Rosenvielfalt im Garten!

Der Sommer ist da und die Rosen fangen an ihre einzigartige Blütenpracht zu zeigen! Bei uns im Garten befinden sich zahlreiche Rosen in den unterschiedlichen Farben. Rosa und Pink nimmt dabei den größten Anteil ein, so typisch Mädchen halt.

Eine Vielzahl unserer Rosen wachsen in dem Beet vor der Gartenlaube, wodurch eine willkommene Begrüßung im Garten hervorgerufen wird. Es lädt ein, sich den weiteren Garten anzuschauen und sich wohl zu fühlen. Das Zusammenspiel der Rosen mit dem Lavendel und vereinzelten Sommerblumen ist eine traumhafte Kombination. In diesem Jahr werden die Rosen und der Lavendel von Ringelblumen und Tagetes begleitet.

Die Kletterrosen!

Bevor die Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube in Erscheinung treten, präsentiert Omas Lieblingsrose ihre kräftigen pinken Blüten. Sie blüht jedes Jahr als Erstes und erst dann beginnen die anderen Rosen langsam ihre Blüte zu öffnen. Omas Lieblingsrose ist eine Kletterrose, die seit mehrere Jahre in unserem Garten wächst. Ihre Blüte ist erst so kräftig , seit sie im Halbschatten wächst. Der Standort in der Nähe des Sauerkirschbaumes tut ihr gut. Im Allgemeinen blüht sie bei gutem Wetter bis weit in den Oktober oder sogar bis zum November. Eine ausdauernde Kletterrose mit einer atemberaubende Blüte!

Im schmale Beet hinter den Hochbeeten wachsen neben Omas Lieblingsrose zwei weitere Kletterrosen. Sie wurden dort gepflanzt, damit sie den Sichtschutz der Gartenterrasse mit ihren Blüten aufhübschen. Mit jedem weiteren Gartenjahr wird die Rosenblüte der roten und weißen Kletterrose üppiger und verdeckt somit den braunen, langweiligen Sichtschutz. Der Plan einer schönen, attraktiven Begrünung des Sichtschutzes ist gelungen. Zusammen mit der Clematis eine durch gehende Blüte. Die Blütezeit der Clematis hört langsam auf und die Blüte der beiden Rosen fängt an.

Farblich sind die Kletterrosen aufeinander abgestimmt und wirken erfrischend.

Die Rosen im Beet vor der Gartenlaube!

Auffällig ist von allen Rosen, die rosa blühende am Rand. Sie fällt gleich auf, durch ihre Vielzahl an einfachen Blüten. Eine beliebte Nahrungsquelle für die Bienen und anderen Insekten. Man hört ein ordentliches Summen und sieht die Bienen deutlich auf der Blüte. Eine kompakte Buschrose, die einiges an Platz für sich am Rand des des Beetes in Anspruch nimmt. Die Blüten öffnen sich zeitversetzt und dadurch blüht sie den ganzen Sommer über.

Ein besonderes Highlight im Rosenbeet ist die Rose mit der cremefarbenen Blüte. Sie ist von ihrer Statur größer als alle anderen Rosen und trumpft über das gesamte Beet. Dadurch fällt sie sofort auf. Es ist eine Strauchrose, die ihre endgültige Wuchshöhe erreicht hat. Die Blüte tretet Anfang/Mitte Juni in Erscheinung und ist die Erste im Beet überhaupt, danach öffnen weitere Rosen ihre Blüte. Nach einander entfalten sich die einzelnen Blütenblätter, so das ihre volle Pracht ein wenig auf sich warten lässt. Aber das macht sie einzigartig und die Freude auf ihre gesamte Blüte wird dadurch nochmal ein absolutes Highlight!

Der Klassiger unter den Rosen ist natürlich, die rot blühende! Sie versteckt sich im Beet und zu Beginn ihrer Blüte schaut man schon zweimal hin. Sobald mehrere rote Blüten erscheinen fällt sie auf. Die roten Blütenblätter sind typisch für Rosen. Es wirkt anfangs ein wenig dunkel und wenn die Sonne drauf strahlt, dann wirkt das Rot heller und glänzend. In Kombination mit der cremefarbenen Rosenblüte sieht es traumhaft aus. Hinzu kommt das im Hintergrund die Haselnusshecke wächst und so einen einzigartigen Kontrast bildet zu der Roten und der cremefarbenen Blüte.

Weiße Rosen sehen immer edel aus und können mit allen farbigen Rosenblüten kombiniert werden. Sie gedeiht am Beetrand mittig und wird umgeben von einer roten, sowie der cremefarbenen Rose. Sie ergänzen sich hervorragend und locken bei vollständiger Öffnung der einzelnen Blütenblätter Bienen an.

Alle Rosen in dem Beet vor der Gartenlaube sind einfach und für die Bienen und Insekten als Nahrungsquelle dienen. Daher steht ein Insektenhotel auch in diesem Beet.

Die Strandrosen!

Die Strandrosen wachsen und blühen in der Ostseedüne, die wir in unserer Pool-Ecke mit Sand aufgeschüttet haben. Strandrosen mögen den Mix aus Sand und Erde. Sie blühen in pink und rosa und bilden so eine Ergänzung zu den Gräsern, die dort ihren Standort haben. Es wirkt alles natürlich und die Strandrosen geben dem ganzen mit ihren Blüten Farbe. So wie es in den Dünen an der Ostsee vorkommt. Ihr Blatt ist dunkler und die Oberfläche rauer als bei den Busch-oder Strauchrosen. Die Blüte selbst ist einfach überlappend und reich an Pollen/ Nektar für die Bienen. Während bei den Rosen im Beet große Dornen an den Ästen wachsen, sind sie bei den Strandrosen feiner und in einer Vielzahl vorhanden. Optisch passt es sehr gut zusammen. Sie unterscheidet sich deutlich von den klassischen Rosen, aber das macht die Strandrose auch so einzigartig.

Die Rose im Kübel!

Auf der Rasenfläche vor dem Tomatengewächshaus steht jetzt schon im dritten Jahr ein Kübel mit einer pompösen Bodendecker Rose! Der komplette Kübel wird mit der Rose eingehüllt. Die Triebe sind so gut verzweigt und daraus lässt sich schließen, dass diese Rosen nicht erst in den Kübel gepflanzt wurde, sondern seit vielen Jahren dort ihren Platz hat. Ihre zarten, kleinen Blätter begeben sich in den Hintergrund sobald die kleinen, rosa Blüten in Erscheinung treten. Blatt und Blüte bilden ein harmonisches Pärchen. So wirkt die schmale Rasenfläche nicht mehr so langweilig. Kübel plus die Bodendecker Rose und das Grün des Rasens bilden eine Einheit als wäre es schon immer so gewesen.

Rosen sind immer in und setzen in den Beeten oder Kübeln farbliche Akzente. Durch ihren einfachen Blütenaufbau bieten sie Pollen und Nektar für die Bienen und Insekten an.

Eure Sandra

Buchrezension: Sandra Jägers: Hochbeet Glück!

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den EMF- Verlag, Sandra Jägers und alle Bilder wurden von Sandra Harmel fotografiert.

Ich bin absolut begeisterter Hochbeet-Fan. Die bequeme Art Gemüse und Co. zu pflanzen und zu ernten macht nicht nur Spaß, sondern man kann das Gartenjahr früh starten.

Sandra Jägers ist seit Jahren passionierte Hochbeet-Gärtnerin und gibt ihr Wissen gerne weiter. In ihrem neuen Buch „Hochbeet Glück“ gibt sie ihr Gärtnerwissen, Pflanzpläne und einiges mehr an den Hobbygärtner weiter.

Aufbau:

Die äußere Optik ist mit den Illustrationen bereits ein optischer Blickfang und fällt sofort im Bücheregal auf. Die Illustrationen sind genau auf den Buchtitel abgestimmt und der Buchtitel kommt gleichzeitig sehr gut zur Geltung. Ein schönes Buchcover, was auffällt ohne das es aufdringlich wirkt.

Der Buchrückentext ist ideal verfasst und der Leser bekommt erste Informationen, welche Thematiken ihn erwarten. Genau die richtigen Informationen wurden dafür ausgewählt.

Das Inhaltsverzeichnis ist eher ein Index der in Form eines Kalenders dargestellt ist. Alle Thematiken sind strukturiert und monatlich eingetragen. Kurze und präzise Übersicht, die gut überschaubar ist. Man hat sofort alles auf einen Blick und findet auf Anhieb den entsprechenden Monat.

Alle Illustrationen die sich im gesamten Buch befinden, sind optisch und gestalterisch sehr schön gezeichnet wurden. Sie werden das Buch auf. Die Mühe und Zeit der Zeichnungen wird bei jedem Einzelnen deutlich und es hat sich gelohnt.

Pflanzenpläne, Tabellen sind in der richtigen Größe und ihre Struktur ist so gewählt, dass der Leser sie versteht und weiß wie sie anzuwenden sind.

Über das Buch: Mein persönlicher Eindruck!

Bereits das Vorwort hat die Autorin Sandra sehr persönlich verfasst und dies passt optimal zu ihrem gesamten Gartenbuch. Das Vorwort ist ein sehr schöner Einstieg in die gesamte Thematik des Gartenbuches und man merkt gleich, dass Sandra mit Leidenschaft mit Hochbeeten gärtnert. Es spricht mich sofort an und so sollte es bei einem guten, fachlichen Gartenbuch auch sein.

Das gesamte Gartenbuch liest sich als eine Art Tagebuch, wo alle nützlichen Informationen zusammengefasst werden. Eine wirkungsvolle Art, alles was der Hobbygärtner braucht, zu vermitteln. Das Besondere an diesem Gartenbuch ist, dass der Hobbygärtner seine eignen Erfahrungen aufschreiben kann und so die Möglichkeit bekommt seine eignen Erkenntnisse zu sammeln, auf eine einfache Art.

Einige Abschnitte sind als Notizzettel aufgebaut, wodurch der Hobbygärtner schnell einen Überblick bekommt, welche gärtnerischen Dinge er in diesem Moment braucht. Dieser Notizzettel kann gut als Einkaufszettel Verwendung finden. Denn es ist alles wichtige aufgeführt.

In dem Gartenbuch von Sandra werden nicht nur die Hochbeet im Garten angesprochen, sondern auch Bezug genommen auf den Balkon. Wer auf den Balkon gärtnert, der kann dieses Gartenbuch auf den Balkon anwenden.

Alle aufgelisteten Pflanzpläne, Tabellen geben aufschlussreiche Anregungen, die leicht und strukturiert im eignen Hochbeet umzusetzen sind. Man lernt auf simple Weise, welche Pflanzen gut zusammen gepflanzt werden können und was man vermeiden sollte. Eine perfekte Hilfestellung, die anderen Hobbygärtnern nützlich sein kann.

Der aufgebaute Kalender (12 Monate) ist strukturiert und jeder Monat kommt gut zur Geltung. Hier zeigt sich auch, dass die eignen Erfahrungen von Sandra mit einfließen und das macht noch mal sehr persönlich. Ein Gartenbuch von einer Hobbygärtnerin für andere Hobbygärtnern.

Die kleinen Pflanzenporträts sind informativ und sie beinhalten alle nützlichen Informationen, die wirklich wichtig sind. Zusammen mit den jeweiligen Illustrationen sind sie optisch abschließend ein Highlight.

Mein persönliches Fazit:

Ein schönes Gartenbuch mit vielen Anregungen, nützlichen Tipps und eine genaue Auswahl an Informationen die man für das Gärtnern mit Hochbeeten braucht. Nicht nur der Inhalt ist toll, auch das optische Aussehen macht was her. Die attraktiven Illustrationen fallen sofort auf und peppen jede einzelne Seite auf.

Eure Sandra

Weitere Bücher von Sandra Jägers:

Buchrezension: Sandra Jägers: Ernte gut, Alles gut!

Buchrezension: Sandra Jägers: Keine Zeit zu gärtnern!

Mehr zur Autorin Sandra Jägers:

Gartenblogger stellen sich vor: Sandra und ihr Blog „Grüneliebe“!

Dein Balkonguide: Bepflanzungsideen

Der Sommer ist fast da! Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt euren Balkon in den Sommer zu schicken. Das Wetter ist dafür hervorragend geeignet. Ich pflanze die Sommerblumen so ab Ende Mai. Da meine Frühjahrsbepflanzung noch sehr üppig blüht und ich es schade finde, sie vorzeitig zu entfernen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass ab den 15.Mai (Eisheilige) die Bepflanzung der Sommerblumen und des Sommergemüses starten können. Trotzdem ist es weiterhin wichtig, die Temperaturen im Blick zu behalten.

In den letzten Balkon-Terrassen- oder Gartenjahren habe ich unterschiedliche Bepflanzungen in meinen Kübeln/ Balkonkästen ausprobiert. Ich liebe es zu experimentieren und verschiedene Kombinationen aus zu probieren. Im fünften Teil der Beitragsreihe „Dein Balkonguide:…“ möchte ich euch einige Bepflanzungsideen zeigen, die vielleicht für euren Balkon sich eignen.

Bepflanzungsidee 1: Rosenstämmchen mit sommerlicher Unterbepflanzung (sonnig)

Rosenstämmchen sehen traumhaft schön aus und peppen in einen entsprechenden Kübel (mindestens Durchmesser 25cm) jede trostlose Ecke des Balkons auf. Im unteren Bereich des Rosenstämmchen herrscht oft eine Leere, da die Blüten und das Blattwerk bei einem Stämmchen im oberen Bereich wachsen/blühen. Das lässt sich leicht ändern! Einfach den unteren Bereich mit sommerlichen Blumen bepflanzen!

Achtet bei der Auswahl der Sommerblumen darauf, dass sie einen gleichmäßigen Wasserbedarf haben, wie das Rosenstämmchen. Der Standort (sonnig) und auch die Blütenfarben sollten dabei stimmig sein.

  1. Rosenstämmchen, rosa
  2. Silberregen (Dichondra ´Silver Falls´), hängend
  3. Zauberschnee `Diamond Frost´
  4. Petunie

Bepflanzungsidee 2: Pimp up Geranie (sonnig)

Die Geranie ist der Klassiker unter den Beet-und Balkonblumen. Bereits meine Großmütter hatten sie jedes Jahr auf ihren Balkon gepflanzt. Viele finden sie langweilig und wollen sie überhaupt nicht in ihren Balkonkästen haben. In Kombination mit anderen auffälligen Sommerblumen wirkt die Geranie nicht mehr langweilig, sondern wird zum Star der gesamten Bepflanzung. Die Bepflanzungsidee „Pimp up Geranie“ hab ich in meinem Praxissemster an der Lehr-und Versuchsanstalt Hannover-Ahlem gepflanzt.

Der Balkonkasten ist ein Meter lang. Bei kleineren Balkonkästen könnt ihr die ein oder andere Sommerblume weg lassen. Wichtig ist, dass alle Sommerblumen genügend Platz zum Wachsen haben.

  • 1 Geranie in Rosa
  • 1 Zinnie in Weiß
  • 1 Zinnie in Pink
  • 1 Schneeflockenblume in Rosa
  • 1 Schneeflockenblume in Weiß
  • 2 Silberregen (Dichondra ´Silver Fall´)

Bepflanzungsidee 3: Maritimes Flair (sonnig)

Sonne und Meer, wer mag es nicht. Das maritime Flair kann man sich mit Gräsern, Schafgarbe und Distel direkt auf den Balkon zaubern. Im letzten Jahr habe ich diese Bepflanzungsidee entdeckt und sofort einen Kübel maritim hergerichtet. Mit den passenden Dekorationen wie zum Beispiel ein Schiff als Pflanzenstecker oder einen Leuchtturm zieht das maritime Flair auf den Balkon ein.

  1. Blauschwingel (Gras)
  2. Schafgarbe in Rot (Staude)
  3. Salbei, blühend (Staude)

Zweiter Maritimer Kübel:

  1. Lavendel , lila blühend
  2. Schafgarbe in Rot/Gelb (Staude)
  3. Carex (Gras), mehrjährig

Bepflanzungsidee 4: Aromatische Note (sonnig)

Frische Kräuter vom eigenen Balkon sind herrlich. Der Duft von Kräutern ist aromatisch und wenn sie dann noch blühen, ziehen sie Bienen sehr gerne an. Besonders toll und duften ist die Kombination aus Kräutern und sommerlichen Duftblumen. Sofort beim Betreten des Balkons weht eine leichte Duftnote einem entgegen.

  1. Zitronengeranie , zarte rosa Blüten
  2. bunter Salbei (Kräuter)
  3. Grillwacholder
  4. Thymian
  5. Vanilleblume , lila Blüten, intensiver Duft

Bepflanzungsidee 5: Ein Mädchentraum (sonnig)

Rosa, so eine typische Mädchenfarbe. Es gibt viele Pflanzenkombination, die ein wahr gewordener Mädchentraum sind. In den Balkonkasten meiner Mama hab ich so einen Mädchentraum gepflanzt. Die Blüte hält den ganzen Sommer und erstrahlt im Sonnenlicht.

Der Balkonkasten hat bei dieser Bepflanzungsidee eine Länge von einem Meter. Wenn ihr einen kleineren Balkonkasten habt, dann könnt ihr die Pflanzenanzahl verringern. Tipp: Es muss nicht alles auf einer gedanklichen Linie pflanzen. Pflanzt doch einfach die Pflanzen ein bisschen versetzt in dem Balkonkasten. Dadurch entsteht noch einmal ein anderer Charakter!

  1. Nelke in Rosa
  2. Zauberschnee ´Diamond Frost´
  3. Stern-Sumpf- Gras
  4. Kapmagarite in Lila
  5. Vanilleblume

Alle meine Bepflanzungsideen sind für einen sonnigen Standort geeignet.

Diese Pflanzen eignen sich für einen schattigen Balkon:

  1. Fuchsie
  2. Edelfleißiges Lieschen
  3. Fleißiges Lieschen
  4. Begonien
  5. Funkien
  6. Farn

Natürlich gibt es noch viele Pflanzenkombinationen, die ihr pflanzen könnt. Alle Bepflanzungsideen könnt ihr nach euren eignen individuellen Geschmack gestalten. Es ist eine Hilfestellung , damit ihr euren Balkon in ein wahres Blütenmeer verwandeln könnt.

Eure Sandra

Lesetipp:

Buchrezension: Natalie Faßmann und Monika Kratz: Urlaub auf Balkonien- Zwischen Gemüselust und Blütenmeer!

Buchrezension: Eva Schumann: Gärtnern in Töpfe!

Omas Liebling: Pfingstrose

Meine Oma hatte einige Lieblingsblumen. Sie dürfen auf keinen Fall im Garten fehlen. Wir pflanzen immer zur Gartensaison ihre Lieblingsblumen. Natürlich gibt es Pflanzen, die noch von ihr gepflanzt wurden und die pflegen wir sehr gerne! Die Pfingstrose gehört auch zu Ihnen. Passend zu Pfingsten möchte ich sie euch gerne vorstellen. Seit meiner Kindheit bin ich von ihrer großen Blüte begeistert und so ging es meine Oma auch. Ich glaube, Opa hat sie auch sehr gemocht.

Die Pfingstrose kann eine Staude, ein Halbstrauch oder ein kompakt wachsender Strauch sein. Bei uns im Garten wächst der kompakt wachsende Strauch. In der Gartenkultur spielt die Pfingstrose eine zentrale Rolle. Sie wird in der Gartengestaltung häufig eingebracht und bilden einen zentralen Punkt in den Beeten.

Früher gehörte die Pfingstrose zu der Familie der Hahnengewächse, aber durch ihrer Vielfältigkeit und ein breites Sortenspektrum bekleidet die Pfingstrose eine eigne Pflanzenfamilie.

Aussehen und Wuchs:

Die Pfingstrose wächst horstig-aufrecht und können eine maximale Größe in Kniehohe erreichen. Dies ist abhängig von der jeweiligen Art oder Sorte der Pfingstrose. Sie verfügen über knollenartige Speicherwurzeln mit Überwinterungsknospen, die sich dich an der Oberfläche befinden. Bereits im Februar treiben diese aus.

Von Zeit zu Zeit werden diese Überwinterungsknospen größer und man kann ab Anfang Mai leicht die Blüte erkennen. Das hängt von der jeweiligen Witterung ab.

Die Strauchpaeonien wachsen langsam und besitzen auffallende große Knospen, die früh im Jahr das Blatt der Pfingstrose in den Schatten stellt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und meistens doppelt gefiedert. Seine hellgrüne Blattfarbe kommt erst nach der Blüte eher zur Geltung. Bevor sich die Pfingstrose in die Winterruh zurückzieht.

Ab Mitte Mai präsentiert die Pfingstrose ihre große Blüte. Sie bildet dann den Mittelpunkt des gesamten Strauches. Im Durchmesser erreicht diese einzigartige Blüte ca. 25cm. Was für eine Blüte enorm ist. Unsere  Pfingstrosen blühen kräftig rot und duften, was viele Bienen anlockt. Der Duft ist seifig irgendwie, aber nicht zu aufdringlich. Ich mag das sehr und so lange ich schnuppern kann, tue ich es auch.

Standort und Boden:

Der Boden sollte für die Pfingstrosen eher mineralisch sein und am besten Humusarm. So steht es in der Literatur. Aber sie kann sich sehr wohl an die Bodenverhältnisse anpassen. Die Zusammensetzung unseres Gartenboden in dem Beet, wo sie wächst, besteht aus Pflanzenerde und gut gereifter Kompost. Sie wächst dort seit vielen Jahren und das üppig gut. Wichtig ist aber, dass der Boden nicht zu trocknen ist!

Ein sonniger bis halbschattiger Standort wird gewünscht. Im Schatten wachsen zwar die Blätter, aber eine Blüte wird sich nicht bilden. Außerdem sollte bei der Auswahl des Standortes darauf geachtet werden, dass die Pfingstrose keine Konkurrenz von anderen Gehölzen bekommt. Dadurch entsteht ein gewisser Wurzelduck und diesen verträgt die Pfingstrose nicht gut. Sie brauch genügend Platz um ihre wunderschöne Pracht zu präsentieren.

Pflanzung:

Wer Pfingstrosen in sein Beet pflanzen möchte, sollte dies unbedingt die zweite gärtnerische Pflanzzeit im Herbst nutzen. So kann sich die Pfingstrose noch an die Witterung des Standortes gewöhnen und der Boden ist noch ausreichend warm, damit die Wurzel wachsen können. Achtet bitte bei der Pflanzung im Herbst darauf, dass der Standort nicht zu warm und auch nicht windgeschützt ist. Das würde sonst den frühen Austrieb fördern und so besteht die Gefahr, dass es zu Spätfrostschäden kommt.

Staude der Pfingstrose: möglichst flach pflanzen! Wenn sie zu tief gepflanzt werden, bilden sich zwar Blätter, aber es werden  keine Blüten wachsen!

Strauch der Pfingstrose: tief pflanzen! Die Veredelungsstelle wird drei Finger breit unter die Erde gesetzt.

Pflege:

Die Pfingstrose ist in der Pflege sehr leicht. Für Gartenneulinge sehr zu empfehlen.

Schöne Pfingsten!

Eure Sandra

Noch mehr „Omas Lieblinge“:

Omas Liebling: Geranien

Es wird sommerlich auf der Terrasse!

Während ich diesen Beitrag schreibe, sitze ich auf der Terrasse und lass mich dadurch inspirieren. Ich mag es sehr draußen auf der Terrasse zu sitzen und an meinem Blog zu Arbeiten. Besonders im Frühjahr und Sommer ein absolutes Highlight (im Herbst/ Winter ist es eher zu kalt für das Draußen arbeiten).

Der Sommer ist nicht mehr weit. Die Eisheiligen liegen endlich hinter uns und die sommerlichen Blumen, Gemüse und Kräuter können ihren Platz im Garten/ Balkon oder auf der Terrasse beziehen. Es ist die schönste Gartenzeit im gesamten Gartenjahr, neben der Erntezeit.

Ich fange immer Schritt für Schritt mit den sommerlichen Blumen und dem Gemüse an. Denn meine Frühjahrsblüher und das Frühjahrgemüse ist noch so schön beziehungsweise noch nicht erntereif. Die Hornveilchen blühen ausdauernd und bilden immer wieder neue Knospen. Ich mag sie daher nicht entfernen. Die Kombination aus Frühjahr und Sommer finde ich sehr hübsch und so entstehen keine trostlosen Lücken, die sich erst spät schließen lassen.

Das Frühjahr-Gemüse hab ich wohl ein bisschen zu spät gesät. Aber das Wetter war auch noch nicht ganz so frühlingshaft, dass es sich gelohnt hat, erste Radieschen oder Salat auszusäen. Das hole ich halt jetzt nach. In den Gemüse-Kübeln experimentiere ich gerne und das bereitet mir eine große Freude. In diesem Gemüse-Jahr werde ich das erste Mal überhaupt kleine Radieschen ernten. Das ist mir bis jetzt noch nicht geglückt. Die werden direkt in den Mund wandern und mit Genuss gegessen. Eine zweite Aussaat hab ich schon erledigt. In den beiden schwarzen runden Kübeln wachsen in diesem Gemüse-Jahr: Erbsen, Rote Rübe (ein Experiment), Mangold Radieschen, Pflücksalat, Kohlrabi, Petersilie und Schnittlauch.

In den beiden schwarzen, eckigen Kübeln gedeihen Radieschen, Mangold, Stangenbohne, Basilikum, Zimtbasilikum und Mexikanische Honigtomate. Der runde, graue Kübel beherbergt Aubergine, rote Paprika und Erbsen. Es ist eine bunte Mischung entstanden und wenn ein kleiner Platz wieder frei wird, kommt eine neue Gemüseart dazu. Ich probiere alle möglichen Gemüsearten aus und bin auf das leckere Ergebnis gespannt. Gerne würde ich noch eine Mini-Gurke und Möhren in die Kübel pflanzen, aber das kommt noch. Gemüse auf der Terrasse zu kultivieren ist ein Genuss und man kann so toll experimentieren. Besonders mit Kindern! Probiert es einfach aus und seit erstaunt, welche leckeren Ergebnisse ihr erzielt.

Meine Lieblingsecke ist dort, wo ich meine Sonnenliege hinstelle! In der Sonnenliege sitzen und entspannen, was will man mehr. Ich stelle sie dort hin, wo die hängenden Töpfe sind und die Tonkästen. Es ist eine bunte und gemütliche Ecke. Genau das richtige für mich. Das sommerliche Gefühl stellt sich sofort ein. Man kann gut abschalten und den Geräuschen lauschen. Irgendwie ein bisschen wie im Urlaub. Gerne würde ich die Ecke noch ein wenig mehr in ein Urlaubsflair verwandeln, aber die passende Idee fehlt noch. Auf jeden Fall kommt meine Zitrone wieder dahin und auch ein kleiner Olivenbaum soll einen Platz finden. Mit Gräsern kombiniert wirkt es sicher etwas mehr, wie im Urlaub. Mal schauen, was mir demnächst im Gartencenter begegnet.

In Moment sieht es mehr nach Frühling in der Stadt aus. So kommt mir es vor, wenn ich dieses Bild betrachte.

Die blumigen Gesellen auf der Terrasse sind traumhaft. Die Kletterrose und die Bodendeckerrose wachsen gut und haben kräftige Knospenansätze. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis sich ihre Knospen öffnen. Ich freue mich riesig auf ihre Blüte. Rosen gehören zu meinen absoluten Lieblingen, schon seit Kindertagen. Der pinke Rhododendron blüht hübsch und stark im Farbausdruck. Er passt an der Stelle hervorragend und das wird auch so bleiben.

Im Euonymus hab ich kleine Lücken geschnitten, damit bepflanzte Tontöpfe hineingestellt werden können. Das peppt das ganze ein wenig auf. So fand ich ihn ziemlich langweilig. Die Tontöpfe werden dann jahreszeitlich bepflanzt. Für den sommerlichen Flair sind es dieses Mal Dahlien. Ich mag ihre ausdrucksstarken und farblichen Blüten sehr. Sie kommen gut zur Geltung und fallen sofort beim Betreten der Terrasse auf! Im hintern Teil des Euonymus ist ein größerer Kübel in dem eine Lenzrose wächst. Sie blüht im zeitigen Frühjahr und macht im Sommer mit ihren Blättern auf sich aufmerksam. Aus einem langweiligen Stück ist ohne großen Aufwand eine bunte, ansehnliches Highlight entstanden. Vielleicht setze ich einen weiteren Topf noch rein, muss ich mir nochmal überlegen.

Ein kleiner gärtnerischer Traum von mir ist eine Outdoor-Küche. Auf der Terrasse ist dafür bekanntlich nicht so der benötigte Platz. Daher hab ich mir überlegt, wenigstens im Sommer das Regal in Kombination mit dem Gasgrill zu bringen. Natürlich nicht mit Schüsseln oder so etwas. Eher mit Übertöpfen mit unterschiedlichen Kräutern. Eine Art Grill Gardening! Die Kräuter können direkt vom Topf geerntet werden und sofort verwendet werden. Ob für den Salat oder für eine leckere Marinade! Alle Übertöpfe bilden mit dem Regal eine Einheit. Das war mir schon in den letzten beiden Jahren wichtig.

Bei der Auswahl der Kräuter hab ich mich für meine Lieblingskräuter entschieden. Sie passen zum Thema gut und bilden eine schmackhafte Mischung. Diese Kräuter bilden mein persönliches Grill Gardening: Olivenkraut, Zitronenverbene, Rosmarin, Liebstöckel und Zitronentymian. (Mehr Informationen zu diesen Kräutern gibt es in einem separaten Beitrag demnächst)

Das sommerliche Flair auf der Terrasse ist eingezogen und ich bin darüber total happy. Ein Outdoor-Wohnzimmer ist eine feine Sache und jeder der die Möglichkeit besitzt sollte sie nutzen.

Auf einen schönen Sommer 2023!

Eure Sandra

Beitragshinweis zum Thema: Terrasse

Mein blumiges Paradies!