zu produzieren und keine Quetschungen oder Risse entstehen.
  • Kleine Schaufel: Die kleine Schaufel könnt ihr zum Füllen kleiner Pflanzgefäße oder wenn ihr Erde auffüllen musst nutzen. So kommt die Erde gezielt an den gewünschten Ort.
  • Kleine Gartenharke: Die kleine Gartenharke ist nützlich, um zwischendrin in euren Pflanzgefäßen die Erde zu lockern. So wird die Erde durchlüftet und das Wasser wird besser aufgenommen.
  • Gießkanne: Sie ist das wichtigste Gartenwerkzeug überhaupt! Mit der Gießkanne versorgt ihr eure Pflanzen auf dem Balkon.
  • Kehrblech, Handfeger und Besen
  • Gartenhandschuhe

Für spezielle Baumaßnahmen sind entsprechende Werkzeuge nötig. Das kann ein Akkuschrauber oder eine Säge, je nachdem welche baulichen Projekte ihr auf euren Balkon verwirklichen wollt. Da sind ja bekanntlich der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Pflanzenwahl:

Das Angebot an Balkonpflanzen ist zu jeder Jahreszeit vorhanden. Von den klassischen bis zu ungewöhnlichen Sorten findet jeder seine Lieblingspflanzen. Zu jeder neuen Saison stellt sich die Frage, Pflanzen aussäen oder Kaufen.

Die Anzucht:

  • Auswahl der Pflanze, Hinweise auf den Saatguttüten beachten und den Aussaatzeitpunkt mit einplanen (Platz auf der Fensterbank mit einplanen)
  • Aussaatgefäße mit Aussaaterde vorbereiten und Etiketten beschriften mit Datum, Pflanzenart und Sorte
  • Das ausgewählte Saatgut gleichmäßig auf der Erde verteilen, leicht mit Erde bedecken und Anfeuchten.
  • Auf einer hellen Fensterbank stellen und regelmäßig befeuchten mit einer Sprühflasche.

Sobald die Setzlinge groß genug sind, werden sie einzeln in die Töpfe pikiert und können sich so zu einer kräftigen Pflanze wachsen. Die selbst gezogenen Pflanzen können erst in die Pflanzgefäße auf den Balkon bis es keine gravierenden Nachtfröste gibt. Ab diesen Zeitpunkt entwickeln sie ihre volle Pracht.

Pflanzen aus dem Gartencenter:

Wer seine Pflanzen aus dem Gartencenter besorgen möchte, sollte sich vorab einen Plan schreiben, welche Pflanzen man benötigt. Denn sonst kann es passieren, dass es entweder zu wenige oder zu viele sind oder andere als man wollte. Aus eigner Erfahrung ist ein Plan von Vorteil und bringt Sicherheit.

Auf diese Aspekte bitte beim Kauf von Pflanzen achten:

  • Nicht zu kleine Pflanzen auswählen, eher die Pflanzen in größeren Töpfen nehmen. So habt ihr zügig euere Blütenpracht oder erste Ernte!
  • Die Pflanze sollte möglichst kompakt
  • Die Erde sollte eine grundfeuchte haben und nicht ausgetrocknet sein. Sofort nach dem Pflanzen mit Wasser versorgen.
  • Kontrolle ob Krankheiten und Schädlinge an der Pflanze sind. Kranke Pflanzen bitte nicht in den Einkaufswagen! Dadurch ist der Pflanzenspaß schnell vorbei und man hat unnötig Geld ausgegeben.
  • Kein Schimmel auf der Erdoberfläche und der Kulturtopf sollte in einen Top zu stand sein. Wenn ihr kaputte Töpfe und Schimmel auf der Erde sieht, ist es meistens ein Zeichen, dass diese Pflanze schon länger im Sortiment ist und nicht aussortiert wurde.

Nachdem ihr nun die Basics für das Balkongärtnern kennengelernt habt, könnt ihr in euer Balkongarten- Abenteuer starten!

Der nächste Beitrag aus der Beitragsreihe „Dein Balkonguide“ wird das Thema „Frühling“ sein.

Eure Sandra

Link zu weiteren „Dein Balkonguide“-Beiträge:

Dein Balkonguide: Lerne deinen Balkon kennen!

Dein Balkonguide: Planung deines Outdoor-Wohnzimmer!

Meine Terrasse 2023- Der Start!

Jetzt geht es los!

Die Terrasse ist im Sommer unser Outdoor-Wohnzimmer. In Moment wenn ich raus schaue, sieht alles ein wenig trostlos aus. Das möchte ich endlich ändern. Für diese Terrassen-Saison habe ich mir einiges vorgenommen, wie zum Beispiel die Obst-Ecke umgestalten oder Kräuter, Gemüse und Blumen wieder zu kombinieren. Damit sich diese Ideen in Pläne umsetzten lassen, nutze ich die etwas gemütlichere Zeit dafür, eine Grundordnung zu schaffen.

Los geht es mit einer Grundreinigung!

Im ersten Schritt werde ich die Gräser, die Stauden zurückschneiden. Die Neuaustriebe sind bereits kräftig im Wachstum. Sie werden wieder sehr attraktiv aussehen. Darauf freue ich mich schon sehr! In diesem Jahr muss ich unbedingt die Kletterrose stark zurück schneiden. Denn sie hat viele trockene Äste, die unausweichlich entfernt müssen. Das sieht zur Zeit absolut nicht mehr schön aus. Den Rückschnitt werde ich aber erst vornehmen, wenn die Nächte nicht so kalt sind. Ich möchte keine Frostschäden an der Kletterrose riskieren. Nach dem Schnitt wird es in den Bereich, wo die Kletterrose wächst, wieder gut aussehen.

Der Sedum nach dem Rückschnitt.

Überall liegt das ganze herabgefallene Laub herum, dass muss weg. Also wird der Besen geschwungen und das Laub wird aufgefegt und ab damit in die Biotonne. Mir kommt es so vor, dass es in diesem Jahr noch mehr Laub ist als im letzten Jahr. Auch das Laub auf den Beetabschnitten wird komplett entsorgt. Genauso wie die Tannenzweige, die ich zum Winterschutz eingesetzt habe.

Nach meinem ersten Terrassen-Rundgang 2023 ist mit aufgefallen, dass die Minzen, der Rosmarin und der große Lavendel den Frost nicht stand gehalten haben. Das kann passieren, aber glücklich über diese Entwicklung bin ich nicht gerade. Wer wäre darüber auch glücklich? Den Lavendel und die Minzen habe ich bei der ersten Grundreinigungstour schon entsorgt. Als nächstes wird der Rosmarin leider den Weg in die Biotonne finden. Aber ein neuer Rosmarin wird garantiert wieder einen Platz auf meiner Terrasse finden.

Eine besondere Grundreinigung bekommt die Ecke, wo die Himbeere und Erdbeeren wachsen. Diese Ecke hat es dringend nötig. Sie gefällt mir so gar nicht mehr. Die Erdbeeren werden verpflanzt und zwar in die Ampel, so der Plan. Alle anderen Erdbeeren werden wahrscheinlich in den Garten oder vielleicht auf den Balkon meiner Mutter einen neuen Platz bekommen. Mein Plan ist es, diese Ecke mit einer Brombeere und Johannisbeere zu erweitern. Daher ist es wichtig, dass ich dort eine gute Grundreinigung vornehmen, um auch zu sehen, wie viel Platz überhaupt zur Verfügung steht. Darauf freue ich mich sehr!

Mein Outdoor-Wohnzimmer 2023- Der Plan!

Nach der Grundreinigung kann das Pläne schmieden direkt starten. Ich schreibe meine Ideen, Pläne und dazugehörige Skizzen in eine Art Gartentagebuch auf. So habe ich immer einen übersichtlichen Überblick.

Die neue Obst-Ecke:

Wie bereits erwähnt, ist die bisherige Obst-Ecke nicht so attraktiv und das möchte ich in diesem Terrassen-Jahr ändern. Nach der Grundreinigung werde ich genau sehen, wie viel Platz ich habe. Es wird nicht sehr viel sein, aber meine Kreativität kennt keine Grenzen. In der alten Weinkiste lass ich die Himbeere weiter wachsen. Das bedeutet, die Ausläufer können ununterbrochen sich in der alten Weinkiste ausbreiten und wachsen. Um die Himbeertriebe zu stützen werden sie mit Hilfe von einem Gerüst gestützt. Mein Ziel ist es auch, dass vielleicht der ein oder andere Trieb der Himbeere an den Rosenbogen befestigt wird und in diese Richtung wächst. Das hat seit der Pflanzung hin und wieder geklappt.

Die Erdbeeren werden umgepflanzt. Hierfür habe ich die Ampel eingeplant. So kommen sie besser zur Geltung. Da ich reichliche Erdbeerpflanzen habe, werde ich einen Teil in den Garten oder im Waldgarten pflanzen. Ich möchte dadurch erreichen, dass ich genügend Platz bekomme für weiterer kleine Obststräucher.

Der Ist-Zustand der Obst-Ecke! Langweilig und unstrukturiert!

Der Bodengrund soll mit feinen Rindenmulch ausgelegt werden. Ich mag die Struktur des feinen Rindenmulches und es wird ein schöner Kontrast gebildet zu den Obststräuchern . Darauf freue ich mich schon sehr und würde am Liebsten los legen. Aber ein wenig Geduld ist hier gefragt.

Meine Überlegung ist eine Johannisbeere und eine Brombeere in große Kübel zu Pflanzen und sie in der Ecke zu platzieren. Dabei wird es sich um Sorten handeln, die sich gut für den Kübel eignen. Das ist mir bei der Auswahl sehr wichtig, genauso das sie eine gewisse Toleranz gegenüber der Witterung und der Schädlinge/ Krankheiten haben. Bin schon jetzt aufgeregt, wenn es ins Gartencenter geht. es ist mein persönliches Terrassen-Projekt 2023!

Gemüse und nochmal Gemüse:

Die Kübel für den Gemüse-Anbau sind alle von einer tollen Qualität und ihre Optik passt optimal zu der gesamten Terrasse. Einige Wintergemüse habe ich dort bereits angebaut und freue mich auf das Frühjahr. Salat, Tomate und eine Gurke werden auf alle Fälle gepflanzt. Die wachsen gerne und gut in Kübeln, so meine Erfahrung aus den letzten Terrassen-Jahren.

Neben den Klassikern hab ich mir vorgenommen: Erbsen, Stangen-und Buschbohne und Porree, sowie Radieschen zu pflanzen/säen. Mangold wird es auch wieder geben, aber der kommt wie im letzten Jahr mit Blumen in ein Gefäß.

Es wird Zeit, dass es auch beim Gemüse losgeht. Meine vorläufige Planung steht, aber ich kenne mich gut und kann garantieren, dass sicher das ein oder andere Gemüse noch den Weg in meine Gemüse-Ecke findet. Besonders wenn ich bei den Saattüten stehe!

Ich kann nur jeden raten, Gemüse im Kübeln anzubauen macht Spaß, besonders zusammen mit Kindern!

Beetgestaltung 2.0:

Alle einzelnen Beete, die bereit bepflanzt sind, brauchen dringend eine Frischekur. Sie sehen nicht lieblos aus, aber irgendetwas fehlt. Sie benötigen alle frisches Substrat. Denn die Erde sieht zusammengefallen aus und es fehlt somit an Struktur. Am Traurigsten sieht das kleine Beet rechts neben dem Wasserspiel aus. In Moment steht dort eine bepflanzter Kübel, um ein wenig Farbe zu haben. Aber eine Dauerlösung ist es nicht. Meine bisherigen Pflanzungen haben nicht gepasst und das möchte ich gerne ändern. Schöne Stauden (bienenfreundlich) und Gräser könnte ich mir da sehr gut vorstellen. Ein wenig Zeit, um für dieses Beet einen Plan zu schmieden bleibt ja noch.

Die andere Beete sind optisch in Schuss, aber ich finde die ein oder andere Staude würde gut zur Ergänzung passen. Da werde ich in nächster Zeit ein bisschen recherchieren und mich im Gartencenter inspirieren lassen. So was macht mir immer viel Spaß! Kennt ihr sicher auch?

Hier sieht man schön, dass die Erde zum Teil weggeschwemmt ist und dadurch wenig Erde noch übrig bleibt.

Alle Töpfe werden wieder bunt!

Die Kübel und die Kästen an der Seite werden natürlich wieder saisonal bepflanzt. Jetzt kommen erstmal die Frühjahrsblüher. Hornveilchen, Stiefmütterchen, Bellis und Ranunkeln bringen Farbe auf die Terrasse. Das ist Frühling und es ist bunt, so wie ich es mag. Die Auswahl der Sommerblumen beginnt erst, wenn der Mai da ist. Eine Sommerblume steht wie jedes Jahr fest und das ist die Geranie. Sie darf nicht fehlen, denn sie ist für mich ein Andenken an meine Oma!

Es ist viel in Planung und ich freue mich drauf!

Eure Sandra

Frühlingsvorfreude im Garten!

In den Wintermonaten sind meine Gartenbesuche immer besondere Momente. Ich genieße die Ruhe! Schon beim Betreten des Gartens kann ich den Frühling spüren. Sofort starte ich einen Gartenrundgang und gleichzeitig beginnt eine kleine Entdeckerreise. mich erfüllt es mit großer Freude, wenn ich eine neue Entdeckung mache. Egal ob, es sich um den Rosenaustrieb von Omas Lieblingsrose handelt oder wie groß schon die Tulpen oder Narzissen sind. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr weit entfernt ist. Die neue Gartensaison steht kurz vorm Start. Ich freue mich riesig darauf, wieder in unserem Garten zu buddeln, zu pflanzen oder neue Gartenprojekte umzusetzen. Geht es euch auch so?

Der Garten kann es selber kaum erwarten, bis der Frühling endlich da ist. Es ist erstaunlich, wie weit die Vegetation im Februar bereits ist. Die Rosenstöcke treiben zusehends kräftig aus und warten auf ihren Rückschnitt, der zur Blüte der Forsythie erfolgen wird. Ich hoffe, dass sie die Frostnächte gut verkraften und uns im Sommer mit üppigen Blüten erfreuen. Das Rosenbeet vor der Laube ist in jeder Gartensaison ein attraktives Highlight. Ich finde es spannend, wie sich die Rosenstöcke an die Witterung angepasst haben. Der Standort scheint demnach richtig zu sein, denn ansonsten würden sie nicht so kräftig austreiben. Ende Dezember war es von den Temperaturen ja sehr mild (um die 13°C) und da ist garantiert die Vegetation angeregt wurden. Der Austrieb der neuen Triebe ist aus gärtnerischer Sicht sehr früh gestartet.

Der Neuaustrieb von Omas Lieblingsrose (eine Kletterrose)!

Die gepflanzten Blumenzwiebel zeigen sich bereits mit kräftigen, grünen Trieben. Ich freue mich riesig darauf, wenn sie ihre schönen, farbfrohen Blüten präsentieren. Sie vertreiben den Winter und das Frühjahr startet dann! Tulpen und Narzissen sind natürlich die Hauptdarsteller in unseren Beeten. Welche anderen Blumenzwiebeln im Frühjahr ihre Blüte zeigen, ist wie im jeden Jahr eine Überraschung. Denn meine Eltern setzten die Blumenzwiebeln im zeitigen Herbst und ich lass mich dann lieber überraschen. So machen wir es schon das zweite Jahr und es ist schön. Wenn ich über alles Bescheid wüsste, dann hätte ich ja nichts mehr zum Entdecken! Besonders gespannt, bin ich in dieser Gartensaison auf die Blüte der Tulpen. Denn ich habe wirklich keine Ahnung, welche Sorten/ Blütenfarben meine Eltern gesetzt haben. Die Vorfreude steigert sich mit jedem Besuch im Garten!

Überall treiben die Tulpen aus! Der Frühling steht bereit.

Alle Hochbeete und die beiden Rahmenbeete sind nicht komplett leer. Im großen Hochbeet (Marke Eigenbau und unser Erstes) wächst Knoblauch und die Winterzwiebeln, sowie etwas mickrig der ausgesäte Spinat. Alles wächst ansehnlich und ich freue mich auf die Ernte des Knoblauchs, sowie der Winterzwiebeln. Man kann sehr schön, an den Hochbeeten (alle) erkennen, wie die Erde zusammen gesackt ist. Das macht nichts, denn so lässt sich erkennen, dass jede einzelne Schicht verrottet und schlussendlich die Mikroorganismen zuverlässig ihre Arbeit machen. Meine Aufgabe wird es Ende Februar sein, die Hochbeete wieder aufzufüllen und für die neue Anbausaison vor zubereiten.

Noch liegt der Hochbeet-Garten im Winterschlaf, aber die Anbausaison kann kommen!

Der Feldsalat gedeiht in den beiden Rahmenbeeten super und eine Salatportion konnte lecker bereits verspeist werden. Ich mag die Kombination aus Feldsalat mit Gurke und Tomate. Die Rosette des Feldsalates ist kräftig im Wuchs und verträgt den Frost ohne große Probleme. Das saftige Grün gefällt mir sehr und macht dadurch freute auf die Anbausaison 2023.

Die Stauden in den Beeten fangen an, sich wieder zu zeigen. Bei den Pfingstrosen sind die neuen Austriebe sehr deutlich zu erkennen. Die rötliche Farbe der Neuaustriebe ist schön zu erkennen und sie sehen jetzt in diesem Stadium ihrer Entwicklung gesund, sowie kräftig aus. Ich gehe davon aus, dass sie wieder um Pfingsten rum ihre einzigartigen Blüten präsentieren wird. Schon in meiner Kindheit fand ich die großen Blüten der Pfingstrose toll. Hauptsächlich natürlich die rosa blühende Blüte hat mein Herz höher schlagen lassen.

Im gesamten Garten ist der Frühling in den Startlöchern und ich kann es kaum erwarten, meinen Kaffee bei herrlicher Frühlingssonne zu genießen!

Eure Sandra

Buchrezension: Anja Donnermeyer: Backen ohne Mehl

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Ulmer Verlag. Alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Backen ist für mich neben dem Gärtnern eine weitere Leidenschaft! Es entspannt und ich kann mich dabei frei entfalten. Ich liebe es neue Backbücher zu durch stöbern und daraus einzelne Rezepte auszuprobieren. Als ich das Buch „Backen ohne Mehl“ entdeckt habe, war meine Neugierte sofort geweckt.

Inhalt:

In dem Backbuch „Backen ohne Mehl“ werden Rezepte vorgestellt, wie man Torten, Kuchen oder Kleingebäck ohne Mehl backen kann. zusätzlich gibt es einige allgemeine Informationen zu dem Thema „Ohne Mehl“.

Aufbau:

Bereits das Buchcover ist sehr schön gestaltet, so dass das Interesse sofort geweckt wird. Die Torte macht Lust darauf, Rezepte aus dem Buch selber auszuprobieren. Der Buchrückentext gibt einen kleinen Eindruck auf die gesamte Thematik des Buches. Für einen Buchrückentext sehr informativ und der Leser bekommt einen Ausblick, um was für Rezepte es sich handelt.

Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich geschrieben und mit schönen Illustrationen, sowie Bildern versehen wurden. Alle Komponenten geben dem Inhaltverzeichnis einen attraktiven Charakter. Es passt hervorragend zu dem gesamten Konzept des Buches.

Jedes neue Kapitel wird durch eine attraktive Doppelseite deutlich. Dadurch ist ein strukturierter Buchaufbau erkennbar. Die Gestaltung des doppelseitiges Deckblattes ist individuell auf das Kapitel abgestimmt. Dabei steht die Kapitelüberschrift, sowie ein kleiner Text im Fokus.

Die Bildqualität der Torten, Kuchen oder des Kleingebäcks ist hochwertig und detaillierte Details sind schön zu sehen. Der Aufbau der Rezepte ist gut strukturiert und dadurch sind die Rezepte verständlich für den Hobbybäcker.

Über das Buch: Meine persönlicher Eindruck!

Sofort beim Aufklappen des Buches vorderer und hinter Seite sind in einfacher Form die Grundrezepte der Tortenböden aufgeschrieben. Durch die leichte Lesbarkeit dieser Grundrezepte kann sie jemand nachbacken, der sich gerade mit dem Thema Backen anfängt.

Die Rezepte sind verständlich verfasst und die Arbeitsschritte sind gut umzusetzen. Es werden keine komplizierten Wörter verwendet, die der Leser/ Hobbybäcker nicht verstehen kann. Mit einer einfachen Wortwahl erreicht die Autorin, dass die Leser/ Hobbybäcker auch ihre Rezepte nachbacken. Das Herstellen und Backen zum Beispiel von Quarkmuffins macht bei so einem gut beschriebenen Rezept viel Spaß.

Anhand der Bilder zum Rezept bekommt man eine visualisierte Vorstellung, wie am Ende das leckere Ergebnis aussehen soll. Die Torte, Kuchen oder das Kleingebäck, welches auf den Rezept beschrieben ist, steht komplett dabei in den Vordergrund. Es gibt keine Nebendarsteller, die zu präsent sind.

Mein Fazit:

Ein absolutes tolles Backbuch, welches sich ausgiebig mit der Thematik „Ohne Mehl“ beschäftigt. Umsetzbare Rezepte, sowie wissenswerte Informationen, die nützlich sind. Es macht Laune, dass ein oder andere Rezept auszuprobieren. Ich persönlich werde garantiert, dass ein oder andere Rezept noch nachbacken und freue mich jetzt schon drauf.

Ich kann euch dieses Buch herzliches empfehlen. Eure Sandra